Публикации Фонда о России

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2001

Null Vertrauen in Defizit Null

Автор: Frank Priess

Verhandlungen Argentiniens mit dem Währungsfonds. Ist die Zahlungsunfähigkeit vermeidbar?
Die Bekämpfung der Argentinien-Krise hat eine neue Zauberformel, wenn auch offenbar nur für kurze Zeit: Das "Defizit Null-Ziel" für den Staatshaushalt. Nach einem Nachtsitzungsmarathon wurde es in den frühen Morgenstunden des 30. Juli vom Senat gebilligt - die oppositionelle PJ hatte letztlich durch eine Mischung von Zustimmung, Ablehnung und Abstinenz die Annahme ermöglicht, zu der die Regierungskoalition allein nicht fähig gewesen wäre - und damit Gesetz. Aus Überzeugung allerdings stimmten wohl nur wenige Politiker dem Vorhaben zu, und das gibt Anlass zur Sorge, wie der Kommentator des Wirtschaftsblattes "El Cronista" resümiert: "Wenn wir Glück haben, kann Argentinien sich retten. Aber es gibt nichts Gefährlicheres als Dinge ohne Überzeugung zu tun, am Rande des Abgrunds."

2001

Das Klima der Unsicherheit verschärft sich

Автор: Frank Priess

Wieder einmal spielt das Länderrisiko Argentiniens an den internationalen Finanzmärkten die Rolle eines Fieberthermometers. Erneut signalisiert es: Dem Patienten droht der Kollaps. Diesmal waren es Gerüchte um einen bevorstehenden Rücktritt des Staatspräsidenten Fernando de la Rúa selbst, die für Unruhe sorgten. Ausgelöst hatte sie ein Parteifreund, der Gouverneur der Provinz Chaco und Vizechef von de la Rúas UCR, Angel Rozas.

2001

Victor Ciorbea neuer PNTCD-Parteivorsitzender

Автор: Sabine Habersack

Victor Ciorbea, rumänischer Ministerpräsident von 1996 - 1998 und ehemaliger Präsident der von ihm gegründeten ANCD, ist neuer Parteivorsitzender der PNTCD geworden. Constantin Dudu Ionescu, ehemaliger rumänischer Innenminister und einer der 7 Stellv. Parteivorsitzenden, ist neuer Generalsekretär.

2001

Die Parlamentswahlen in Polen am 23. September 2001

Автор: Roland Freudenstein, Anna Czyrny, Henning Tewes

2001

Skopje genießt die Tage der Ruhe und bereitet sich auf den nächsten Sturm vor

Автор: Andreas Michael Klein

Drei Monate stand Mazedonien am Rand eines Bürgerkrieges. Nun ist auf Vermittlung von EU und NATO am 6. Juli ein unbefristeter Waffenstillstand zwischen den Terroristen und der mazedonischen Armee in Kraft getreten, der wieder Raum für eine politische Lösung schaffen soll. Dennoch bleibt die Lage in dem einstigen "Musterländle" des Balkans weiter kritisch.

2001

Ohne die USA: Kein Frieden in Nahost

Автор: Johannes Gerster

Die neue amerikanische Regierung unter George W. Bush startete mit der klaren Absicht, sich im Gegensatz zur Clinton-Administration so weit wie möglich aus dem Nahost-Dschungel herauszuhalten. Die Devise lautete: Israelis und Palästinenser sollen zunächst alleine an den Verhandlungstisch zurückfinden. Erst dann sind die USA - nur auf Wunsch beider Seiten - bereit, sich an den Verhandlungen zu beteiligen. George W. Bush wollte sich auch in dieser Frage von Bill Clinton unterscheiden, der unter Zeitdruck und mit erheblichen politischen Pressionsversuchen vor dem Ende seiner Amtszeit noch einen Friedensvertrag zwischen Barak und Arafat, zwischen Israelis und Palästinensern erzwingen wollte. Camp David II wurde nicht zuletzt durch die Verweigerung Arafats, den selbst weitgehende Angebote in der Jerusalem-Frage nicht positiv stimmen konnten, zum Waterloo Bill Clintons. Der mit einem Friedensvertrag in Nahost wohl erreichbare Friedensnobelpreis für Bill Clinton wird so auf sich warten lassen.

2001

Die OAU: Eine kurze Geschichte der Einheit...

Автор: Wolfgang Maier

Vom 09.-11. Juli 2001 wurde die einjährige Transformationsphaser der "Organisation für Afrikaische Freiheit" (OAF) zur "Afrikanischen Union" (AU) begonnen.

2001

Indien und die Bush-Administration

Автор: Gert W. Kück

Nach Ansicht von Amitabh Mattoo, dem Direktor des "National Security Programme" an der Jawaharlal Nehru Universität, habe es im Verhältnis zwischen Indien und den USA nicht oft Gelegenheit gegeben, die wahrscheinliche Richtung ihrer weiteren Beziehungen schon nach den ersten hundert Tagen einer neuen US-Regierung beurteilen zu können. In den ersten Monaten ihrer Amtszeit sei Indien früher nur höchst selten auf dem Radarschirm amerikanischer Präsidenten erschienen. Wenn man sich jedoch Bushs überaus schnelles Reagieren gegenüber Indien schon zu Beginn seiner Präsidentschaft vergegenwärtige, würden die indisch-amerikanischen Beziehungen in Zukunft sicher nicht an mangelndem Interesse Washingtons leiden.

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