Details
Die Initiative vereint deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich für mehr Eigenverantwortung, wirtschaftliche Dynamik und einen konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs einsetzen. Im Anschluss an einleitende Impulse diskutierten die Teilnehmenden mit Robin Quinville, Senior Non-Resident Fellow am American-German Institute und ehemalige Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Deutschland, über die Veränderungen in der amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik.
Quinville hob insbesondere hervor, dass sich der Blick der USA auf die Welt strukturell verändert hat. Außen-, Wirtschafts-, Industrie- und Sicherheitspolitik werden in Washington zunehmend zusammengedacht. Dies zeigt sich besonders im Umgang mit China sowie bei Zukunftsfragen wie Künstlicher Intelligenz, Energie, kritischen Rohstoffen, Schlüsseltechnologien und strategischen Lieferketten. Für Deutschland und Europa bedeutet dies vor allem eines: mehr eigene Handlungsfähigkeit, mehr „Agency“. Eine tragfähige transatlantische Partnerschaft werde künftig noch stärker davon abhängen, dass Europa seine wirtschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit stärkt, Verantwortung für die eigene Sicherheit übernimmt und seinen konkreten strategischen Mehrwert sichtbar macht. Partnerschaft setzt eigene Stärke voraus: Europa muss investieren, innovieren, Verantwortung übernehmen und konkrete Beiträge zu gemeinsamen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen leisten.