Detalles
Während die militärische Dimension des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sichtbar bleibt, richtet sich eine zweite, scheinbar abstraktere Auseinandersetzung gegen Europa selbst: hybride Operationen, Cyberoffensiven, verdeckte Einflussnahme und politische Destabilisierung. Diese Aktivitäten sind wohl Teil einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, die westlichen Gesellschaften zu spalten, zu verunsichern und ihre Handlungsspielräume einzuengen. Zugleich sollen demokratische Institutionen geschwächt und gesellschaftlicher Widerstand unterminiert werden.
Wie können Deutschland und Europa dieser Herausforderung begegnen? Welche Rolle kommt der Zivilgesellschaft beim Umgang mit dieser neuartigen Bedrohung zu? Im Rahmen einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Point Alpha diskutieren Experten diese Fragen vor dem Hintergrund des vierten Jahrestages der russischen Vollinvasion in der Ukraine.
Die Point Alpha Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung in Thüringen laden Sie gemeinsam ein, einen umfassenden Blick auf den Krieg und die Konsequenzen für Deutschland und Europa zu werfen und ihre Fragen mitzubringen.
Diese Veranstaltung wird gefördert durch Zuwendungen des Freistaates Thüringen.
Programa
18:30 Begrüßung
Michelle Rödel
Tagungsleiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Politisches Bildungsforum Thüringen
18:45 Impulsvorträge und Gespräch
Johannes Steger, Leiter im Bereich Digital Crisis Management bei der Strategieberatung FGS Global und Buchautor „Deutschland im Ernstfall“
Thilo Geiger, Oberstleutnant im Generalstab und Wissenschaftler am Institut für Friedensforschung in Hamburg
Modertion: Philipp Metzler, Vorstand der Point Alpha Stiftung