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Wirtschaftsethikerin und Polymerchemiker mit Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Katharina Fiedler
Die Nachwuchswissenschaftler Dr. Simone Heinemann und Dr. Dirk Steinhilber sind am 21. Januar 2016 in Berlin mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Die Wirtschaftsethikerin Heinemann und der Polymerchemiker Steinhilber erhielten zu gleichen Teilen den mit 5.000 Euro dotierten Preis, der zum 14. Mal von den Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung für innovative Forschungsleistungen verliehen wurde.

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Dr. Simone Heinemann wurde mit dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis für ihre Dissertation zur „Ethik der Finanzmarktrisiken am Beispiel des Finanzderivatehandels“ geehrt, mit der sie an der Ruhr-Universität Bochum promoviert wurde. Mit der innovativ-interdisziplinären Verknüpfung philosophisch-ethischer Aspekte mit Fragen des Finanzmarktes betritt Heinemann mit ihrer Untersuchung Neuland, indem sie eine Risikoethik für den Finanzmarkt entwickelt.

Prof. Dr. Klaus Steigleder, Doktorvater Heinemanns und Professor für Angewandte Ethik, würdigte die Dissertation in seiner Laudatio als „außerordentliche wissenschaftliche Arbeit einer herausragenden Wissenschaftlerin mit einer bemerkenswerten Persönlichkeit“. Dr. Simone Heinemann habe mit großem Interesse, Bereitschaft und Mut an ihrer Dissertation gearbeitet und so ein Projekt geschaffen, dessen Perspektive und Relevanz begeistere.

„Der Bruno-Heck-Wissenschaftspreis ist für mich eine große Anerkennung und Ansporn, mich weiter für die Finanzethik einzusetzen“, so Heinemann auf der Preisverleihung. Sie begann nach ihrer Banklehre ein Studium der Philosophie und Medienwissenschaften, worauf der internationale Master „European Culture and Economy“ folgte, den sie mit Auszeichnung abschloss. Schon früh beschäftigte sich Heinemann mit der Wirtschaftsethik, in deren Gebiet die 34-Jährige schließlich promovierte. Seit Sommer 2015 arbeitet Heinemann bei HSBC Trinkhaus & Burkhardt in Düsseldorf, wo sie sich für die Umsetzung von Ethikstandards in der Bankenwelt einsetzt.

Dr. Dirk Steinhilber erhält den Bruno-Heck-Wissenschaftspreis für seine Dissertation zur Synthese von bioresponsiven Nano- und Mikrogelen zur Verkapselung von Proteinen und Zellen und deren späterer kontrollierter Freisetzung. Seine biomedizinischen Forschungen bedeuten einen Durchbruch für die regenerative Zelltherapie, ihr gesellschaftspolitischer Beitrag liegt in ihrem „Anwendungsbezug“, so die Jury. Die von Steinhilber entwickelten Nanotransporter können beispielsweise selektiv in Tumorgewebe aufgenommen werden und dort wirken. Steinhilbers Forschung bildet damit die Grundlage für biochemische Anwendungen bei Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Alzheimer.

„Eine neue Dimension in der Chemie ist durch Dirk Steinhilbers Dissertation möglich geworden“, würdigte Prof. Dr. Rainer Haag, Doktorvater und Professor der Chemie an der Freien Universität Berlin, Steinhilbers Arbeit. Seine Dissertation bilde die Grundlage für weitere Forschungen, die auch vom Robert-Koch-Institut weitergeführt werden. Neben der Promotion arbeitete Steinhilber außerdem an zehn Publikationen, zwei Patenten und fünf Folgearbeiten mit.

Dr. Steinhilbers Leidenschaft begann in früher Kindheit mit einem Kosmos Chemie-Baukasten und setzte sich mit seinem Chemiestudium mit Schwerpunkt Polymerchemie fort. „In der Masterarbeit griff Dirk Steinhilber mit seinen Forschungen ein neues Arbeitsumfeld auf, das er in der Dissertation perfektioniert hat“, so Professor Haag. Nach seiner Promotion vertiefte Steinhilber seine Forschungen als Postdoktorand an der Harvard University, Boston, USA und ist nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Ottheinrich von Weitershausen, Vorsitzender des Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Siftung e.V., würdigte die Dissertationen der beiden Preisträger als außerordentliche Leistungen: „Wir brauchen genau solche Talente, solche Arbeiten und solche Experten als Anreize für die nächsten Generationen.“

Dr. Susanna Schmidt, Leiterin der Begabtenförderung der KAS, lobte das akademische Umfeld, das solche bemerkenswerten Leistungen ermöglicht. „Bei dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis sind immer zwei Seiten hervorzuheben: die Exzellenz der Forschungsleistung ebenso wie ihre gesellschaftliche Relevanz.“

Seinen Abschluss fand der von Stephanie Appelhans (Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung) und Sonja Paul musikalisch umrahmte Festakt mit einem Sektempfang.

Der Bruno-Heck-Wissenschaftspreis wird seit 1989 alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler bis 35 Jahre vergeben, die mit innovativen Forschungen einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlichen und politisch relevanten Fragen leisten.

Text: Katharina Fiedler (Stipendiatin der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung)

Fotos: Elisa von Hof (Stipendiatin der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung)

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Berlin Deutschland

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