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Große Ehre und bemerkenswertes Zeichen

Preisverleihung TOTUS 2007 - Stiftung der polnischen Bischöfe zeichnet die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen aus

Am 13. Oktober wurde der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen im Rahmen der Preisverleihung TOTUS 2007 eine Sonderauszeichnung seitens der bischöflichen Stiftung „Werk des neuen Jahrtausends“ verliehen für ihre Tätigkeit beim Aufbau christlicher Verantwortung in Politik und Gesellschaft in Polen.

Eine Sonderauszeichnung wurde im Rahmen der Preisverleihung TOTUS 2007 am Samstag im Warschauer Königsschloss der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen in der Kategorie "Verbreitung der Lehren Johannes Paul II." zuerkannt für ihre "Tätigkeit im Geiste des polnischen Papstes beim Aufbau christlicher Verantwortung in Politik und Gesellschaft".

Die Auszeichnung wurde vom Danziger Erzbischof Tadeusz Gocłowski als Vorsitzender der von der polnischen Bischofskonferenz begründeten Stiftung "Werk des neuen Jahrtausends" und im Namen des polnischen Primas Jósef Kardinal Glemp überreicht. Das 2. polnische Fernsehprogramm TVP 2 übertrug die Preisverleihung ab 19.00 Uhr im Samstagabendprogramm.

Dass mit der KAS erstmals eine deutsche Organisation diese Auszeichnung erhält, die an die höchste polnische Autorität erinnert, und dies gerade in einer Zeit, in der sich die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland auf der politischen Ebene in einer Krise befinden, ist nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein bemerkenswertes und schönes öffentliches Zeichen.

Wie die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen bekam auch das Forum des Heiligen Adalbert unter dem Vorsitz von Erzbischofs Hendryk Muszyński eine Sonderauszeichnung zuerkannt, dass in diesem Jahr bereits zum siebten Mal den großen ökumenischen Europa Dialog in Gnesen veranstaltete, bei dem die Adenauer-Stiftung ein Partner ist.

Der renommierte TOTUS-Preis wird in vier Kategorien verliehen:

- für "Menschenrechte, Caritas und Erziehung";

- für die "Verbreitung der Lehren von Johannes Paul II.";

- für "Christliche Kultur" und

- für "Medienarbeit".

Zu den Preisträgern gehören in diesem Jahr das Institut für Familienstudien der Kardinal-Wyszyński-Universität Warschau (Erziehung), der Publizist Grzegosz Polak, der seit 1978 Texte von oder über Johannes Paul II. in einer Auflage von 80 Millionen Exemplaren herausgegeben hat (Verbreitung der Lehren), das Internetportal OPOKA (Medien) und der frühere Verfassungsgerichtspräsident und Beauftragte für Bürgerrechte, Prof. Andrzej Zoll aus Krakau (Kultur). Zoll engagiert sich im derzeitigen Wahlkampf als Parteiunabhängiger im Ehrenrat der Bürgerplattform PO an der Seite von Prof. Władysław Bartoszewski.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Persönlichkeiten und Institutionen wie der Dichter und Pfarrer Jan Twardowski, das katholische Kinderfernsehprogramm "Ziarno", Prof. Władysław Bartoszewski, das Institut Johannes Paul II. der Katholischen Universität Lublin, das Tertio Millinnio Institut und die Katholische Wochenzeitung "Sonntagsgast".

Die Stiftung „Werk des neuen Jahrtausends“ widmet sich der Verbreitung und Verwirklichung der Ideen und Überzeugungen Johannes Paul II. Sie vergibt Stipendien, veranstaltet akademische Konkurse und verleiht jährlich den Preis TOTUS - nach dem Wahlspruch Totus Tuus (Ganz Dein) des verstorbenen polnischen Papstes (weitere Informationen unter: www.dzielo.pl).

Im Stiftungskapitel, das über die Preisvergabe in der Kategorie "Verbreitung der Lehren Johannes Paul II." entscheidet, sitzen bekannte Kirchenpersönlichkeiten wie der Krakauer Weihbischof Prof. Pieronek, der den Vorsitz inne hat, der Warschauer Erzbischof Kazimierz Nycz, der Chefredakteur der Wochenzeitung Tygodnik Powszechny, Pfarrer Adam Boniecki, Prof. Aniela Dylus von der Kardinal-Wyszynski Universität Warschau, der Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur, Marcin Przeciszewski, Prof. Andrzej Szostek von der Kath. Universität Lublin und der Dominikaner-Provinzial Dr. Maciej Zieba.

Wir freuen uns mit allen Preisträgern und danken herzlich für die Wertschätzung, die unserer Arbeit als christlich demokratischer Stiftung in Polen entgegengebracht wird.

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