Online-Seminar

Erststimme 2021 - Der Podcast für alles außer Corona

Unsere Interviewreihe, in der wir wöchentlich über Persönlichkeit, Position und Politik sprechen.

Auch im Jahr 2021 setzen wir unter dem Namen "Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona" unsere neue Reihe fort und sprechen alle zwei Wochen mit Menschen, die etwas zu sagen haben - spannende Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft.

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Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona
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Wir sprechen über Themen, die uns alle angehen. Unterhaltsam und in Ruhe. Denn auch wenn wir uns an kurze Informationshäppchen, knackige Videos und schnelle Nachrichten gewöhnt haben: komplexe politische Zusammenhänge aufzulösen, benötigt neben Sachverstand auch Zeit. Die wollen wir uns nehmen.

Unterstützung bekommen wir dabei durch Podcaster, die für einzelne Folgen unser Format übernehmen und ihren jeweiligen individuellen Stil ausleihen. Unter anderem ist Sandra Wahle (Podcast Businessclass von Orange by Handelsblatt) dabei.

"Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona" wird alle zwei Wochen am Donnerstag aktualisiert und auf allen gängigen Podcastplattformen abrufbar sein.

 

Sie finden unsere #erststimme- Beiträge aus dem Jahr 2020 hier.

 

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Sie finden unseren Podcast auch auf Spotify.

Sie finden uns bei Google Podcast.

Demnächst kommen auch Deezer  und Amazon/Audible Podcasts hinzu.

 

Unter Podigee können Sie sich zugangsfrei und ohne Nutzerkonto ebenfalls alle Folgen anzeigen lassen.

Program

#31_ 11.08.2021 | Juri Schnöller

- Text folgt -

Sommerpause

Wir wünschen allen Zuhörerinnen und Zuhörern eine schöne Sommerzeit! :-)

#30_ 30.06.2021 | Karl-Josef Laumann: Wie gestalten wir Pflege in Zukunft?

Die Pandemie brachte uns allen die Situation in der Kranken- und Altenpflege wieder ins Bewusstsein. Im Gespräch mit dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, wollen wir über die tagespolitischen Debatten zu COVID 19 hinausgehen und grundsätzlich fragen:

Wie sieht es aus mit dem Bogen aus Freiheit und (christlicher) Verantwortung bei der finanziellen, organisatorischen und eben auch menschlichen Gestaltung dieses Politikfeldes?

Wo sind die christlich-demokratischen Leitplanken der Pflegepolitik zu ziehen?

Welche Rolle nimmt die „caritas“ ein – und wieviel Vertrauen dürfen wir hier in die Instrumente der Sozialen Marktwirtschaft setzen?

Und schließlich: Wie vermag Politik in Zusammenarbeit mit Kirchen und Zivilgesellschaft der Bevölkerung Mut zu vermitteln, die schwierigen Herausforderungen von Alter, Pflege und Einsamkeit bewältigen zu können?

#29_ 16.06.2021 | Dr. Sandra von Moeller: Frauen in Führung!

Demographischer Wandel, strukturelle Transformation und verschärfter Wettbewerb beschleunigen die Weiterentwicklung unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt. Spät ist auch einer breiteren Öffentlichkeit bewusst geworden, wie sehr eine hochentwickelte Ökonomie auf allen Ebenen weiblicher Beteiligung bedarf. Im Fokus steht dabei häufig die Quote, ohne zu berücksichtigen, welch stille, aber substantielle Erfolge gerade in Familienunternehmen als maßgebliches Feld weiblicher Führungskräfteentwicklung erzielt werden.
Wir sprechen mit Sandra von Moeller über die Beteiligung von Frauen in verantwortlichen Positionen in der stark mittelständisch geprägten deutschen Wirtschaft und nehmen dabei auch ihr gesellschaftliches Engagement für den gemeinnützigen Verein KIDsmiling in den Blick.

#28_ 02.06.2021 | Prof. Dr. Michael Wolffsohn: Muslimischer Antisemitismus in Deutschland - eine lange unterschätze Gefahr?

Bonn, Münster, Gelsenkirchen – dieser Tage erleben wir einen neuen Antisemitismus in Deutschland. Einer, der schon lange davor gewarnt hat, ist Prof. Dr. Michael Wolffsohn. In Tel Aviv als Sohn vor dem Nationalsozialismus geflüchteter deutscher Juden geboren, in Berlin aufgewachsen, kehrte er nach seinem freiwilligen (!) Wehrdienst in Israel nach Deutschland zurück, um an der Universität der Bundeswehr Geschichte zu lehren. Seitdem hat der meinungsstarke Publizist, der sich selbst gerne als deutsch-jüdischen Patrioten bezeichnet, immer wieder mutig und entschieden die Stimme erhoben, wenn Juden in Deutschland Unrecht widerfuhr.

Wenig diskutiert und erforscht in unserer Gesellschaft ist der muslimische oder arabische Antisemitismus. In Polizeistatistiken nicht richtig erfasst und in bestimmten Milieus verharmlost, hat er sich in den letzten Jahren zu einer Herausforderung für die innere Sicherheit in unserem Land entwickelt. Vorurteilsfrei und sachorientiert muss Licht in das Dunkel gebracht werden. Auch weil sich die aufflammende Gewalt zwischen Israel und der Hamas auf unseren Straßen bemerkbar macht. Doch wird der Judenhass unter Muslimen mit der Lösung des Nahost-Konflikts verschwunden sein? Gibt es nicht vielmehr tieferliegende Gründe dafür, dass wir alle wachsam sein müssen?

In Deutschland bedarf es eines grundlegenden Bekenntnisses zum Schutz unserer jüdischen Mitmenschen. Das weiß auch Michael Wolffsohn, der mit dem Buch „Deutschjüdische Glückskinder“ eine Weltgeschichte seiner Familie vorgelegt hat. Mit ihm sprechen wir über das Phänomen „importierter Antisemitismus“. Dabei wollen wir auch herausfinden, wer der Mensch hinter dem Historiker ist. Was treibt ihn an? Welche Vorbilder hat er? Und warum spielen menschlicher Respekt und Herzensbildung für ihn eine so große Rolle?

Das Gespräch führt Juliane Hessmann.

#27_19.05.2021 | Gerrit „Phrenic“ Stukemeier: Mit Anfang 20 in Rente oder: Gibt es ein Leben nach League of Legends?

Computerspiele sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sechs von zehn Deutschen spielen. Seit Corona boomt die Branche noch mehr. Der Umsatz mit Gaming Hardware ist in Deutschland im letzten Jahr um gut ein Viertel gestiegen.  

Während die überwiegende Mehrzahl einer kurzweiligen Freizeitbeschäftigung nachgeht, gibt es eine kleine Spitzengruppe, die das Spielen zum Beruf gemacht haben: E-Sportler. Es winken hohe Siegprämien, Ruhm und eine Karriere mit viel Spielspaß. Aber wie immer im Leben gibt es auch Schattenseiten, wie Aggressionen gegen Spieler in sozialen Medien oder hohen Leistungsdruck. Und was kommt eigentlich nach einer E-Sport-Karriere?

Wir sprechen über all das mit Gerrit „Phrenic“ Stukemeier, der als Profi League of Legends für das Kölner Team SK Gaming spielte. Nun ist er einer der jüngsten Rentner Deutschlands – und hat noch sehr viel vor.

#26_05.05.2021 | Benjamin Daniel Thomas: Inklusion praxisnah im Jahr 2021

Es ist im ersten Moment „nur“ ein kaputter Aufzug am Bahnhof, aber für Benjamin Daniel Thomas hat dieser kaputte Aufzug am Bahngleis Folgen: Er kann diesen Bahnsteig als Rollstuhlfahrer nicht verlassen, muss Umwege und Verspätungen in Kauf nehmen und flexibel auf diesen kaputten Aufzug reagieren.

Aber auch auf einer anderen Ebene beschäftigt dieser kaputte Aufzug den jungen Mann aus Essen: wie auf der gesellschaftlichen Ebene mit diesem technischen Problem des Aufzugs umgegangen wird.

Es ist ja nicht nur ein Bahnsteig, der für Rollstuhlfahrer so nicht zu nutzen ist. Auch für manche Senioren oder junge Eltern mit Kinderwagen stellt er eine besondere Herausforderung dar und erschwert die Teilhabe dieser Menschen im Alltag. Wie geht die Gesellschaft mit dieser Ausgrenzung um?

Wir sprechen anlässlich des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.05. über Gleichstellung, Teilhabe und (ausnahmsweise) auch einmal über Corona. Erleichtert die durch Corona beschleunigte Digitalisierung vielleicht auch die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am „öffentlichen Leben“ oder leisten Lockdown und Co. hier einer Vereinsamung Vorschub?

Benjamin Daniel Thomas ist als Betroffener privat und ehrenamtlich stark im Thema engagiert und stellt sich den Fragen von Jan Reckweg.

#25_21.04.2021 | Winfried Weck: Anschluss verpasst?

Droht den liberalen Demokratien in Lateinamerika von der internationalen Zusammenarbeit abgehängt zu werden? Obwohl die Staaten Lateinamerikas sich bereits sehr früh am Aufbau internationaler multilateraler Einrichtungen beteiligt haben, ist ihre Rolle in der internationalen Gemeinschaft heute auf die des Zuschauers zurückgefallen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, die sprachlichen, kulturellen und religiösen Unterschiede stehen dabei nicht im Vordergrund.

Mit Winfried Weck sprechen wir über ein Projekt, für das er im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Panama gegangen ist, um die Bindungen zwischen den liberalen Demokratien auf dem Subkontinent untereinander und mit den Demokratien in Europa, Nordamerika und anderen Regionen zu stärken. Denn weltweit haben die offenen Demokratien gemeinsam ein existenzielles Interesse am Schutz ihrer Freiheiten, gegen Cyberattacken, Desinformation und andere Angriffe autoritär geführter Staaten, krimineller und terroristischer Organisationen.

#24_26.03.2021 | Ninve Ermagan: Christenverfolgung und Situation der Frau im Frau im Nahen Osten

Vor kurzem hat Papst Franziskus den Irak besucht. Die Reise galt als spektakulär, ging sie doch in einen Staat, der seine Zerrissenheit noch nicht beenden konnte. Für Hundertausende irakischer Christen ist der Irak, ihre Heimat, aber schon längst Vergangenheit. Sie haben sich dem allgemeinen Exodus von Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten angeschlossen, so dass die einstigen Zentren christlichen Lebens im Zweistromland immer weniger Christen beheimaten. Ninve Ermagan, Journalistin und Buchautorin, ist assyrische Christin, deren Eltern den Irak verlassen mussten. Sie hat für Reportagen immer wieder den Irak besucht und berichtet vom Leben der schwindenden christlichen Religionsgemeinschaften. Ihre Arbeit gilt dem inzwischen stillen Sterben einer Religion und der Rolle der Frau in patriarchalischen Gesellschaften. Im Podcastinterview berichtet sie davon, wie Vertreibung, Krieg und Unterdrückung der Frauen in einem inneren Zusammenhang stehen.

#23_12.03.2021 | Dr. Hardy Ostry: Schon wieder ein abgebrochener Frühling! Nordafrika zehn Jahre nach dem Volksaufstand

Die Selbstverbrennung eines tunesischen Gemüsehändlers löste vor zehn Jahren in der gesamten islamischen Welt Volksaufstände aus, die zahlreichen Potentaten ihre kleptokratischen Posten kosteten, neue Machthaber aufbrachten, die märchenhafte Hoffnungen weckten und am Ende große Ernüchterung zurückließen. 10 Jahre später hat sich Nordafrika weiterentwickelt, aber nicht so, dass noch von einem Frühling geredet werden könnte. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, Demokratie ist ein dehnbares, Parteien ein verbranntes Wort, die Befriedung der Gesellschaft nicht gelungen und noch immer haben viel zu viele den Traum, auf der anderen Seite des Mittelmeers ein neues Leben anzufangen.

Hardy Ostry, langjähriger Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tunis mit Zuständigkeit für Nordafrika, war vor 10 Jahren vor Ort und hat die Entwicklung hautnah erlebt. Jetzt leitet er das KAS-Büro in Brüssel und erlebt das Jubiläum, an dem es wenig zu feiern gibt, von der anderen Seite, aus Sicht des Ziel"landes" Europäische Union. Er wird im Gespräch mit Jan Reckweg auf die dramatischen Ereignisse zurückschauen, einen aktuellen Überblick geben und die Migrationssituation erläutern.

#22_26.02.2021 | Dr. Florian Hartleb: „Einsame Wölfe“ – wer sie sind und was sie antreibt.  Die neue Art des globalen Rechtsterrorismus. 

Die Welt hält den Atem an: Anders Breivik tötet im Jahr 2011 in Oslo und auf der nahegelegenen Insel Utøya77 Menschen. 2016 ermordet ein rechtsextremer 18-Jähriger neun Menschen am Olympiazentrum in München. Stephan Balliet, unlängst zu lebenslanger Haft verurteilt, streamt in Halle seine terroristischen Taten live – und gibt damit der Welt einen Einblick in sein extremistisches Gedankengut. Für ihre Unterstützer hinterlassen einige Attentäter ein „Manifest“, das sie online teilen. Die einfachste Erklärung: Diese Täter sind wahnsinnig. Doch die Wahrheit ist um ein Vielfaches grausamer. 

Welche Rolle spielen Soziale Medien in der Verbreitung von Hass und rechtsextremen Inhalten? Welche Plattformen und Mechanismen tragen zur Radikalisierung von sogenannten „Einsamen Wölfen“ bei? Wer sind diese rechten Einzeltäter, die für die „weiße Rasse“ töten und was treibt sie an? 

Gemeinsam mit Dr. Florian Hartleb werfen wir einen Blick in eine neue Art des globalen Rechtsterrorismus und beleuchten dabei insbesondere die Rolle von Sozialen Medien. Florian Hartleb ist Politikberater und ausgewiesener Experte im Bereich (Online-)Extremismus. 

#21_12.02.2021 | Dr. Asfa-Wossen Asserate: "Afrika ist immer für eine Überraschung gut"

Ja, es gibt auch gute Nachrichten aus Afrika. Die erste ist, es gibt nicht EIN Afrika! Es gibt viele Afrikas. Und in einigen dieser Afrikas gibt es auch gute Nachrichten. Es wäre auch zynisch, die schlechten Nachrichten von dort nur mit unserer Wahrnehmung zu erklären. Es kommt hinzu, dass durch das Narrativ und die sich abzeichnende Wirklichkeit des "Migrationsdrucks" die schlechten Nachrichten uns naherücken. Einer der besten Kenner des Kontinents, Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, Großneffe des letzten Kaisers von Äthiopien, selbständiger Unternehmensberater, u.a. in Sachen Afrika, Publizist, Mitglied des Innovationsbeirates des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,  wird seine - in mancher Hinsicht unkonventionelle - Sicht der Probleme Afrikas in unserem Podcastbeitrag mit Véronique Brüggemann erläutern. Denn Afrikas Schwierigkeiten sind für ihn nicht nur und nicht in erster Ursache wirtschaftlicher Natur.

#20_29.01.2021 | Dr. Nicole Grünewald: Innovationen, Unternehmenskultur und Frauenpower im Mittelstand

Seit dem Rückzug der römischen Herrschaft aus Köln wird immer wieder die Frage nach funktionierenden Ordnungsfaktoren in der Stadt gestellt. Eine Antwort findet sich sehr wohl - und zwar nicht zuletzt - in der lebendigen Zivilgesellschaft, welche - aller Transformation zum Trotz - eine überragende Bedeutung für die Domstadt besitzt.

Mit Frau Dr. Nicole Grünewald, Unternehmerin und Präsidentin der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK), möchten wir die gestalterische und schöpferische Rolle von Unternehmen und IHK in der Domstadt veranschaulichen – und so Zukunftsperspektiven in Zeiten der Digitalisierung aufzeigen.

Am Beispiel des persönlichen Werdegangs von Nicole Grünewald sprechen wir über das Zusammenspiel kleinerer und größerer Unternehmen, die ökonomische „Frischzellenkur“ durch neue Unternehmenszweige sowie die Frage, welches Potential gerade mittelständische Unternehmen bzw. Familienunternehmen für weibliche Führungskräfte bieten.

Was sind also die Faktoren, welche Köln seit Jahrhunderten immer wieder neue Kraft und Zuversicht schenken – und somit auch als Vorbild für andere Städte bzw. Regionen dienen könnten?

#19_15.01.2021 | Prof. Dr. Kristina Spohr: National, international, multilateral? Zur Rolle von Nationalstaaten

Am 18. Januar 2021 jährt sich zum 150. Mal die deutsche Reichsgründung von 1871. Für uns ein Anlass, über die Rolle von Nationalstaaten in unserer Zeit zu sprechen, die sich seit der „Wendezeit“ 1989/90 im Umbruch befinden. Der Eiserne Vorhang fiel, die Welt ordnet(e) sich neu.

Wir fragen die Historikerin Kristina Spohr, wie die Ereignisse der Jahre 1989 bis 1992 die Grundlage für die heutige politische Situation geschaffen haben. Welche Auswirkungen haben der (Zer-)Fall der UdSSR und der damals vielleicht in seiner Dimension noch nicht begriffene Weg Chinas auf die globale Politik und internationale Beziehungen? Befinden wir uns in einem pazifischen Jahrhundert? Haben die westlichen Werte - insbesondere Demokratie und Freihandel - eine Überlebenschance? Und wie wirkt sich der Wechsel im Amt des US-amerikanischen Präsidenten auf das internationale Gefüge aus?

Wie können in einer multilateralen Welt Dialogfähigkeit und Berechenbarkeit der Hauptverantwortlichen untereinander gewährleistet werden? Welche Rolle spielt das Verantwortungsbewusstsein der Staatslenker und Staatslenkerinnen – welche Rolle spielen ihre persönlichen Beziehungen untereinander? Und wie beeinflussen Ängste, Kränkungen, ethnische und religiöse Konflikte, die tief in die Geschichte reichen, aktuelle Politik?

 

Kristina Spohr, geboren 1973 in Düsseldorf, ist Professorin für Internationale Geschichte an der London School of Economics. Von 2018 bis 2020 war sie erste Inhabering der Helmut-Schmidt-Ehrenprofessur am Henry A. Kissinger Center for Global Affairs an der Johns-Hopkins-Universität in Washington DC (USA), wo sie sich mit transatlantischen Fragen befasste und auch weiterhin als Senior Fellow tätig ist.