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Die Entwicklung der argentinischen Wirtschaft 2012 aus Sicht eines Wirtschaftsjournalisten

Mit Hugo Grimaldi

Auf einer vom CADAL mit Unterstützung der KAS organisierten Veranstaltung referierte der Wirtschaftsjournalist Hugo E. Grimaldi am 17. November über die Frage, wie sich die argentinische Wirtschaft im Jahr 2012 entwickeln könnte.

Details

Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens sind nur schwer möglich, unter anderem weil nicht klar ist, inwieweit sich die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise auf Argentinien auswirken wird, und weil vieles von Präsidentin Cristina Kirchner abhängt, die bei den Wahlen am 23. Oktober mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde und daher alle (wirtschafts)politischen Entscheidungen fast im Alleingang treffen kann.

Vor diesem Hintergrund präsentierte Grimaldi zwei mögliche Szenarien. Im Falle einer Fortführung der bisherigen Wirtschaftspolitik im Rahmen der “Vertiefung des Modells”, die Kirchner im Wahlkampf immer wieder angekündigt hatte, könnte sich das Wachstum der Wirtschaft im Jahr 2012 auf etwa 4% belaufen und mit einer weiterhin steigenden Inflation und einer relativ starken Abwertung des Argentinischen Pesos einhergehen. Sollte sich die Präsidentin hingegen für Korrekturen an der Wirtschaftspolitik entscheiden, könnte die Wirtschaft etwas stärker wachsen, während die Inflation leicht sinken und die argentinische Währung nicht ganz so stark abwerten würde.

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Veranstaltungsort

Buenos Aires, Argentinien

Kontakt

Dr. Bernd Löhmann

Dr

Chefredakteur "Die Politische Meinung"

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