Im Plenum kompakt

2011

Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba

Автор: Yvonne Daum, Christina Catherine Krause

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 luden die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Zusammenarbeit mit der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments einige der kürzlich entlassenen politischen Gefangenen und „Damen in Weiß” zu einer Konferenz zur aktuellen Menschenrechtssituation in Kuba ein. Primär ging es darum, zu erfahren, wie es sich in Kuba tatsächlich lebt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Unterstützung der kubanischen Demokratiebewegung und Chancen einer wirksamen europäischen und deutschen Außenpolitik erörtert.

2011

Entwicklung kontrovers

Автор: Helmut Reifeld

Gerald F. Hyman erläutert die Entwicklungspolitik der USA
Die Gestaltungsmöglichkeiten einer neuen Entwicklungsarchitektur beschäftigen die internationale Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung bereits seit mehreren Jahren. Dabei haben die entwicklungspolitischen Diskussionen, die in anderen großen Geberländern geführt werden, bisher nur am Rande Beachtung gefunden. Um hier einen neuen Akzent zu setzen, widmete sich ein Expertengespräch am 25. Januar 2011 in der Akademie der KAS in Berlin dem Verhältnis von Außen- und Entwicklungspolitik in den USA.

2011

Islamische Wirtschaftsordnung und Soziale Marktwirtschaft

Автор: Nora Enzlberger, Thomas Birringer, Helmut Reifeld, Susanna Vogt

Berlin - Abu Dhabi - Ankara / September - Oktober 2010
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat anhaltende Auswirkungen auf das internationale Wirtschaftsgeschehen. Nach wie vor wird um die Bekämpfung von Kriseneffekten und die Behebung der Ursachen der Krise gerungen. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang die bestehenden Mechanismen der Finanzwirtschaft kritisiert und Änderungen eingefordert. Dazu stellt sich die Frage verbindender Elemente in den ökonomischen Ordnungen verschiedener Kulturkreise. In einer Veranstaltungsreihe setzte sich die Konrad-Adenauer-Stiftung mit der Frage auseinander, welche Gemeinsamkeiten sich hinsichtlich der Prinzipien einer Sozialen Marktwirtschaft und denjenigen einer islamischen Wirtschaftsordnung finden lassen.

2011

Entwicklung auf kommunaler Ebene

Werteorientierte Entwicklungszusammenarbeit
Die Herausforderungen an eine wirksame und effektive Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert sind groß: Immer mehr Menschen strömen, getrieben durch klimatische Veränderungen und Ressourcenknappheit, vom Land in die Städte. Bereits zwei von drei Kindern, die in Entwicklungsländern geboren werden, wachsen in Städten auf. Die Folgen der Urbanisierung treffen die ärmsten Länder am härtesten: In den am wenigsten entwickelten Ländern leben 78 Prozent der Stadtbevölkerung in informellen Siedlungen. Für eine Entwicklungszusammenarbeit, die in urbanen Ballungsräumen ansetzt, wird daher eine vorausschauende Stadtplanung immer wichtiger, um eine Grundversorgung der Menschen gewährleisten zu können.

2011

Krisenprävention und vernetzte Sicherheit

Das Beispiel des Süd-Sudan
Die Bundesregierung konnte sich im Sudan durch die Beteiligung deutscher Wahlbeobachter an der EU-Wahlbeobachtermission in die krisenpräventiven Maßnahmen der internatonalen Gemeinschaft einbringen und hat mit der Wähleraufklärung und der Förderung einer freien Presse frühzeitig einen Beitrag zur Unterstützung des Friedensprozesses im Sudan geleistet. Ebenso hat sie sich mit einem militärischen und polizeilichen Beitrag an der wichtigen, multidimensionalen Friedensmission der Vereinten Nationen im Sudan (UNIMIS) beteiligt und sich dabei vor allem dem Polizeiaufbau im Südsudan verschrieben. UNIMIS behält also auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Umsetzung internationaler, ziviler Konfliktpräventionsmaßnahmen und trägt entscheidend zur Stabilisierung der Lage im Sudan bei. Mit Blick auf das im Januar 2011 geplante Referendum über eine mögliche politische Unabhängigkeit des Süd-Sudan, stellt sich nun die Frage nach möglichen weiteren, konkreten Maßnahmen zur Krisenprävention in diesem Land.

2011

Polizeimissionen in Krisenländern. Ziviler Schutz von Entwicklung

Fachtagung des Gesprächskreises „Vernetzte Sicherheit”, Berlin, 12. Mai 2010
Die Polizei als Instrument der Staatsgewalt wird in modernen Demokratien mehr und mehr in der Rolle des Ansprechpartners, des Hilfeleistenden oder desVermittlers zwischen den Bürgern wahrgenommen. Ihre essentielle Funktion als Eckpfeiler der Staatlichkeit wird aber häufig erst sichtbar, wenn sie nichtmehr in der Lage oder nict Willens ist, ein Minimum an Sicherheit zu gewährleisten. Besonders in Staaten oder Gebieten, in denen die staatliche Autorität erodiert, andere Akteure die Macht an sich reißen und damit Rechtsstaatlichkeit nicht mehr gewährleistet ist, schwindet die Fähigkeit des Staates, regelnd in die Gesellschaft einzugreifen und illegitime Akteure in ihre Schranken zu verweisen. Die Notwendigkeit, fragile Staaten und Staatengemeinschaften von außerhalb zu stabilisieren, hat, wie das Beispiel Afghanistan zeigt, viele neue Herausforderungen mit sich gebracht. In diesem Zusammenhang sollen etwa Polizeimissionen in Krisenländern die dortigen Exekutivorgane bei ihrer Aufgabe unterstützen, den Staatszerfall aufzuhalten, neue Staatlichkeit aufzubauen bzw. innerstaatliche Stabilität herzustellen. Erst dieses Minimum an innerer Sicherheit ist die Voraussetzung für eine stabile Entwicklung des bedrohten Staates und liegt damit auch im sicherheitspolitischen Interesse der Staatengemeinschaft.

2010

Mikrofinanz - Makrowirkung?

Mikrofinanzinstrumente als Mittel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Mikrofinanzinstrumente haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren weltweit als eines der erfolgreichsten Mittel bewährt, um Armut zu überwinden. Auch deshalb ist Mikrofinanzierung ein Thema, das im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit eine starke Popularität genießt. Nicht nur die Verleihung des Nobelpreises an Mohammad Yunus, sondern auch die steigende Anzahl der Publikationen zu diesem Thema belegen dies. Aus der Mikrofinanz hat sich ein ganzer Finanzierungssektor entwickelt, der in vielen Regionen als Motor des Wachstums fungiert. Vor diesem Hintergrund muss die Debatte über Möglichkeiten und Grenzen der Mikrofinanzierung in ihren unterschiedlichen Facetten weitergeführt werden: Wie können Mikrokredite und Mikroversicherungen weiterentwickelt werden? Wie können sie an unterschiedlichen Orten und unter veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden? Hat die Mikrofinanz tatsächlich eine Makrowirkung?

2010

Entwicklungszusammenarbeit ordnungspolitisch denken

Автор: Helmut Reifeld, Sabine Gerhardt, Michael A. Lange, Stefan Reith

3. Eichholzer Fachtagung zur Entwicklungspolitik
Die Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) luden unter dem Motto „Entwicklungszusammenarbeit ordnungspolitisch denken” vom 5. bis 6. März 2010 zu ihrer dritten gemeinsamen Eichholzer Fachtagung zur Entwicklungspolitik in das KAS-Bildungszentrum Schloss Eichholz. Rund 130 Experten aus Politik, Kirche, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft waren der Einladung gefolgt und diskutierten während des zweitägigen Programms über die Rolle von Zivilgesellschaft und Staat, die Verschränkung von Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungspolitik sowie den Zusammenhang von nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.
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О циклах публикаций

Die Broschüren im DIN-A-4-Format fassen kurz und knapp die Ergebnisse von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen zusammen, die von längerfristigem Interesse sind.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.