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Die KAS Südkaukaus wurde mit dem Preis "Defender of Tolerance" ausgezeichnet

von Giorgi Butikashvili
Die KAS Südkaukaus wurde mit dem Preis "Defender of Tolerance" ausgezeichnet, da die Stiftung in den letzten Jahren durch verschiedene Bildungsmaßnahmen und Diskussionen zur Entwicklung von religiöser Vielfalt und Toleranz in Georgien beigetragen hat.

Am 16. November 2020 feierte der Public Defender (Ombudsmann) of Georgia, traditionell den Internationalen Tag der Toleranz. Die Räte der nationalen Minderheiten und Religionen des Ombudsmann von Georgien wählen jährlich Unterstützer der Toleranz aus: Einzelpersonen, Organisationen, Medien und öffentliche Bedienstete, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Toleranz und zum Schutz der Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten leisten.


Die Konrad-Adenauer-Stiftung dankt dem Amt des Public Defender für diese Wertschätzung und Anerkennung. Die Auszeichnung gibt uns noch mehr Motivation, intensiv mit unseren großartigen Partnerorganisationen weiter zusammenzuarbeiten und das bessere Verständnis von Vielfalt und Toleranz zu fördern."

 

Zum Hintergrund

In Georgien besteht weiterhin eine reale Gefahr für innergesellschaftliche, interreligiöse und interethnische Konfliktpotentiale. Das Land ist multiethnisch und multireligiös bevölkert, allerdings dominiert im Staatsverständnis die georgische Ethnie und die Orthodoxie. Ein friedliches Zusammenleben in multiethnischen und multikonfessionellen Umfeld ist von großer Bedeutung. Im westgeorgischen Adscharien gibt es neben der georgisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft eine signifikante muslimisch-sunnitische Minderheit, die südgeorgische Region Samtskhe Javakheti ist mehrheitlich von armenisch-apostolischen Christen besiedelt. Die Förderung des Verständnisses für Vielfalt und Toleranz ist vor diesem Hintergrund eine wesentliche Voraussetzung für den gesellschaftlichen Frieden in Georgien.