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ექსპერტთა შეხვედრა

„Wer die Bäuerin nicht ehrt“

Frauen in der Landwirtschaft seit 1945

Die Veranstaltung „Wer die Bäuerin nicht ehrt – Frauen in der Landwirtschaft seit 1945“ richtet den Blick auf die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen in der DDR-Landwirtschaft und ihr Verhältnis zum politischen System. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die harte körperliche Arbeit auf dem Land, sondern auch die staatliche Einflussnahme auf Arbeit, Rollenbilder und Lebensentwürfe im Zuge von Kollektivierung und Industrialisierung.

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გაზიარება

დეტალები

Frauen waren tragende Säulen dieses Systems: Sie sicherten Produktivität, Versorgung und soziale Stabilität – und das unter Bedingungen, die individuelle Entscheidungen und persönliche Freiräume stark begrenzten. 

Gleichberechtigung bedeutete in der DDR vor allem die Einbindung von Frauen in Arbeit. Wo Arbeit jedoch zur staatlichen Erwartung wurde, stellte sich die Frage nach Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung neu. Zwischen LPG, Familie und politischem Anpassungsdruck bewegten sich Frauen in einem Spannungsfeld aus Verantwortung, Funktionieren und begrenzten Handlungsspielräumen. Die Veranstaltung fragt danach, wie diese Erfahrungen erlebt wurden und was sie über das Verhältnis von Staat, Arbeit und individueller Freiheit aussagen. 

Von hier aus schlägt der Abend den Bogen in die Transformationszeit nach 1989/90 sowie in die Gegenwart: Welche Prägungen wirkten fort? Was ging verloren, was wurde neu möglich? Der Bezug auf das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026 macht deutlich, dass Fragen nach Sichtbarkeit, Anerkennung und Selbstbestimmung weiblicher Arbeit keine abgeschlossenen historischen Themen sind, sondern bis heute gesellschaftliche Relevanz besitzen. 

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Land.Wirtschaft.Leben (Landwirtschaftliches Leben in Sachsen-Anhalt von 1945 bis heute), wird maßgeblich gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung und umgesetzt in Kooperation mit dem Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt für Aufarbeitung und dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt

პროგრამა

16:30 Uhr Führung durch die Ausstellung

Börde-Museum Burg Ummendorf

18:00 Uhr Podiumsgespräch

18:00 Uhr - 19:30 Uhr

 

mit

Steffi Trittel (Agrar-Ingenieurin, ehem. Bürgermeisterin Hohe Börde),

Uta Ruge (Autorin),

Christel Panzig (Historikerin),

Dr. Franziska Kersten (MdB, Wahlkreis Börde-Salzlandkreis) 

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ღონისძიების ადგილი

Börde-Museum Burg Ummendorf, Meyendorffstraße 4, 39365 Ummendorf

კონტაქტი Rabea Brauer
Rabea_Brauer
Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt und Landesbeauftragte für Sachsen-Anhalt
rabea.brauer@kas.de +49 391-520887-102 +49 391-520887-121
კონტაქტი

Britta Drechsel

Britta Drechsel bild
Tagungsassistentin im Politischen Bildungsforum Sachsen-Anhalt
britta.drechsel@kas.de +49 391-520887-104 +49 391-520887-121

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პარტნიორი ორგანიზაციები

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

მოწოდებულია:

Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt