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The Middle East Maelstrom: The War on Iran — Causes and Consequences

Webinar in cooperation with the Israel Council on Foreign Relations (ICFR) about the war in the Middle East and the situation in Israel

On March 10, the Konrad Adenauer Foundation and the Israel Council on Foreign Relations held a webinar on the current war in the region and its impact on Israel. Four renowned experts – Dan Meridor (ICFR), Dr. Guido Steinberg (SWP), Lt. Col. (Res.) Avital Leibovich (AJC Israel) and Prof. Jonathan Rynhold (Bar Ilan University) – analyzed the current situation, pointed out opportunities and risks, and assessed developments from Israel’s perspective. Moderated by Dr. Laurence Weinbaum (ICFR), the webinar offers food for thought and important impulses for the ongoing debate in Israel and Germany.

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Webinar: Der Mahlstrom im Nahen Osten (englisch)

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Laurence Weinbaum stellte in seinen einleitenden Worten fest, dass Erfolge oft neue Herausforderungen mit sich bringen. Er hob die taktischen Errungenschaften der Vereinigten Staaten und Israels hervor, erinnerte jedoch an Churchills Worte, dass „die Probleme des Sieges angenehmer sind als die der Niederlage, aber nicht weniger schwierig.“ Die Frage, was unter einem Sieg zu verstehen sei, könne nicht vermieden werden, es sei denn, es handelt sich lediglich um eine rhetorische Floskel. Offensichtlich hat sich die geopolitische Lage unserer Region verändert, und die Folgen dieser Neuordnung sind weitreichend – doch wir müssen uns fragen, was als Nächstes kommt. Anschließend übergab er an die vier Experten, die jeweils die ersten elf Tage des Krieges aus ihrer Perspektive analysierten und die nahe sowie mittlere Zukunft beleuchteten.

 

Dan Meridor, Präsident von ICFR, betonte, dass trotz militärischer Erfolge viele Fragen offenbleiben, vor allem nach einem klaren politischen Ziel. Er stellte die Frage, was als Sieg gelten könne, solange das iranische Regime und seine Strukturen weiter existieren. Ohne ein neues, von allen akzeptiertes Abkommen werde der Konflikt zwischen Iran und Israel nicht enden, selbst wenn der Krieg endet. Auch im Libanon oder gegenüber den Palästinensern brauche es politische Lösungen über das Militärische hinaus.

 

Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik warnte, dass Iran zwar geschwächt bleibe, regional aber Israel zunehmend als hegemonial wahrgenommen werde, was neue Bündnisse gegen Israel begünstige. Vor allem Saudi-Arabien könne sich, gemeinsam mit der Türkei, stärker als Gegengewicht zu positionieren, um dessen Macht einzuschränken. Angesichts dieser Dynamiken müsse Israel rasch diplomatisch handeln, um eine strategische Isolation zu verhindern.

 

Avital Leibovich von der American Jewish Committe in Israel konzentrierte sich auf Israels Ziele gegenüber Iran: Die nuklearen Fähigkeiten seien unklar, angereichertes Material weiter vorhanden, das Raketenarsenal nicht ausgeschaltet. Sie sprach von einem Abnutzungskrieg ohne strukturelle Erfolge. Im Libanon zeige die Regierung zwar neue Ansätze und eine Haltung gegen die Hisbollah, doch ein Durchbruch sei noch weit entfernt. Politisch sei Israel derzeit kaum zu Zugeständnissen bereit. Dennoch sollte es den Fokus auf eine Vertiefung der Kooperation mit den Abraham-Accords-Staaten legen.

 

Jonathan Rynhold von der Begin-Sadat-Center an der Bar-Ilan Universität, hob hervor, dass große militärische Erfolge langfristige Veränderungen ermöglichen könnten. Entscheidend sei der Spielraum, den die USA Israel einräumen, auch mit Blick auf die globale Energiepolitik der USA. Eine Schwächung Irans eröffne Israel ein Zeitfenster für regionale und politische Initiativen – einschließlich neuer Angebote an die Palästinenser sowie Fortschritte im Verhältnis mit den arabischen Staaten.

 

Dr. Michael Rimmel, Leiter des Auslandsbüro der KAS in Israel, schloss das Webinar mit dem Hinweis auf die anhaltende Volatilität der gesamten Region und der damit verbundenen Notwendigkeit, militärisch handlungsfähig und politisch offen zu bleiben.

 

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联系 Dr. Michael Rimmel
Michael Rimmel Tobias Koch
Leiter des Auslandsbüros Israel
michael.rimmel@kas.de +972 (0) 2 567 1830 +972 (0) 2 567 1831

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