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Im Norden des Bundesstaates Virginia befindet sich die größte Konzentration von Rechenzentren in den USA. Diese bringen den Kommunen erhebliche Steuereinnahmen und tragen zur Finanzierung von Schulen, Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen bei. Gleichzeitig stellt ihr Strombedarf die Kommunen vor neue Herausforderungen.
In den Gesprächen wurde deshalb immer wieder betont, wie wichtig eine sorgfältige Standortplanung, transparente Kommunikation und die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung sind.
Im Dialog mit den Regionalbüros für Wirtschaftsförderung tauschten sich die Experten über deutsche und amerikanische Erfahrungen in der Energiewende und der Datenzentren-Infrastruktur aus.
Wie eng digitale Infrastruktur und Fachkräfteausbildung miteinander verbunden sind, zeigte der Besuch am Northern Virginia Community College. Gespräche mit Think-Tank-Vertretern und der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Washington D.C. erweiterten anschließend den Blick auf die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sowie auf die bevorstehenden Kongresswahlen im November in den USA.
Außerdem besuchte die Delegation ein Datenzentrum und gewann Einblicke in die technische Infrastruktur, auf der Cloud-Dienste, digitale Plattformen und ein erheblicher Teil der weltweiten Kommunikation beruhen.