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Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026

Analyse auf Basis des vorläufigen Ergebnisses, zu den wesentlichen Bestimmungsgründen sowie zur Wählerwanderung und Sozialstruktur

Das Wahlergebnis in Baden-Württemberg wird von landesspezifischen Besonderheiten geprägt und weicht erheblich von der politischen Stimmung auf Bundesebene ab. Unsere Wahlanalyse gibt Erklärungen für die Ergebnisse und geht dabei auf die Wählerwanderungen und die wesentlichen Bestimmungsgründe ein. Ausgehend von den Wahltagsbefragungen und Umfragen im Vorfeld wird u.a. die Bedeutung der Einschätzungen von Spitzenpersonal, Parteikompetenzen sowie politischen Themen für das Wahlergebnis erläutert.

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Am Ende eines Kopf-an-Kopf-Rennens werden die Grünen trotz leichter Verluste stärkste Kraft vor der CDU, die im Vergleich zur letzten Landtagswahl deutlich hinzugewinnen kann. Geprägt wird das Wahlergebnis durch landesspezifische Besonderheiten. So schneiden AfD, SPD und Linke deutlich schwächer ab als auf Bundesebene. Die FPD kann zum ersten Mal in der Geschichte des Landes nicht in den Landtag einziehen. Die Linke verpasst ebenfalls die Fünf-Prozent-Hürde.

Wie auch bei der Bundestagswahl 2025 unterscheiden sich die Anhängerschaften der Parteien erheblich in den als besonders wichtig empfundenen Themen. Die Fragmentierung der Parteianhängerschaften zeigt sich in heterogenen Problemwahrnehmungen sowie in unterschiedlichen Sorgenprofilen. Aus den unterschiedlichen individuellen Themenpräferenzen entwickelt sich insgesamt kein Thema, das für alle Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg wichtig ist. Von besonderer Bedeutung für immerhin 29 Prozent ist das Thema der wirtschaftlichen Lage. Am Ende des Wahlkampfes punktet die CDU mit ihrer hohen Kompetenzzuschreibung auf diesem Feld, während ein positiver Kandidateneffekt stärkere Verluste der Grünen verhindert.

Die vollständige Wahlanalyse zur Landtagswahl in Baden-Württemberg lesen Sie hier

Alle Grafiken und Tabellen, auf denen die Wahlanalyse beruht, finden Sie im Anhang des Dokuments.

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Контакты Dr. Viola Neu
Dr. Viola Neu
Stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung,
Leiterin Wahl- und Sozialforschung
viola.neu@kas.de +49 30 26996-3506

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