Publikationen

Buenos Aires-Briefing April 2022

Anstieg der sozialen Spannungen im Land | Regierung auf Suche nach preiswerter Energie | Widersprüche in Argentiniens Außenpolitik | Parlamentarische Versammlung Europa-Lateinamerika in Buenos Aires

Buenos Aires-Briefing März 2022

Zustimmung des argentinischen Kongresses zur Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) | Ungebremste Hyperinflation | Aufhebung COVID-bedingter Einreisebeschränkungen

Argentinien PodKAS #SPEZIAL: Verarmung im Mittelpunkt

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Argentinien möchte allen Interessierten einen besseren Zugang zu den politischen Ereignissen des Landes ermöglichen. Dafür gibt es den Argentinien PodKAS. Die erste Spezialausgabe widmet sich dem Thema “Verarmung”.

Buenos Aires-Briefing Februar 2022

Reaktion Argentiniens auf die Invasion Russlands in die Ukraine | Kremlbesuch Anfang Februar von Alberto Fernández | Beitritt Argentiniens zur Neuen Seidenstraße | Brände zerstören Naturschutzgebiet in Corrientes

Casa Rosada, Verónica Ruiz y Juan Cruz Corrado/GCBA

Buenos Aires-Briefing Dezember 2021/ Januar 2022

Einigung Argentiniens mit Internationalem Währungsfonds | Omikron-Variante in Argentinien angekommen | Vorsitz in UN-Menschenrechtsrat und Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten | Ausblick für das Jahr 2022

Flickr/Wally Gobetz, Wikimedia/Casa Rosada, Wikimedia/Gobierno de Chile

Buenos Aires-Briefing November 2021

Niederlage der Regierungsallianz bei Parlamentswahlen | Anordnung der Zentralbank sorgt für Unverständnis | Diplomatische Anspannungen zwischen Argentinien und Chile

Wikimedia / CC BY-SA 3.0 / Miguel César

Keine Überraschungen bei Parlamentswahl in Argentinien

Kirchnerismus verliert magnetische Anziehung

Am 14. November fand in Argentinien die Parlamentswahl statt, bei der ein Drittel der Senatoren und die Hälfte der Abgeordneten zur Wahl standen. Die Parlamentswahl gilt in Argentinien als Barometer über die aktuelle Stimmung im Land. Bei den Vorwahlen im September hatte die Regierungsallianz einen politischen Erdrutsch erlebt (wir berichteten). Das Ergebnis aus den Vorwahlen bestätigte sich, wenngleich die peronistische Regierungsallianz Frente de Todos (FdT) leicht aufholen konnte: Sie kam insgesamt auf 33 Prozent, während die liberalkonservative Oppositionsallianz Juntos por el Cambio (JxC) landesweit rund 42 Prozent der Wähler überzeugen konnte. Am Wahlabend sprachen deshalb alle Parteien von einem Wahlerfolg. Der Grund war folgender: Es war nicht die katastrophale Wahlschlappe für die Regierungsallianz FdT, welche die Regierung gefürchtet und welche die Oppositionsallianz JxC erhofft hatte. Das Regierungsbündnis hat die absolute Mehrheit im Senat verloren, behält aber die relative Mehrheit in beiden Kammern. In der Konsequenz sind Regierung und Opposition in den verbleibenden zwei Jahren der Amtszeit von Präsident Alberto Fernández auf Kooperation angewiesen, um die Regierbarkeit zu garantieren. Beide Seiten zeigten erste Bereitschaft für Dialog, die vor der Wahl befürchteten sozialen Unruhen blieben aus.

Todo de Noticias/ Inga von der Stein

Buenos Aires-Briefing Oktober 2021

Prognosen sehen Oppositionsallianz bei Parlamentswahlen im November weiter vorn | Umstrittenes Einfrieren von Preisen zur Inflationsbekämpfung | Ermittlungen gegen Ex-Präsident Mauricio Macri | Terror in Argentinien | G20-Gipfeltreffen in Italien: Präsident Fernández in Rom | Ausblick für November

Buenos Aires-Briefing September 2021

Kabinettsumbildung nach Niederlage der Regierungsallianz bei Vorwahlen | Erleichterungen der Corona-Regeln nach Rückgang der Infektionszahlen, Schwierigkeiten aufgrund von Sputnik-Vakzin | Chaos beim Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) | Ausblick für Oktober

Reuters / Agustin Marcarian

Politischer Erdrutsch bei Vorwahlen in Argentinien

Regierung verliert landesweit, Opposition triumphiert

Am Sonntag, den 12. September 2021, fanden in Argentinien die landesweiten Vorwahlen für die Parlamentswahlen am 14. November 2021 statt. Das Ergebnis fiel unerwartet schlecht für die Regierung unter Präsident Alberto Fernández aus: Seine Allianz Frente de Todos fuhr landesweit eine historische Niederlage ein. Die Opposition gewann in der Summe nicht nur in der Stadt Buenos Aires, sondern in 14 der 23 Provinzen Argentiniens. Es waren die ersten Wahlen nach der Rückkehr des Peronismus in die Nationalregierung. Der Peronist Alberto Fernández hatte bei den Präsidentschaftswahlen 2019 den konservativ-liberalen Mauricio Macri (Propuesta Republicana - PRO) abgelöst. Weiterhin handelte es sich um die erste Vorwahl seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Ergebnisse wurden auch deshalb mit großer Spannung erwartet, da angesichts der angeheizten Stimmung und des konfrontativen Wahlkampfs im Land völlig offen war, wie diese Wahlen ausgehen würden.