Auslandsinformationen

Der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Am Scheideweg

Die Rolle der erneuerbaren Energien in Kasachstans gesamtwirtschaftlicher Entwicklung
Vielen Entwicklungs- und Transformationsstaaten ist die Verheißung des Rohstoffreichtums heute längst zur Bürde geworden. Zunächst wurde dem „Rausch des schnellen ­Geldes“ die angestammte Wirtschaft geopfert, dann wurde der Reichtum aus Rohstoffen nur zu einem Reichtum für Wenige. Und schließlich wurde versäumt, eben diesen ­Reichtum für eine erfolgversprechende Weiter­entwicklung der Wirtschaft zu nutzen. Geht Kasachstan einen anderen Weg? Thomas Helm, Nicolas Scholz, 18. Juli 2016 mehr...

Trump ist bloß die Krönung

Die Polarisierung der US-Politik als Ergebnis langfristiger Trends
Donald Trump steht kurz davor, von der republikanischen Partei zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen Anfang November gekürt zu werden. Was noch vor wenigen Monaten als vollkommen abwegig abgetan wurde, scheint nun also tatsächlich Wirklichkeit zu werden. Wie aber konnte es so weit kommen? Um diese Frage zu beantworten, analysiert der Beitrag eine Reihe langfristiger Trends im politischen System der USA, die helfen sollen, das Phänomen Trump besser zu verstehen. Céline-Agathe Caro, 18. Juli 2016 mehr...

Wo Putins Russland endet

„Novorossija“ und die Entwicklung des Nationsverständnisses in der Ukraine
Im Frühjahr 2014 hing der Bestand der unabhängigen Ukraine am seidenen Faden. Nachdem Russland bereits die Halbinsel Krim annektiert hatte, begann mit dem sogenannten Russischen Frühling ein hybrider Krieg im Osten des Landes. Zu diesem Zeitpunkt stand die Losung von einem „Neurussland“, einer „Rückeroberung“ des Südostens der Ukraine durch Moskau, hoch im Kurs. Das schließliche Scheitern der „Neurussland“-Idee ist vor allem auf Entwicklungen innerhalb der Ukraine zurückzuführen, in der ethnonationale Zugehörigkeiten sowie staatspolitische Loyalitäten seit 1991 neuverhandelt wurden. André Härtel, 18. Juli 2016 mehr...

Editorial

Bewahrenswertes zu bewahren heißt nicht, den Status Quo zu zementieren. Wer das Bestehende langfristig erhalten möchte, muss es behutsam aber kontinuierlich verbessern. Das gilt in der Politik genauso wie für die Arbeit an einer Zeitschrift wie den Auslandsinformationen (Ai), die sich mit dieser Ausgabe in neuem Gewand präsentieren. Gerhard Wahlers, 4. Apr. 2016 mehr...

Vom lokalen Akteur zur globalen Bedrohung

Der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak und Syrien
Die politischen Rahmenbedingungen und die Sicherheitslage in der Levante haben sich mit Syrien und dem Irak als Krisenzentren seit 2011 dramatisch verschlechtert. Das drohende Übergreifen der Konflikte auf die Nachbarländer hat sich in Ansätzen bereits vollzogen. Der sogenannte Islamische Staat (IS) und ähnliche militante islamistische Gruppen stellen als Terrororganisationen mit internationaler Reichweite und als involvierte Konfliktparteien und Profiteure des Syrien-Konflikts auch langfristig eine zentrale Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar. Malte Gaier, 4. Apr. 2016 mehr...

Von der Protestbewegung zum Terrorismus

Entstehung und Ziele von Boko Haram
In der Berichterstattung westlicher Medien haben die Gewalttaten von Boko Haram große Beachtung gefunden. Trotzdem ist wenig über die Entstehung der Gruppe, ihre Ideologie und Ziele bekannt. Der vorliegende Beitrag will diese Lücke schließen und setzt sich darüber hinaus mit der Frage nach der richtigen Strategie im Umgang mit den afrikanischen Dschihadisten auseinander. Bakary Sambe, 4. Apr. 2016 mehr...

Banditen oder Terroristen?

Die Abu Sayyaf-Gruppe zwischen wirtschaftlichen Interessen und religiösen Idealen
Seit Ende der 1990er Jahre wird die Abu Sayyaf-Gruppe vom Außenministerium der Vereinigten Staaten als terroristische Organisation im Ausland geführt und noch im September 2015 wurde sie von einem philippinischen Gericht als Terrororganisation eingestuft. Wiederholt hat die Gruppe selbst auf Verbindungen zu al-Qaida und dem IS verwiesen. Trotzdem plädiert der Beitrag dafür, das Label „islamistische Terrororganisation“ nicht leichtfertig zu vergeben und sich stattdessen genauer mit der komplexen Gemengelage vor Ort auseinanderzusetzen. Benedikt Seemann, 4. Apr. 2016 mehr...

Abbildung: Auslandsinformationen

Als Zeitschrift erhältlich: Auslandsinformationen (Ai)

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen.

Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Jahresregister 2015 (PDF)

Redaktion
Frank Priess, Dr. Wolfgang Maier, Thomas Birringer, Rabea Brauer, Dr. Lars Hänsel, Paul Linnarz, Andrea Ellen Ostheimer, Markus Rosenberger

Chefredakteur
Sebastian Enskat

Redakteurin
Dr. Anja Schnabel

Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISSN

0177-7521

Kontakt

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Chefredakteur der Auslandsinformationen (Ai)
Sebastian Enskat M.A.
Tel. +49 (0)30-26996-3383
sebastian.enskat(akas.de
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Redaktion Auslandsinformationen
Dr. Anja Schnabel
Tel. +49 (0)30-26996-3740
anja.schnabel(akas.de

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