活动情况介绍

Das NS-Regime kannte keine Gnade

Laurenz Bückmann

Mit einem bewegenden Vortrag eröffnete Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück die Ausstellung "Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 - 1945".

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944 e.V., erklärte den Schülerinnen und Schülern in einem lebhaften und interessanten Vortrag die Sutuation der Widerstandskämpfer zu Zeiten des Nationalsozialismus.

Auf sehr eindrucksvolle Weise eröffneten die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Oberschule die Ausstellung „Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“, die gemeinsam von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung 20. Juli 1944 präsentiert wurde. Zunächst standen abwechselnd Schüler auf und trugen vor, was Juden während des Nationalsozialismus untersagt war. Im Anschluss daran erhoben sich Schüler und benannten unsere heutigen Grundrechte.

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück, Vorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944 e.V., hat eine persönliche Verbindung zum Thema Widerstand gegen den Nationalsozialismus, da sein Großvater selbst zum Widerstandskreis gegen Hitler gehörte. Der Referent hielt einen bewegenden Vortrag zu der Situation der Widerständler während der NS-Zeit. Dabei ging er speziell auf die Lage und den Mut einzelner Widerstandskämpfer ein. So sprach er zum Beispiel über Georg Elser, dessen Attentat auf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller scheiterte und über Liane Berkowitz, die das Anbringen von kritischen Klebezetteln im Alter von 19 Jahren mit dem Tod bezahlen musste, obwohl sie in der Haft ein Kind zur Welt gebracht hatte. Wichtig, bei der Darstellung dieser Schicksale, ist von Steinau-Steinrück, dass uns klar werden sollte, dass wir, entgegen des weit verbreiteten Glaubens, wir alleine könnten nichts tun, merken, dass doch jeder alleine etwas tun könne. Dies sei für uns auch heute leichter, da wir in einer Demokratie leben. In der Zeit des Nationalsozialismus war der Widerstand gegen die Regierung deutlich schwerer und vor allem deutlich gefährlicher. Denn wer einmal von der Gestapo gefasst wurde, wurde sehr häufig zum Tode verurteilt und ermordet. „In der unendlichen Grausamkeit und Unbarmherzigkeit des NS-Regimes, gab es so etwas wie Gnade nicht“, betonte der Referent. Allerdings erwähnte von Steinau-Steinrück in diesem Zuge auch, wir sollten die Menschen von damals für ihr Nichtstun nicht verurteilen, da wir uns nicht in Ihre Lage hineinversetzen könnten und es damals auch viel Mut benötigt habe, um sich dem Regime zu widersetzen. „Die NS-Zeit war eine extreme Zeit und hat jeden einzelnen gezwungen, sich zu positionieren!“ Am Ende seines Vortrages stellte der Referent die Frage, was wir heute konkret tun können. Dabei betonte er, man brauche kein Held zu sein, aber wir müssten Zivilcourage zeigen.

Abschließend ging Prof. Dr. von Steinau-Steinrück auf Fragen ein und erläuterte, was wir heute aus dem Widerstand lernen können. Er zitierte Bundeskanzlerin Angela Merkel, die einmal darstellte, es sei unerlässlich, dass junge Menschen lernen, welches Leid von Deutschland ausging und wie sie Extremismus erkennen und entlarven können.

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