REFERENDARIAT / PRAKTIKUM IM BÜRO DES RECHTSSTAATSPROGRAMMS NAHER OSTEN / NORDAFRIKA DER KAS IN BEIRUT

HINWEISE FÜR INTERESSIERTE

Es ist grundsätzlich möglich, die Wahlstation (eventuell auch die Verwaltungsstation) im Rahmen des Rechtsreferendariats bzw. ein studienbegleitendes Praktikum im Büro des Rechtsstaatsprogramms Naher Osten / Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung in Beirut zu absolvieren. Bevor Sie sich bewerben, nehmen Sie bitte die folgenden allgemeinen Hinweise zur Kenntnis.

Inhalt

Zweck der Ausbildung im Rahmen des Rechtsreferendariats bzw. des studienbegleitenden Praktikums ist es, die Arbeit des Rechtsstaatsprogramms Naher Osten / Nordafrika kennenzulernen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei im Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie im Internationalen Recht und Europarecht, wobei insbesondere die Analyse der verwaltungsrechtlichen und rechtsstaatlichen Kriterien, die an die staatliche Verwaltung und Gerichtsbarkeit zu stellen sind, im Fokus steht. Unterstützt wird beispielsweise der Aufbau von Verwaltungsgerichten in Ländern der MENA-Region, durch welchen eine Dekonzentrierung der Verwaltungsgerichtsbarkeit erreicht werden soll. Die Themen- und Schwerpunktwahl erfolgt in individueller Absprache, jedoch sollten sich die Bewerberinnen und Bewerber vorab auf der Homepage über die Arbeit des Büros informieren und in ihrem Bewerbungsschreiben entsprechende Themenvorstellungen erwähnen. Die Ausbildung beinhaltet Tätigkeiten wie beispielsweise die Vorbereitung von Veranstaltungen oder juristischen Seminaren.

Voraussetzungen

Das Praktikum richtet sich an Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare, sowie Studentinnen und Studenten, die mindestens ihr Grundstudium in einem juristischen bzw. politikwissenschaftlichen Studiengang abgeschlossen haben oder sich in einem fortgeschrittenen Semester befinden.

Da das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten / Nordafrika vorwiegend mit regionalen Partnern mit Englisch als Arbeitssprache arbeitet, sind neben muttersprachlichen Deutschkenntnissen auch sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache gewünscht. Kompetenzen in Französisch und / oder Arabisch sind ein zusätzlicher Vorteil. Zudem werden Flexibilität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft und die Identifikation mit den Werten der Konrad-Adenauer-Stiftung erwartet.

Um einen größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten zu erzielen, sollte die Dauer des Praktikums im Normalfall 8 Wochen (bevorzugt 12 Wochen) nicht unterschreiten.

Das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten / Nordafrika der KAS in Beirut gewährt keine Vergütung für das Praktikum; auch alle anfallenden Kosten der Lebenshaltung inkl. Miete sowie die An- und Abreise müssen selbst getragen werden. Die Bewerber sollten sich daher rechtzeitig darum bemühen, die Finanzierung sicherzustellen. Die Mitarbeiter des Rechtsstaatsprogramms sind bei der Wohnungsvermittlung behilflich.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbungsunterlagen sollten einen tabellarischen Lebenslauf und ein detailliertes Schreiben zur Motivation für das Praktikum enthalten, das auch auf mögliche Arbeitsschwerpunkte eingeht. Zudem sollten Vorschläge bezüglich des Einsatzzeitraums angegeben werden.

Aufgrund der großen Nachfrage sollten die Bewerbungsunterlagen mindestens 6 Monate vor dem gewünschten Zeitraum eingereicht werden. Das Bewerbungsverfahren verläuft formlos und per Email. Ansprechpartnerin für die Absolvierung der Wahlstation ist Frau Dr. Anja Schoeller-Schletter, bei Praktikumsbewerbungen im Rahmen des Studiums wenden Sie sich bitte an Frau Sandy Haddad.

Praktische Hinweise

Für deutsche Staatsangehörige genügt zur Einreise ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, mit dem man am Beiruter Flughafen ein Visum für bis zu drei Monate erhalten kann, wenn dies ausdrücklich gefordert wird. In der Regel ist dieses Visum kostenfrei, dies kann sich aber durchaus kurzfristig ändern.

Für weitere Informationen sowie für relevante Hinweise zu Einreise- und Sicherheitsbestimmungen für den Libanon bitten wir Sie die Internetseite des Auswärtigen Amtes zu konsultieren.