Auslandsinformationen

Der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Kalter Krieg am Golf

Der Wettstreit saudischer und iranischer Narrative um die Vorherrschaft im Nahen Osten
Bei der Rivalität zwischen Saudi-Arabien und Iran geht es um mehr als nur einen interkonfessionellen Konflikt. Zwei Regionalmächte stehen sich gegenüber, die um die Vorherrschaft im Nahen Osten ringen. In diesem Wettstreit bedienen sie sich eines Arsenals rhetorischer Mittel, um ihre Feindnarrative strategisch im Einklang mit ihren operativen Handlungen zu platzieren. Gidon Windecker, Peter Sendrowicz, 31. Dez. 2016 mehr...

Editorial

Ein stetes Ringen um Macht und Einfluss zwischen Staaten gehört von jeher zu den prägenden Merkmalen der internationalen Politik. Regionalmächte sind dabei gewissermaßen das middle management der Weltpolitik: mächtig genug, um innerhalb einer Region prägend Einfluss und eine politische und wirtschaftliche Führungsrolle zu übernehmen, jedoch noch nicht bzw. nicht mehr mächtig genug, um diese Rolle auch global ausfüllen zu können. Gerhard Wahlers, 10. Okt. 2016 mehr...

Eins plus Vier

Der BRICS-Verbund zwischen geopolitischem Reformehrgeiz und chinesischer Dominanz
Der BRICS-Verbund befindet sich in der Krise. Die wirtschaftliche Malaise in den meisten Mitgliedstaaten verstärkt die Asymmetrien und damit die chinesische Dominanz in der Gruppe. Zwar nutzen alle Mitglieder den Verbund, um eigene ökonomische Interessen zu verfolgen und um eine Isolation bei umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen zu verhindern. Doch es ist Peking, das seinen wachsenden ­Einfluss, der ihm durch die Kontrolle des Zugangs zu ­den eigenen Märkten und Investi­­tionen zukommt, strategisch einsetzt. Christian E. Rieck, Lars Peter Schmidt †, Mark Alexander Friedrich, Jan Woischnik, Alexandra Steinmeyer, Tilmann Feltes, Claudia Crawford, Thomas Awe, Tim Wenniges, 10. Okt. 2016 mehr...

Nur Probleme

Wie die Türkei wieder zu einem ehrlichen Makler im Nahen Osten werden kann
Aus der einstigen „Null Probleme mit den Nachbarn“-Politik der Türkei sind „Probleme mit allen Nachbarn“ geworden, seitdem das Land von der Idee besessen ist, eine Regionalmacht zu werden. Trotz ihrer außenpolitischen Fehlleistungen könnte die Türkei immer noch zu einem Hort des Friedens und der Stabilität in der Region werden. Sie muss nur zu den Grundsätzen der türkischen Außenpolitik zurückkehren: Umsicht, Neutralität und Frieden. Hüseyin Bagci, Çağlar Kurç, 10. Okt. 2016 mehr...

Was wäre, wenn Afrikas Regionalmächte erfolgreicher wären?

Südafrika, Nigeria und Kenia als potenzielle Motoren für Frieden und Wohlstand
Nigeria, Kenia und Südafrika gehören zu den wichtigsten Regionalmächten in Afrika. Trotz ihrer beachtlichen wirtschaftlichen und politischen Potenziale gelingt es ihnen jedoch nicht, diese auch zu nutzen. Ganz im Gegenteil: Afrika ist die am wenigsten integrierte Region der Weltwirtschaft und steht sicherheitspolitisch vor großen Herausforderungen. Die Bewältigung der zahlreichen innenpolitischen Probleme könnte daher ein erster Schritt sein, jene Hindernisse zu überwinden, die die afrikanischen Regionalmächte bisher davon abhalten, eine bedeutendere Rolle in der globalen Politik zu spielen. Terence McNamee, 10. Okt. 2016 mehr...

Abgewirtschaftet

Venezuelas Weg in den Ruin
Venezuela steht vor dem wirtschaftlichen und sozialen Kollaps, doch die Regierung hält eisern an ihrem gescheiter­ten Kurs und der Macht fest. Daher haben sowohl das von der Opposition initiierte Abberufungs­referendum als auch inter­nationale Dialogbemühungen bisher nur geringe ­Aus­sichten auf Erfolg. Sollte sich keine politische Lösung finden, drohen dem Land angesichts der voranschreitenden Krise katastrophale ­Konsequenzen. Henning Suhr, 10. Okt. 2016 mehr...

Mächtig oder nur wichtig?

Vietnam als aufstrebender Akteur in Südostasien
Auf der politischen Weltkarte ist Vietnam eines der wenigen verbliebenen kommunistischen Länder. Es nimmt in Rankings zu Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit regelmäßig hintere Plätze ein und die „sozialistisch orientierte Marktwirtschaft“ feiert ihren dreißigsten Geburtstag. Im Südchine­sischen Meer droht Vietnam zwischen Chinas aggressivem Auftreten und dem amerikanischen Führungsanspruch in der Region zerrieben zu werden. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass sich Vietnam mittelfristig als einflussreicher Akteur in der Region Südostasien wird etablieren können. Peter Girke, 10. Okt. 2016 mehr...

Abbildung: Auslandsinformationen

Als Zeitschrift erhältlich: Auslandsinformationen (Ai)

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen.

Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Jahresregister 2015 (PDF)

Redaktion
Frank Priess, Dr. Wolfgang Maier, Thomas Birringer, Rabea Brauer, Dr. Lars Hänsel, Paul Linnarz, Andrea Ellen Ostheimer, Markus Rosenberger

Chefredakteur
Sebastian Enskat

Redakteurin
Dr. Anja Schnabel

Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISSN

0177-7521

Kontakt

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Chefredakteur der Auslandsinformationen (Ai)
Sebastian Enskat M.A.
Tel. +49 (0)30-26996-3383
sebastian.enskat(akas.de
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Redaktion Auslandsinformationen
Dr. Anja Schnabel
Tel. +49 (0)30-26996-3740
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