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Unter dem Titel „Ein außenpolitischer Kompass für eine neue politische Ära: Strategie und Deutschlands globale Verantwortung“ ging das Programm der Frage nach, wie Deutschland seine internationale Rolle angesichts geopolitischer Konkurrenz, wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen und des zunehmenden Drucks auf die regelbasierte internationale Ordnung gestalten kann.
In Washington standen Gespräche mit Vertretern des US-Außenministeriums, des US-Verteidigungsministeriums, des Senats und des Repräsentantenhauses im Mittelpunkt. Themen waren unter anderem Deutschlands Rolle in der amerikanischen Europapolitik, NATO und transatlantische Sicherheit, Cybersicherheit, hybride Bedrohungen, nachrichtendienstliche Zusammenarbeit, der Westbalkan sowie Entwicklungen in Lateinamerika. Gespräche mit außenpolitischen Experten, deutschen Medienvertretern und Nachwuchskräften der Alexander Hamilton Society ergänzten die politischen Begegnungen um Perspektiven von außerhalb der Regierung.
In Philadelphia nahm die Delegation beim Foreign Policy Research Institute an einem Podcast und einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Zeitenwende in Action: Germany's Future Role in NATO Security“ teil. Begegnungen mit deutsch-amerikanischen Organisationen unterstrichen darüber hinaus die Bedeutung gesellschaftlicher und kultureller Verbindungen als Fundament der transatlantischen Partnerschaft.
In New York standen transatlantischer Handel, die Reform der Vereinten Nationen, Multilateralismus und Deutschlands Verantwortung für die Stärkung der internationalen Ordnung im Fokus. Dazu gehörte auch ein Austausch mit Guy Ryder, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Politik. Die Teilnahme an der German-American Steuben Parade bildete den passenden Abschluss einer Woche, die politische Entscheidungsträger, Experten, Wirtschaftsvertreter, Nachwuchskräfte und deutsch-amerikanische Gemeinschaften in drei Städten miteinander verband.