Analýzy a argumenty

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Wachstum ohne Ende?!

Zukünftig ist mit Blick auf die Fundamentaldaten der deutschen Volkswirtschaft von moderaten Wachstumsraten auszugehen, die nur erreicht werden können, wenn die deutsche Innovationskultur weiter gefördert, das Erwerbspersonenpotential genutzt und Investitionsbedingungen gestärkt werden. Dementsprechend ist Wachstum das Ergebnis anreizkompatibler Ordnungspolitik auf nationaler Ebene. Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung einer ökonomischen Kategorie.

Warum brauchen wir den Euro? - Gute Gründe und populäre Irrtümer

Die so genannte „Euro-Krise“ veranlasst einige Beobachter zu der Schlussfolgerung, der Euro sei gescheitert und Deutschland müsse Konsequenzen ziehen. In einem Austritt aus der Eurozone sehen Kritiker eine bessere Lösung als in der Behebung der Schwachstellen der Währungsunion. Dabei werden die handfesten Vorteile der Gemeinschaftswährung für Deutschland leichtfertig ausgeblendet und Defizite überhöht. Ziel dieses Beitrags ist es, die Argumente, die für den Euro sprechen, aufzuzeigen und populäre Irrtümer in Bezug auf die gemeinsame Währung auszuräumen.

Was bedeutet "Wissensgesellschaft"? Herausforderungen und Ziele

Wissensintensive Güter und Dienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung; ihr Anteil an der Wertschöpfung, am Export und an der Beschäftigung steigt. Deutschland braucht eine exzellent funktionierende Innovationskultur als Grundvoraussetzung zur Sicherung von Lebensqualität und Wohlstand. Dazu bedarf es eines guten Zusammenspiels aller Akteure. Als entscheidende gesellschaftliche Funktionsbereiche sind neben der Politik vor allem Wissenschaft und Wirtschaft gefordert. Darüber hinaus ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, ein innovationsfreundliches Klima zu erzeugen.

Was kann Palliativmedizin leisten?

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion

Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig.

Ej-Yao / unsplash

Was tun gegen die Wohnungsnot?

Rechtliche Instrumente und ihre Vereinbarkeit mit dem Eigentumsgrundrecht

Zunehmende Engpässe auf dem Wohnungsmarkt in städtischen Regionen und der kräftige Anstieg von Kaufpreisen für Bauland und bei den Wohnungsmieten stellen die Politik vor schwierige Herausforderungen. Welche rechtlichen Möglichkeiten – und Grenzen – gibt es, bezahlbares Wohnen zu fördern? Und über welche gesetzlichen Nachjustierungen könnte man nachdenken? Lesen Sie dazu die Analyse von Foroud Shirvani, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, der verschiedene Vorschläge im Kontext des grundrechtlichen Eigentumsschutzes beleuchtet.

Was tun gegen Rechtspopulisten? Europäische Erfahrungen

Rechts- und Nationalpopulismus ist in Europa kein neues Phänomen. Deutschland ist umgeben von Ländern, in denen rechts- und nationalpopulistische Parteien seit Jahren etabliert sind. In Deutschland ist mit der AfD eine rechtspopulistische Partei auf dem Vormarsch. In der Auseinandersetzung mit rechts- und nationalpopulistischen Parteien gibt es kein Patentrezept. Die besten Mittel gegen rechte Populisten sind die offene Auseinandersetzung mit ihnen und problemlösende Politik. ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

Weg vom Öl! Aber wie? Ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcensicherung

Die Strategie „Weg vom Öl“ ist Bestandteil der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD. Die erklärte Absicht ist „alternative Kraftstoffe und Antriebe zu fördern“. Doch auch das Energie- und das Umweltkapitel enthalten Hinweise auf eine Vielzahl von Maßnahmen, die letztlich darauf abzielen, die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern.

Wehret den Anfängen!

Die EU-Kommission stärkt den Rechtsstaat

Rechtsstaatlichkeit ist einer der Grundwerte unserer gemeinsamen europäischen Werteordnung. Seit langem setzt sich die EU-Kommission für die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in der EU ein. In der Mitteilung der EU-Kommission vom 17. Juli 2019 stellt sie ihre Vorstellung für die Weiterentwicklung der bestehenden und neue Mechanismen vor. Klar ist vor allen Dingen, dass die EU-Kommission viel früher als bisher ansetzen will. Das folgende Papier stellt die einzelnen Vorschläge vor, stellt sie in einen Gesamtzusammenhang und unterzieht sie einer kritischen Betrachtung. Die Mühlen in Brüssel mahlen langsam. Es bleibt abzuwarten, was nach politischem Ringen in den nächsten Monaten und wohl Jahren zur Realität wird. Es ist davon auszugehen, dass unter der designierten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in der EU weiterhin weit oben auf der Agenda sein wird.

Welche Erziehung ist richtig?

Wechselnde Empfehlungen der Elternratgeber in den letzten Jahrzehnten

Der heutige vorherrschende Erziehungsstil ist das Ergebnis eines beachtlichen Umdenkens elterlicher Erziehungspraktiken in der Bundesrepublik Deutschland seit 1945. Mit der fortschreitenden gesellschaftlichen Liberalisierung hat auch eine Liberalisierung der Erziehungsstile stattgefunden. Beide Entwicklungen haben sich gegenseitig beeinflusst. Dies wird besonders deutlich in den Erziehungsratgebern, die in ihren Empfehlungen auch immer Ausdruck ihrer Zeit sind. Die folgenden Ausführungen zeigen in Dekaden die sich wandelnden Erziehungsansätze bis heute auf.

Werteorientierung, Wahlfreiheit und Chancengerechtigkeit

Argumente für ein differenziertes Schulsystem

Die Kontroversen über Schulstrukturen bestimmen seit langem die bildungspolitischen Debatten. Empirische Daten und die Orientierung an Chancengerechtigkeit, Wahlfreiheit und dem christlichen Menschenbild sprechen für ein differenziertes Schulsystem: Es bietet sehr gute Rahmenbedingen für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Die oft propagierte „Einheitsschule“ wird dagegen den Erwartungen nicht gerecht. +++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

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