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Veranstaltungsberichte

Nationales Treffen der PDWA-Stipendiaten und Alumni in Guinea

von Louisa Mendoza, Dr. Théodore Golli

In Conakry tauschten sich PDWA-Stipendiaten und Alumni über die Rolle junger Menschen im politischen Dialog, für Frieden und nationale Kohäsion in Guinea aus.

Am 1. August 2026 kamen in Conakry die Stipendiaten und Alumni des Regionalprogramms „Politischer Dialog Westafrika“ (PDWA) der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu ihrem nationalen Treffen zusammen. Unter dem Thema „Beiträge der Jugend zum politischen Dialog und zur nationalen Kohäsion in Guinea“ diskutierten die Teilnehmenden Möglichkeiten zur Stärkung der Jugendbeteiligung an politischen Prozessen, zur Förderung des intergenerationellen Dialogs sowie zur Entwicklung von Initiativen für Frieden, nationale Einheit und demokratische Regierungsführung.

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Die Stipendiaten und Alumni des Regionalprogramms „Politischer Dialog Westafrika“ (PDWA) der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Guinea kamen am Samstag, den 1. August 2026, in Conakry zu ihrem nationalen Treffen zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Thema: „Beiträge der Jugend zum politischen Dialog und zur nationalen Kohäsion in Guinea“.

 

Das Treffen bot jungen engagierten Akteuren des öffentlichen Lebens und des politischen Dialogs eine Plattform für Austausch, Reflexion und Erfahrungsweitergabe. Es erfolgte in einem Kontext, in dem die Beteiligung junger Menschen an politischen, institutionellen und gesellschaftlichen Prozessen eine zentrale Voraussetzung für die Festigung von Frieden und nationalem Zusammenhalt in Guinea darstellt.

Im Rahmen des Workshops diskutierten die Teilnehmenden insbesondere darüber, wie junge Menschen stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden, der intergenerationelle Dialog gefördert und ein politisches Klima geschaffen werden kann, das auf Zuhören, Vertrauen und der Suche nach gemeinsamen Lösungen basiert.

Ziel war es außerdem, Vorschläge zu erarbeiten, die Entscheidungsträgern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Partnern, die sich für Frieden und demokratische Entwicklung einsetzen, als Orientierung dienen können.

 

Nach der Eröffnungszeremonie mit den Begrüßungsworten von Mamadou Daman, Koordinator des PDWA-Alumni-Netzwerks in Guinea, sowie der offiziellen Eröffnungsansprache der KAS, nahmen die Teilnehmenden an einem Einführungsvortrag zum Thema „Zwischenbilanz: Erfolge und Herausforderungen des politischen Dialogs in Guinea“ teil. Der Vortrag wurde von Tamba Fode gehalten.

 

Dieser Beitrag bildete den Ausgangspunkt für Diskussionen über erzielte Fortschritte, fortbestehende Herausforderungen und die Voraussetzungen für einen inklusiveren und konstruktiveren politischen Dialog. Besonders hervorgehoben wurden die Bedeutung des Vertrauens zwischen den verschiedenen Akteuren, die Öffnung von Räumen für Bürgerbeteiligung sowie die Stärkung der Kompetenzen junger Menschen, damit diese ihre Rolle im öffentlichen Leben voll wahrnehmen können.

 

Der zweite zentrale Programmpunkt war eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Der Beitrag junger Menschen zum nationalen politischen Dialog: Welche Strategien können den Einfluss der Alumni auf die Festigung von Frieden und nationaler Einheit in Guinea stärken?“. Daran nahmen Hon. Seny Tonamou, ehemaliges Mitglied des Nationalen Übergangsrates (CNT) und KAS-Alumnus, sowie Ibrahima M'Bemba Bah, KAS-Alumnus, teil.

 

Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Verantwortung junger Menschen beim Aufbau eines konstruktiven politischen Dialogs sowie auf die Notwendigkeit, individuelles Engagement der Alumni in eine kollektive Dynamik zu überführen, die nachhaltige Wirkung entfalten kann. Die Referenten betonten zudem die Bedeutung einer stärkeren Vernetzung innerhalb des Alumni-Netzwerks, der Nutzung der im Programm erworbenen Erfahrungen sowie der Entwicklung gemeinsamer Initiativen zur Förderung von Dialog, Frieden und nationalem Zusammenhalt.

 

Über den fachlichen Austausch hinaus machte das Treffen deutlich, dass junge Menschen nicht lediglich als Empfänger öffentlicher Politik betrachtet werden sollten, sondern als vollwertige Akteure von Regierungsführung und politischem Dialog.

 

Die Stärkung des PDWA-Alumni-Netzwerks, die Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen, die Förderung des intergenerationellen Dialogs sowie die Entwicklung konkreter Handlungsvorschläge gehörten zu den wichtigsten Empfehlungen der Veranstaltung.

 

Das nationale Treffen steht im Einklang mit dem Bestreben der KAS und ihres Stipendiaten- und Alumni-Netzwerks, zur Entstehung einer Generation junger Führungspersönlichkeiten beizutragen, die aktiv an der Bewältigung der politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Guineas mitwirken.

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