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IMAGO / TheNews2

„Viele Menschen in Brasilien wollen einen politischen Mittelweg“

Ein Gespräch mit Maximilian Hedrich

Brasilien steht vor wegweisenden Wahlen, geprägt von rivalisierenden politischen Lagern und einer schwachen Mitte. Während wirtschaftliche Sorgen und Sicherheitsfragen dominieren, bleibt eine überzeugende Alternative zwischen links und rechts aus. Welche Dynamiken bestimmen die Wahl und welche Folgen hat das für Europa?

IMAGO / Christian Ohde

Das EU-Mercosur-Abkommen

Neuer Schwung für die europäisch-lateinamerikanischen Beziehungen

Das EU-Mercosur-Abkommen gilt als Meilenstein – und als Streitfall zugleich. Zwischen wirtschaftlichen Chancen, Kritik und globalem Wettbewerb steht viel auf dem Spiel: für Unternehmen, Landwirtschaft und die internationale Rolle der EU. Kann das Abkommen Wachstum schaffen, ohne politische und ökologische Spannungen weiter zu verschärfen?

Serie Brasilien im Focus 06/2026

Was sagen die Umfragen zu den Senatswahlen? / Digitale Souveränität beginnt mit der Infrastruktur: Eine Bewertung des Ausbaus von Rechenzentren in Brasilien

Laden Sie die neue Ausgabe der Reihe Brasil em Foco kostenlos herunter und lesen Sie sie. Im Juni stehen zwei Themen im Mittelpunkt, die für die brasilianische Demokratie im Jahr 2026 von grundlegender Bedeutung sind. Im ersten Artikel zeigt der Überblick über die Wahlumfragen für den Senat einen Vormarsch der rechten Parteien und erhebliche Einbußen für die derzeit dominierenden Parteien auf und verdeutlicht, wie die Wahl 2026 das Kräfteverhältnis zwischen Exekutive und Legislative in den nächsten acht Jahren neu gestalten könnte. Der zweite Beitrag analysiert die Ausweitung von Rechenzentren im Land und deckt die Diskrepanz zwischen dem brasilianischen Energiepotenzial und der tatsächlichen Datenverarbeitungskapazität auf. Dabei werden die Risiken einer rein rhetorischen digitalen Souveränität aufgezeigt, sollte diese nicht mit einer eigenen Infrastruktur und einem regulatorischen Rahmen einhergehen, der in der Lage ist, diesen Wettbewerbsvorteil in Vorteile für den Binnenmarkt umzusetzen.

Rüstungsindustrie und neue Technologien

Cadernos Adenauer 2/2026

Die neue Ausgabe der Reihe Cadernos Adenauer enthält eine Reihe von Artikeln, die sich mit einigen der wichtigsten Aspekte der Schnittstelle zwischen der Rüstungsindustrie und neuen Technologien befassen. Sie bietet den Lesern Texte, die dabei helfen zu verstehen, wie sich dieser Sektor angesichts des digitalen und wissenschaftlichen Wandels neu erfindet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen im brasilianischen Kontext liegt.

Die Neugestaltung der Macht: Technologie und Geopolitik in einer fragmentierten Welt

Policy Papers

Die Publikation Policy Papers 2026, die sich mit den Themen der 23. Internationalen Sicherheitskonferenz von Forte befasst, steht zum kostenlosen Download bereit.

Ausblick auf die Wahlen 2026

Cadernos Adenauer 1/2026

Die erste Ausgabe der „Cadernos Adenauer“ aus dem Jahr 2026 umfasst acht Kapitel, die sich mit den wichtigsten Themen befassen, die die politische Landschaft Brasiliens in diesem Wahljahr prägen werden. Das Eröffnungskapitel enthält Überlegungen dazu, was vom Wahlprozess zu erwarten ist, und beleuchtet dabei Trends und mögliche Szenarien für die Wahl. Anschließend befasst sich das Werk mit den jüngsten Änderungen im Wahlrecht und deren praktischen Auswirkungen, den steuerlichen Herausforderungen, die Wirtschaft und Politik unmittelbar beeinflussen, sowie der Bekämpfung von Desinformation – ein Thema, das für das Wohlergehen der Demokratie immer wichtiger wird. Abgerundet wird der Band durch Analysen zu Koalitionen und Parteibündnissen, zur Finanzierung von Wahlkampagnen und zu den strukturellen Hindernissen, mit denen die brasilianische Wirtschaft konfrontiert ist. Die Ausgabe widmet zudem ein Kapitel der Umweltfrage und untersucht, wie dieses Thema in die Strategien der Parteien und Kandidaten einfließt, und schließt mit einer Reflexion über die Rolle der internationalen Politik im Kontext der innerstaatlichen Wahlen – und bietet dem Leser so einen umfassenden und facettenreichen Überblick über die Faktoren, die die Wahlen 2026 prägen werden.

Serie Brasilien im Focus 05/2026

Was sehen wir vor uns? / Wie werden Wahlumfragen durchgeführt? / Desinformation im Wahlkampf: Die gefährlichste Erzählung ist nach wie vor lebendig und ausgefeilt

Die Mai-Ausgabe der Reihe “Brasil em Foco“ beleuchtet drei entscheidende Fronten der nationalen Politik im Jahr 2026. Die Ablehnung eines Kandidaten für den Obersten Bundesgerichtshof (STF) durch den Senat offenbart Spannungen zwischen Exekutive, Legislative und Judikative und verdeutlicht, wie stark politische Interessen gegenüber fachlichen Kriterien überwiegen. Parallel dazu verdeutlicht die Debatte über Wahlumfragen sowohl deren Bedeutung für Wahlkampagnen und die öffentliche Meinung als auch die methodischen Grenzen in einem polarisierten und digitalisierten Umfeld. Die anhaltende Verbreitung von Desinformation im Wahlkampf erweist sich als ständige Bedrohung für das Vertrauen in die Demokratie, die nun durch den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz noch verstärkt wird und robuste institutionelle Antworten erfordert, um die Integrität des Wahlprozesses zu wahren.

Serie Brasilien im Focus 04/2026

Hat die PSD tatsächlich einen dritten Weg für Brasilien? / Kabinettsumbildung und Strategie im Wahljahr / Eine Bilanz der Wahlperiode

Die neue Ausgabe der Reihe “Brasil em Foco“ ist erschienen und enthält drei Analysen zu Themen der brasilianischen Politik. Der Artikel von Humberto Dantas befasst sich mit dem Versuch der PSD, bei den Wahlen 2026 einen „dritten Weg“ zu beschreiten. Trotz der regionalen Stärke und der Führungsrolle von Gilberto Kassab bringt die Wahl von Ronaldo Caiado, der mit dem Bolsonarismus verbunden ist, Herausforderungen mit sich, um die „Weder-noch“-Wähler anzusprechen. Umfragen deuten darauf hin, dass die Polarisierung anhalten dürfte. Joscimar Silva analysiert die Veränderungen in den Ministerien: Im März und April 2026 nahm Lula eine umfassende Umbildung des Ministeriums vor, wobei fast die Hälfte der Minister ihre Ämter niederlegte, um sich zur Wahl zu stellen. Exekutivsekretäre übernahmen die Ämter und sicherten so die Kontinuität der Politik und der vor der Wahl gemachten Zusagen. Die Strategie stärkt die Regierung, sichert Programme und erweitert die Präsenz ehemaliger Minister in landesweiten und nationalen Wahlkämpfen. Henrique Curi analysiert das Wahlfenster 2026, das am 3. April endete, als mehr als 22 % der Abgeordneten die Partei wechselten. Die PL ging gestärkt daraus hervor, angetrieben durch die Kandidatur von Flávio Bolsonaro, während die PT stabil blieb. Auch Gouverneure und Minister legten ihre Ämter nieder, um bei Wahlen anzutreten.

Serie Brasilien im Focus 03/2026

Der Wahlfonds – Begründungen, Beträge und Regeln / Unterrepräsentation von Frauen in der brasilianischen Politik: Zwischen Fürsorge, Zeit und den Grenzen der Demokratie

Die neue Ausgabe der Reihe „Brasil em Foco“ enthält zwei Artikel, die sich mit komplementären Aspekten der brasilianischen Demokratie befassen. Humberto Dantas analysiert die Entstehung und Entwicklung des Wahlfonds und hebt dabei hervor, dass dessen Zentralisierung in den Parteien und die Erhöhung der Mittelbeträge Praktiken wie die „Caixa Dois“, die Selbstfinanzierung und den Einfluss illegaler Gelder nicht beseitigt haben, wodurch die Wahlfinanzierung weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Legitimität der Wahlen darstellt. Patrícia Rangel hingegen erörtert die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik und setzt diese in Zusammenhang mit der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und der Überlastung durch Betreuungsaufgaben, die ihre öffentliche Teilhabe einschränken. Trotz Quoten und Finanzierungsvorschriften bleiben die Fortschritte bescheiden, und die Gleichstellung ist nach wie vor eher formaler als realer Natur. Insgesamt kommen die Beiträge zu dem Schluss, dass die brasilianische Demokratie mit strukturellen Dilemmata konfrontiert ist: der Abhängigkeit von finanziellen Mitteln für den Wahlerfolg und der anhaltenden Ausgrenzung von Frauen aus Machtpositionen – beides Faktoren, die ihre volle Legitimität beeinträchtigen.

Serie Brasilien im Focus 02/2026

Die PSD und die schwierige These vom „dritten Weg“ / Wahlpolitik und das brasilianische Modell / Die Rückkehr des Kongresses und die Agenda für 2026

Laden Sie die drei Artikel der Februarausgabe der Reihe Brasil em Foco kostenlos herunter und lesen Sie sie. Der erste Text analysiert die Schwierigkeit, einen „dritten Weg” bei den Wahlen 2026 zu konsolidieren, und hebt dabei die PSD von Gilberto Kassab hervor. Obwohl die Partei auf Landes- und Kommunalebene stark ist, steht sie vor Herausforderungen hinsichtlich der nationalen Einheit, der Festlegung eines Kandidaten und des Wettbewerbs angesichts der konsolidierten Polarisierung zwischen PT und PL. Der zweite Artikel erklärt die Wahlverwaltung als eine Reihe von Regeln und Institutionen, die Wahlen regeln. Er hebt das brasilianische Modell hervor, das unabhängig und spezialisiert ist, mit dem TSE und den TREs, die von der Exekutive unabhängig sind. Es wurde in den 1930er Jahren zur Bekämpfung von Betrug geschaffen und konzentriert administrative und gerichtliche Funktionen, steht jedoch wegen der Anhäufung weitreichender Befugnisse in der Kritik. Der abschließende Text dieser Ausgabe analysiert die legislative Agenda für 2026, die aufgrund von Feiertagen, der Fußballweltmeisterschaft und Wahlen nur wenig Zeit lässt. Er hebt vorrangige Themen wie öffentliche Sicherheit, künstliche Intelligenz, Besteuerung von Rechenzentren und Haushaltsausgleich hervor. Der Kongress muss angesichts politischer, wirtschaftlicher und institutioneller Herausforderungen Reife und Engagement zeigen.

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Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Veranstaltungsberichte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Cadernos Adenauer

Zeitschrift über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Reihe Cadernos Adenauer (ISSN 1519-0951) befasst sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft. Es werden Artikel zu einer Vielzahl von Themen aus den Bereichen Politik, soziale Lage, Wirtschaft, internationale Beziehungen und Recht veröffentlicht. Cadernos Adenauer will zur Verbreitung von Informationen und zur Erweiterung der öffentlichen Debatte über Themen von nationaler und internationaler Bedeutung beitragen. Um zur vollständigen Übersicht zu gelangen, schalten Sie bitte auf Portugiesisch um.  

Brasilien im Fokus

Newsletter zu aktuellen Themen der brasilianischen Politik

Brasilien im Fokus ist eine regemäßig erscheinende Publikationsreihe, die zentrale Themen der brasilianischen Politik prägnant in portugiesischer Sprache analysiert. Seit 2020 erscheinen die Berichte monatlich und in Kurzform. Die Reihe wird von dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Humberto Dantas, betreut und in portugiesischer Sprache veröffentlicht.

Serie Brasilien-Europa

Jahrbuch über die europäisch-brasilianischen Beziehungen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien bringt jährlich einen Sammelband über die europäisch-brasilianischen Beziehungen heraus. Darin sind Analysen und Handlungsempfehlungen zu relevanten Themen im Kontext des Dialogs zwischen Europäern und Brasilianern zu finden. Die Publikationsreihe richtet sich an Politiker, Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit.

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