Publikationen

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Antisemitismus heute

Eine Bestandsaufnahme im Frühjahr 2015
Antisemitismus erlebte in der Geschichte unterschiedliche Erscheinungsformen. Er richtet sich nicht gegen individuelle Personen jüdischen Glaubens als faktische Minderheit, sondern gegen einen imaginierten Feind. Deutschland kommt aus historischen Gründen auch international eine besondere Aufmerksamkeit zu, obwohl hier nur etwa ein Prozent der europäischen Juden leben. Wegen seiner Auseinandersetzung mit seiner fatalen Geschichte kann Deutschland beispielgebend für künftiges Wirken gegen judenfeindliche Einstellungen sein. Johannes Heil, Analysen und Argumente, 18. Mai 2015 mehr...

Religionsfreiheit & Säkularismus

Die Situation der Christen in Indien
In kultureller, sprachlicher und religiöser Hinsicht ist die heutige Republik Indien ein vielfältiges Land, in dem unter anderem Hindus (80,5%), Muslime (13,4%), Christen (2,3%), Sikhs (1,9%) und Buddhisten (0,8%) zum größten Teil friedlich zusammen leben. Denn trotz dieser Diversität legen die meisten Inder viel Wert auf die Feststellung, dass in ihrem Land „Einheit in Vielfalt“ herrsche. Lars Peter Schmidt †, Marcel Schlobach, 6. Mai 2015 mehr...

Gründung "Muslimisches Forum Deutschland"

Das "Muslimische Forum Deutschland" wurde gegründet. 22. Apr. 2015 mehr...

Kirchenasyl

Rechtsbruch oder Akt der Barmherzigkeit?
Aufgrund der 2014 weit überdurchschnittlich gestiegenen Zahlen an neu eingerichteten Kirchenasylen gibt es seit Herbst des vergangenen Jahres von unterschiedlichen Stellen Kritik. Demgegenüber verteidigen die Kirchen den Schutz der Flüchtlinge als einen zentralen kirchlichen Auftrag. Karlies Abmeier, 26. Feb. 2015 mehr...

Obnova srpskog crkveno-državnog prava

Obnova srpskog crkveno-državnog prava, drugo izdanje, dr Milan Radulović 13. Feb. 2015 mehr...

Grenzen der Meinungsfreiheit: Die Golf-Perspektive

REAKTIONEN DER GOLF-STAATEN AUF DEN CHARLIE HEBDO-ANSCHLAG UND DIE JÜNGSTEN MOHAMMED-KARIKATUREN
Wie in weiten Teilen der islamischen Welt, darf auch in Bezug auf die Golf-Staaten ihre Geschlossenheit in der Ablehnung Schrecken verbreitender Gewalt und ihre Solidaritätsbekundungen mit dem Westen unmittelbar nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo nicht mit Akzeptanz uneingeschränkter Meinungsfreiheit verwechselt werden. Rahma Janetzke, Peter Sendrowicz, Länderberichte, 3. Feb. 2015 mehr...

Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Wir gedenken heute der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz vor 70 Jahren. Primo Levi, der die Hölle von Auschwitz überlebt hat, hat in einem Interview gesagt: „Jene, die Auschwitz leugnen, sind bereit es wieder zu errichten.“ Wir alle tragen Verantwortung dafür, niemals zu vergessen, was geschehen ist und uns mit ganzer Kraft für Frieden, Dialog und Verständigung einzusetzen. 27. Jan. 2015 mehr...

Sterben in Würde

Missverständnisse, Irrtümer, Fragen
Niemand redet gerne übers Sterben. Trotzdem wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert: über Sterbebegleitung und Vereine für Sterbehilfe, über assistierten Suizid, Hospize und Palliativmedizin. In Talkshows, in Zeitungsbeiträgen, in Bildungseinrichtungen haben Ärztinnen, Publizisten und Geistliche Position bezogen. Im Deutschen Bundestag haben Politiker debattiert. Wie kann Sterben in Würde aussehen? Es gibt viele offene Fragen zu den rechtlichen Freiräumen und medizinischen Handlungsmöglichkeiten am Lebensende. Norbert Arnold, 19. Jan. 2015 mehr...

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen
Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen. 16. Jan. 2015 mehr...

Was kann Palliativmedizin leisten?

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion
Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig. Thomas Sitte, Analysen und Argumente, 12. Jan. 2015 mehr...