详情
Spanien steht vor einer wichtigen politischen Weichenstellung: Am 29. November 2026 werden die Cortes Generales, das spanische Parlament, vorzeitig neu gewählt. Bereits vor dem Urnengang wollen wir gemeinsam auf die politische Lage blicken: Welche Themen prägen den Wahlkampf? Worauf sollte man bei der Einordnung von Umfragen und Ergebnissen achten? Und welche Faktoren könnten den Ausgang der Wahl und die anschließende Regierungsbildung beeinflussen?
Ein Schwerpunkt ist die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt. Welche Rolle spielen bezahlbares Wohnen, die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsperspektiven junger Menschen für die Wahlentscheidung? Welchen Einfluss haben Migration, gesellschaftliche Polarisierung und das Verhältnis zwischen Zentralstaat und Regionen?
Auch die Parteienlandschaft wirft Fragen auf: Welche Chancen haben die konservative Volkspartei PP und die Sozialisten? Welche Rolle könnte die rechtspopulistische Vox spielen? Wie positionieren sich die Parteien links der Sozialisten? Und welches Gewicht könnten die Regionalparteien bei der Suche nach einer Regierungsmehrheit erhalten?
Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf das spanische Wahlsystem: Wie werden Stimmen in Mandate übersetzt, und warum bedeutet der erste Platz nicht automatisch, dass eine Partei anschließend regieren kann? Gemeinsam betrachten wir mögliche Koalitionen und die Bedingungen für eine tragfähige Mehrheit.
Nicht zuletzt richtet sich der Blick nach Europa: Welche Bedeutung hat die Wahl für Spaniens Rolle in der EU, für die Zusammenarbeit mit Deutschland und für die europäische Migrationspolitik? Welche politischen Veränderungen könnten mit einem Regierungswechsel verbunden sein?
Wir ordnen die Entwicklungen ein, erläutern Hintergründe und diskutieren mögliche Szenarien für die Zeit nach der Wahl.
Wir sprechen dazu mit :
- Markus Rosenberger, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) für Spanien und Portugal in Madrid
- Siebo Janssen, ein auch vom TV-Sender Phoenix gefragter Politik- und Europa-Experte
Moderation: Jochen Leyhe, Bonn