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Afrika und Corona – kommt die Katastrophe?

Veranstaltung mit Vertretern deutscher Medien in Afrika und Europa

Die Berichterstattung über Afrikas Umgang mit Corona wird von der Erwartung einer bevorstehenden Katastrophe dominiert. Da diese bisher in weiten Teilen des Kontinents ausgeblieben ist, wird auch in den Medien nach Erklärungen dafür gesucht, dass sich afrikanische Staaten vielfach ordentlich schlagen. Das geringe Durchschnittsalter der Bevölkerung sowie eine durch HIV-Aids, Ebola oder Malaria ausgelöste Resilienz werden als Gründe hierfür genannt. Dass afrikanische Länder nicht ausreichend testen und nur unzuverlässiges Datenmaterial liefern, dient einigen Kommentatoren als Begründung, tatsächlich erzielte Erfolge bei der Pandemiebekämpfung als nur vordergründig zu bewerten.

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გაზიარება

დეტალები

Gar keine Frage: Die Pandemie hat Afrika schwer getroffen. Doch trotz aller Unkenrufe haben viele Gesundheitssysteme besser auf die Herausforderungen reagiert als erwartet. Anders als in mancher Darstellung auch in deutschen Medien, gibt es Länder, die beherzt mit der Pandemie umgehen und ihre Impfkampagnen vorantreiben. Zu diesen gehören u.a. Ruanda, aber auch Kenia und die Côte d’Ivoire.

Eine differenzierte, nach Ländern und Regionen unterscheidende Darstellung des Pandemiegeschehens wäre notwendig, hierfür fehlt jedoch meist die Zeit oder der Raum. Die Erwartungen von europäischen Redaktionen scheinen das Abbilden der Realität vor Ort zu erschweren.
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Die Veranstaltung soll die Unterschiede, die Erfolge und die Herausforderungen darstellen, denen sich afrikanische Staaten in Zeiten der COVID-19 Pandemie konfrontiert sehen.

Dazu eingeladen sind deutschsprachige Medienschaffende, insbesondere Korrespondenten und deren Redakteure. KAS-Auslandsmitarbeiter werden über die pandemische Lage in ihren jeweiligen Einsatzländern berichten und einen Ausblick in die nahe Zukunft geben.

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte über diesen Link an

 

პროგრამა

14.00 Uhr: Begrüßung und Einführung

Dr. Stefan Friedrich ​​​​​​​| Leiter der Abteilung Subsahara-Afrika

 

14.05 Uhr: Berichte von Standorten der KAS in Subsahara-Afrika

Äthiopien: Benno Müchler

Côte d’Ivoire: Florian Karner

Simbabwe: Anna Hoffmann-Kwanga

Südafrika: Christoph Plate
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Tansania: Tilmann Feltes

 

14.30 Uhr: Diskussion mit Vertretern deutscher Medien in Afrika und Europa

Moderation: Dr. Stefan Friedrich

15.30 Uhr: Ende der Veranstaltung

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რეგისტრაცია კალენდარში დამატება

ღონისძიების ადგილი

webex

კონტაქტი David Mbae-Straßenburg
Mbae-Straßenburg
Landesbeauftragter für Hamburg | Leiter des Politischen Bildungsforums
David.Mbae-Strassenburg@kas.de +49 (0)40 2198508-1

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