Perspektiven deutscher Außenpolitik

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Alle Länder Südostasiens pflegen enge Beziehungen mit China, die auch Wochen nach dem Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 in Wuhan nur zögerlich eingeschränkt wurden.
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Weltgesundheitsorganisation mit globaler Relevanz

Der Weltgesundheitstag in Zeiten von Covid-19

Mit dem heutigen Weltgesundheitstag wird an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) am 7. April 1948 erinnert.
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Es ist sicher keine neue Erkenntnis, dass der öffentliche Diskurs zu Fragen der internationalen Politik in Deutschland nur sehr bescheiden ausgeprägt ist. Auf den Punkt gebracht, heißt das: Die öffentliche Diskussion passt nicht zu den gewaltigen Herausforderungen, denen sich Deutschland und die EU international gegenüber sehen. Deutschland als eine der exportstärksten Nationen der Welt muss ein vitales Interesse daran haben, auch weiterhin von stabilen Seerouten, von günstigen internationalen Bedingungen und von einem starken Europa profitieren zu können. Dies bedeutet aber auch, dass uns Entwicklungen im Nahen Osten, in Afrika, aber auch in Asien und den Amerikas nicht gleichgültig sein können. Welche Bedeutung haben diese Entwicklungen für Deutschland und Europa? In welchen Bereichen sollte sich deutsche Außenpolitik stärker engagieren, welche Themen müssen stärker in die deutsche Öffentlichkeit hineingetragen werden?

In manchen Bereichen müssen wir uns aus der „Wohlfühlzone“ verabschieden, in der wir uns so gemütlich eingerichtet haben. Die Welt verändert sich und wir müssen darauf reagieren. Deutschland braucht deshalb eine viel intensivere strategische Diskussion über außenpolitische Fragen.

Mit der Reihe „Perspektiven deutscher Außenpolitik“ wollen wir einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten. Diese Aufsätze verbinden außenpolitische Analysen mit konkreten Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik. Viel Freude bei der Lektüre

Gerne können Sie auch mit uns diskutieren

Schreiben Sie an politikdialog@kas.de

Reformpartnerschaft mit Nordafrika

13. Juni 2016

Die Beziehungen zwischen Afrika und der EU bedürfen dringend einer Revitalisierung und Neuordnung. Neben einer Intensivierung des politischen Dialogs gilt es vor allem die langfristige wirtschaftliche Resilienz der Region zu stärken. Dafür ist zunächst eine enge Reformpartnerschaft mit Nordafrika anzustreben, dem aus europäischer Sicht wichtigstem wirtschaftlichen, migrations- und sicherheitspolitischen Scharnier zu Subsahara-Afrika.

Glaubwürdige Abschreckung stärken: Was die NATO tun muss

23. Mai 2016

Die Annexion der Krim durch die Russische Föderation hat die NATO-Prioritäten geändert. Für die NATO ergibt sich nach Jahren der Einsätze außerhalb des Bündnisgebietes die Notwendigkeit, der territorialen Bündnisverteidigung neue Aufmerksamkeit zu widmen. Der NATO-Gipfel in Wales 2014 stand ganz im Zeichen der verbesserten Verteidigung und Abschreckung an den Bündnisgrenzen. Eine glaubwürdige Abschreckung setzt Willen, Ressourcen und realistische Planungen voraus.

Herausforderung Krisenfrüherkennung: Wofür muss sich Deutschland wappnen?

18. April 2016

Durch die Globalisierung entfalten auch geografisch weit entfernte Konflikte direkte Auswirkungen auf die deutsche Außen- und Innenpolitik. Angesichts der umfassenden Krisen in der Welt steht Deutschland vor der Herausforderung, sowohl kurzfristiges Konfliktmanagement als auch nachhaltige Konfliktlösung und -prävention zu betreiben. Um den Erwartungen an Deutschland als Akteur der internationalen Politik gerecht zu werden, bedarf es einer stärkeren strategischen Auseinandersetzung mit Außen- und Sicherheitspolitik.

Flucht über das Mittelmeer

8. Januar 2016

Die Fluchtbewegungen über das Mittelmeer werden auch künftig auf gleichbleibend hohem Niveau verharren. Eine militärische Mission der Europäischen Union wird die Schleusung nur marginal verringern können, weil sie das Problem der Nachfrage nicht beheben kann. Die Fluchtursachen zu bekämpfen verlangt nach einer Stärkung der Staatlichkeit in den schwachen Staaten. Auf der anderen Seite können die europäischen Staaten mehr tun, um die Schleusung zu kriminalisieren und durch die Angleichung europäischen Asylrechts die Anreize zu einer Flucht über die sicheren Drittstaaten hinaus zu verringern.

Von Wales nach Warschau: Die neue Normalität der NATO?

18. Dezember 2015

Die 2014 ausgebrochenen Krisen an der Ost- und der Südflanke der NATO bestehen weiter und haben die Sicherheitslandschaft in Europa dauerhaft verändert. Nach den im "Readiness Action Plan" niedergelegten Sofortmaßnahmen, auf die sich die Alliierten im vergangenen Jahr auf dem Gipfel in Wales geeinigt hatten, stellt die neue Political Guidance der NATO einen ersten Schritt zu einer langfristigen Anpassung an diese „neue Normalität” dar. Die Vorbereitung der Political Guidance hat damit die alte Debatte zwischen Territorialverteidigung und Krisenmanagement wiederbelebt.

Deutsche Verantwortung in der internationalen Politik (III) - Sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit stärken

29. Oktober 2015

Angesichts der Kriege und Konflikte in Europa und seiner Nachbarschaft erfährt die Debatte über die neue deutsche Verantwortung in der internationalen Politik besondere Resonanz. Wie soll diese konkret in einer Welt, die immer stärker aus den Fugen gerät, aussehen?

Flucht und Asyl - Mangelnde Solidarität und wachsender Populismus als Herausforderung an die Europäische Innenpolitik

27. Oktober 2015

Die Durchsetzung des Europäischen Asylsystems ist bislang nur ansatzweise gelungen. Trotz aller Schwierigkeiten muss künftig noch stärker auf die Einhaltung rechtlicher Verordnungen gedrungen werden. Eine weitere Aufgabe der Europäischen Union liegt in der Sicherung der Grenzen und der Bekämpfung der Fluchtursachen außerhalb Europas. Die künftige Aufgabe deutscher und europäischer Asyl- und Migrationspolitik liegt einerseits im Austarieren demokratischer Teilhabe an Debatten zu Flucht und Migration und andererseits in einem verantwortungs-ethischen Handeln gegenüber Schutzbedürftigen.

Halbzeit im Weißbuch-Prozess - Wo steht die Debatte über die deutsche Sicherheitspolitik zum Ende der "Partizipationsphase"?

26. Oktober 2015

Die „Partizipationsphase” des für 2016 geplanten Weißbuchs wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Prozess einer breiten Debatte über deutsche Sicherheitspolitik sollte allerdings verstetigt werden. Die neue strategische Lage Deutschlands erfordert eine Überarbeitung des gültigen Weißbuchs von 2006, welche die neue machtpolitische Rolle Deutschlands und die Konflikte in der Nachbarschaft der EU reflektiert. Die drei Pfeiler des Strategischen Konzeptes der NATO – Bündnisverteidigung, Krisenmanagement, Partnerschaften – sind auch für die deutsche Sicherheitspolitik zentral.

Deutsche Verantwortung in der internationalen Politik (II) - Themengebundene Partnerschaften in der Entwicklungszusammenarbeit

13. Oktober 2015

Angesichts der Kriege und Konflikte in Europa und seiner Nachbarschaft erfährt die Debatte über die neue deutsche Verantwortung in der internationalen Politik besondere Resonanz. Wie soll diese konkret in einer Welt, die immer stärker aus den Fugen gerät, aussehen?

Deutsche Verantwortung in der internationalen Politik (I) - Die deutsche OSZE-Präsidentschaft

13. Oktober 2015

Angesichts der Kriege und Konflikte in Europa und seiner Nachbarschaft erfährt die Debatte über die neue deutsche Verantwortung in der internationalen Politik besondere Resonanz. Wie soll diese konkret in einer Welt, die immer stärker aus den Fugen gerät, aussehen?

Der transatlantische Emissionshandel - Eine Chance für die deutsche Außenpolitik

14. September 2015

In einer Vielzahl von Staaten weltweit und insbesondere in Europa wird mit Hilfe von Emissionshandelssystemen (EHS) versucht, dem Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase (THG) entgegenzuwirken. Es gibt internationale Initiativen, die die verschiedenen nationalen EHS miteinander verbinden sollen, um deren Wirksamkeit zu erhöhen. Jedoch sind bis dato keine außenpolitischen Ansätze zu beobachten, die eine Zusammenführung von EHS auch unter übergelagerten strategischen Gesichtspunkten zum Ziel haben. So hätte aus deutscher Sicht ein transatlantischer Emissionshandel durchaus große Vorteile.

Die deutsche G7-Präsidentschaft und der Gipfel von Elmau

24. Juni 2015

Im Juli 2014 übernahm Deutschland die Präsidentschaft der G7 und wurde damit zum Gastgeber des G7-Gipfels, der vom 7. bis 8. Juni auf Schloss Elmau stattfand. Im vergangenen Jahr hatte der Arbeitskreis „Junge Außenpolitiker der Konrad-Adenauer-Stiftung” Empfehlungen für den G7-Gipfel in den Bereichen Außen- und Sicherheits-, Klima- und Entwicklungspolitik ausgesprochen. Hier zieht er Bilanz.

Der deutsche OSZE-Vorsitz 2016 - Dringender Reformbedarf unter Bedingungen russischer Blockademacht

2. Juni 2015

Die Bundesrepublik übernimmt 2016 den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das Auswärtige Amt hat bereits angekündigt, den Vorsitz auch als Chance nutzen zu wollen, um die OSZE zu modernisieren und zu reformieren. Damit dies gelingen kann, ist es wichtig, dass die OSZE nicht nur als institutionelles Scharnier für den klassischen Sicherheitsdialog zwischen dem Westen und der Regierung im Kreml wahrgenommen wird, sondern alle Partner in der OSZE und alle Dimensionen der OSZE entsprechende Aufwertung erfahren.

Strategische Überlegungen zur Zukunft der deutschen Sicherheitspolitik

24. April 2015

Mehr als ein Jahr später klingt die Rede von Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz noch nach: Seine Forderung nach größerem Engagement Deutschlands in der internationalen Sicherheitspolitik stieß angesichts der Krisen in Osteuropa und Nahost auf besondere Resonanz. Beide Krisen sind noch ungelöst, es gibt allen Grund anzunehmen, dass Deutschland künftig vor weitere Herausforderungen gestellt wird. Das Papier bietet Reflexionen über die strategische Lage des Landes zur Debatte in der Hoffnung, dass sie zu einer kreativen und problemlösungsorientierten Außenpolitik beitragen.

Die deutsche G7-Präsidentschaft (III) - Klimapolitik: Emissionshandelssystem entwickeln. Technologiewende vorantreiben. Anpassungsfähigkeit stärken

17. Oktober 2014

Mit dem globalen Klimagipfel in Paris ist 2015 ein Schlüsseljahr für den Klimaschutz. Ein Hauptziel des G7-Gipfels sollte somit sein, einen Klimakonsens für ein Kyoto-Folgeabkommen innerhalb der G7 zu schmieden. Damit das Zwei-Grad-Ziel erreicht werden kann, muss der Fokus weiterhin auf der Vermeidung von Emissionen liegen. Dafür sollte in der G7 ein effektives Emissionshandelssystem entwickelt und der Vorsprung der G7-Staaten im Bereich der klimarelevanten Technologien im Rahmen von Technologie-, Kapazitäts- und Wissenschaftspartnerschaften nutzbar gemacht werden.

Die deutsche G7-Präsidentschaft (II) - Wirtschaftliche Akzente für Entwicklung und Wohlstand schaffen

17. Oktober 2014

Der Grundstein für die neue Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 muss auf einer tiefgreifenden Bilanz der im Jahre 2001 formulierten Millenniumsentwicklungsziele basieren. Auch müssen die aktuellen Diskussionen zur nachhaltigen Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit und das Zusammenspiel von Klima- und Entwicklungspolitik in Betracht gezogen werden. Nur wenn es gelingt, die Wachstumspotentiale in den Entwicklungs- und Schwellenländern nutzbar zu machen, wird die Entstehung größerer entwicklungs- und sicherheitspolitischer Herausforderungen gehemmt.

Die deutsche G7-Präsidentschaft (I) - Die G7 als Chance - Rückkehr zum Kern einer wertebasierten Global Governance

9. Oktober 2014

Mit der Re-Etablierung der G7 gewinnen die Demokratien des Westens als Wertegemeinschaft wieder ein eigenes Forum. Dennoch stehen die G7-Staaten vor einigen grundlegenden Herausforderungen: eine strategische Debatte über das transatlantische Verhältnis ist ebenso notwendig wie die Konkretisierung einer gemeinsamen, konstruktiven Position gegenüber Russland. So sollte Deutschland während seiner G7-Präsidentschaft die Chancen einer gestärkten westlichen Wertepartnerschaft deutlich in den Vordergrund stellen.

Die Interventionsbrigade der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo

22. Mai 2014

In der Demokratischen Republik Kongo unterhalten die Vereinten Nationen ihre gegenwärtig größte Friedensmission. Doch trotz ihres jahrelangen Einsatzes blieb die Lage im Osten des Landes instabil. Mit der Verlegung einer Force Intervention Brigade haben die Vereinten Nationen vor einem Jahr darauf reagiert: Offensive Operationen und neue Einsatzmittel, allen voran Drohnen, haben zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheitslage geführt. Schaffen die Vereinten Nationen damit ein neues Paradigma, das auch für andere Friedensmissionen genutzt werden kann?

Globale Megatrends (III): Rohstoffe - Alternativen erschließen und neue Paradigmen schaffen

12. Mai 2014

Der globale Energieverbrauch und die Nachfrage nach industriellen Rohstoffen nehmen mit dem Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte weiter zu. Obwohl die deutsche Politik und Wirtschaft in Bezug auf die Energie- und Rohstoffversorgung in vielerlei Hinsicht bereits gut aufgestellt sind, lassen sich drei Bereiche identifizieren, denen ein höherer Stellenwert in einer zielgerichteten Außenpolitik gebührt: "urban mining" und die Substitution von Rohstoffen; die Einrichtung eines energiepolitischen Dialogs mit Entwicklungs- und Schwellenländern und die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

Anforderungen an die Post-2015 Agenda

9. April 2014

Die Millenniumsentwicklungsziele, die seit fünfzehn Jahren die internationale Agenda für Verbesserung der Lebensverhältnisse bilden, laufen 2015 aus. Manche der acht Ziele, wie die Halbierung der Einkommensarmut, sind bereits erreicht. Andere, wie die Bekämpfung des Hungers oder sichere Beschäftigung, noch lange nicht. Wichtige Themen, wie politische Mitbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Gute Regierungsführung, fehlen. Die Ziele sind in ihrer Struktur den globalen Herausforderungen nicht mehr gewachsen und müssen im Interesse Deutschlands reformiert werden.

Mehr Subsidiarität in Europa - aber an der richtigen Stelle

4. Februar 2014

Das Prinzip der Subsidiarität ist ein zentraler Baustein in der Architektur der Europäischen Union, denn es regelt die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten und trägt somit zum demokratischen Prozess bei. Die Krise in der Eurozone und die damit verbundenen Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene haben allerdings die Subsidiarität, wie sie seit dem Vertrag von Lissabon (2009) geregelt ist, in Frage gestellt. Zu den verschiedenen Argumenten in der Subsidiaritätsdebatte und der großen Bedeutung einer klaren Linie für die deutsche Europapolitik.

Globale Megatrends (I): Weltweite Machtverschiebungen

5. November 2013

Der wirtschaftliche und politische Aufstieg neuer Mächte setzt die etablierte Architektur internationaler Institutionen unter Druck. Daher spielen informelle, themenbezogene Foren und regionale Organisationen eine immer wichtigere Rolle. Sie gewinnen nicht zuletzt als Instrumente der kooperativen Konfliktlösung zur Sicherung internationaler und regionaler Stabilität an Bedeutung. Es ist somit in Deutschlands Interesse, das Potenzial, das eine gute Vernetzung mit regionalen Akteuren und eine starke Positionierung in neuen wie alten Foren darstellt, auszuschöpfen.

Globale Megatrends (II): Demographischer Wandel

5. November 2013

Die alternde Bevölkerung und der damit einhergehende Fachkräftemangel sind eine Herausforderung für Europas Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit europäischer Sozialsysteme. Auf Grund des demographischen Wandels ist Migration somit nicht nur ein Sicherheitsthema und eine humanitäre Herausforderung, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine gezielte Migrationssteuerung ermöglicht zudem eine engere und umfassendere Vernetzung mit internationalen Wachstumszentren. Dafür muss die Europäische Union ein gemeinsames Migrationsregime schaffen.

Sicherheit und Entwicklung im Sahel

31. Oktober 2013

Die Sahelzone hat sich im letzten Jahr zu einem regionalen Krisenherd entwickelt, der auch nach der Lösung des akuten Konfliktes in Mali Europa weiterhin tangieren wird. Ethnische Konflikte schwächen die Region und bieten so extremistischen Gruppen einen fruchtbaren Nährboden für terroristische Aktivitäten. Dieses Papier gibt Handlungsempfehlungen für die deutsche Außenpolitik, basierend vor allem auf den Entwicklungen in Mali.

Handlungsfelder und Ansätze einer deutschen Energiewende-Außenpolitik

8. Oktober 2013

Die Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist mit Blick auf die Art und Weise der Zielerreichung von einer erheblichen Dynamik gekennzeichnet. Blaupausen, auf die Deutschland dabei zurückgreifen kann, gibt es nicht. Zudem findet die Energiewende in einer Zeit statt, in der sich die globale Energielandschaft ökonomisch und geopolitisch stark verändert. Für Deutschland erwächst daraus die Notwendigkeit, eine Energiewende-Außenpolitik zu artikulieren, die die Energiewende in das europäische und internationale Umfeld unter Berücksichtigung innenpolitischer Entwicklungen effizient einbettet.

Europäische Insellösungen als Fundament einer Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten?

30. September 2013

Erstmalig seit 2003 wird im Dezember 2013 ein Europäischer Rat zur Europäischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik stattfinden. Die Befassung der Staats- und Regierungschefs mit dem Thema bietet große Chancen, dem in vielerlei Hinsicht defizitären Projekt der Stärkung der verteidigungspolitischen Fähigkeiten Europas auf oberster politischer Ebene neuen Schwung zu verleihen. Eine Möglichkeit kann dabei das Konzept von „Insellösungen“ darstellen. Zu den Chancen und Risiken des Konzepts und den konkreten Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik.

Bekämpfung der Piraterie: Ein Aspekt maritimer Sicherheit für Deutschland

27. September 2013

Die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts ist auf einen freien Seehandel zwingend angewiesen. Die See wird zur sicherheitspolitischen Arena im Ringen der Staaten um maritime Einflusssphären. Zugleich gewinnen asymmetrische Bedrohungen wie die moderne Piraterie an Bedeutung. Deutschland als ökonomische maritime Macht ist durch die Entwicklungen der letzten Jahre im Besonderen betroffen. Dieses Papier gibt einen Überblick über die Entwicklung der gegenwärtigen Piraterie und fordert, dass sich Deutschland künftig stärker den Herausforderungen auf See zuwenden sollte.

Letzte Hoffnung Dezembergipfel? Impulse für die Wiederbelebung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

23. Sept. 2013

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU ist den in sie gesteckten Erwartungen bislang selten gerecht geworden. Ein Beispiel dafür ist die Entscheidung, im Rahmen des diesjährigen Dezembergipfels der Staats- und Regierungschefs auf höchster politischer Ebene über Sicherheits- und Verteidigungsthemen zu diskutieren. Aufgrund der Entwicklungen in der unmittelbaren und erweiterten europäischen Nachbarschaft ist eine handlungsfähige GSVP in europäischem und deutschem Interesse. Impulse für die Wiederbelebung der GVSP.

Wirtschaft als Motor des Wandels: Chancen eines verstärkten Engagements im Maghreb

12. Juli 2013

Die politischen Umbrüche in der Region und die zunehmenden sicherheitspolitischen Herausforderungen stellen die Länder des Maghreb einmal mehr vor große sozioökonomische Probleme, die konkreter und durchdachter Antworten bedürfen. Für die deutsche Außen- und Außenwirtschaftspolitik sind die Maghreb-Staaten sowohl aufgrund ihrer geostrategischen Lage als auch aufgrund ihres wirtschaftlichen Entwicklungspotentials als wichtiger Wachstumsmarkt von besonderer Bedeutung.

Fragile Wertschöpfungsketten: Zur Notwendigkeit eines deutschen maritimen Engagements

5. Juli 2013

Verlässliche maritime Lebensadern sind die Grundlage unseres Wohlstandes, doch die Fragilität globaler seegebundener Handelswege hat angesichts neuartiger Bedrohungen in den letzten Jahren massiv zugenommen. Dessen ist sich Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland nicht hinreichend bewusst. Dieses Papier analysiert die Bedeutung und die komplexen Herausforderungen, mit denen sich Deutschland, aber auch andere Industrienationen, bei der Sicherung ihrer maritimen Lebensadern konfrontiert sehen.

Religionsfreiheit als universales Menschenrecht

30. April 2013

Die Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Sie gilt für alle Religionen in gleicher Weise. Innerhalb des Kanons der Menschenrechte nimmt sie eine besondere, herausgehobene Stellung ein, denn der persönliche Glaube gehört für alle Menschen zum Kernbestand der eigenen Identität. Deshalb stehen Glaubensvorstellungen im Zentrum der Persönlichkeitsbildung und verdienen es, besonders geschützt zu werden.

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