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Diskussion

Macht und KI

Sind die großen Tech-Giganten eine Gefahr für die Demokratie? - Veranstaltung in Kooperation mit dem KI Netzwerk Dresden

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Details

Internationale Beziehungen basieren heute weit weniger auf stabilen Handelsstrukturen, sondern auf einem komplexen Geflecht aus Machtverschiebungen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und technologischer Konkurrenz. In diese fragile Situation hinein wirken technische Innovationen, deren Dynamik kaum noch politisch eingehegt werden kann.

 

Besonders deutlich zeigt sich dies im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Entwicklung schreitet in einer Geschwindigkeit voran, die traditionelle demokratische Entscheidungsprozesse überholt und teilweise aushebelt. Große Technologieunternehmen wie Google oder Microsoft verfügen über enorme Ressourcen, Datenbestände und globale Reichweiten – Faktoren, die ihnen eine erhebliche Gestaltungsmacht verleihen. KI verändert dabei nicht nur einzelne Plattformen, sondern das gesamte digitale Ökosystem: aus reinen Verbreitungskanälen werden zunehmend autonome Akteure, die Inhalte bewerten, priorisieren und strukturieren.

 

Diese Entwicklung kann tiefgreifende Auswirkungen auf politische Prozesse haben. Die Möglichkeit, Stimmungen zu beeinflussen oder gesellschaftliche Debatten zu lenken, wächst stetig. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in klassische Institutionen wie Medien, staatliche Organe und politische Akteure. Wenn politische Entscheidungen weniger Menschen erreichen und das gesellschaftliche Engagement sinkt, erodieren zentrale Grundpfeiler demokratischer Systeme. Demokratie braucht Transparenz, Teilhabe und ein Mindestmaß an gemeinsamem Faktenverständnis – all das wird durch technologische Umbrüche herausgefordert.

 

Doch die Entwicklung ist nicht nur von Risiken geprägt. Künstliche Intelligenz eröffnet auch bedeutende Chancen für demokratische Prozesse. Sie kann dabei helfen, politische Informationen besser zugänglich zu machen, komplexe Entscheidungen zu analysieren und Menschen niedrigschwelliger einzubinden. Technologie ist nicht per se Bedrohung – sie kann ebenso ein Werkzeug zur Stärkung demokratischer Strukturen sein, wenn sie verantwortungsvoll gestaltet wird.

 

Erleben wir eine Umwälzung der politischen Systeme durch den Einfluss von KI?

Programm

Programm

18.00 Uhr Einlass


18.30 Uhr Begrüßung und Einführung


Stefan Queisser
KI Netzwerk Dresden


Ronny Heine
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.


18.20 Uhr Gefährden die Tech-Giganten die Demokratie?
Prof. Dr. Martin Andree
Autor, Gründer und Medienwissenschaftler an der Universität zu Köln


19.30 Uhr Moderierte Diskussion und Fragen des Publikums


20.00 Uhr Ende der Veranstaltung

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Veranstaltungsort

Yenidze Dresden ostec GmbH Weißeritzstr. 3, 01067 Dresden Deutschland
Kontakt Lina Berends
Linda Berends
Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen
lina.berends@kas.de +49 351 563446-13 +49 351 563446-10
Landessignet Sachsen

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