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2020

Kursreihe zur politischen Bildung für junge Leute
Politikkurs für junge Leute

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Online-Seminar

6. Symposium zur Regionalen Sicherheit in Europa und Südamerika

Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, den europäisch-südamerikanischen Austausch zu sicherheitspolitischen Fragestellungen zu verstetigen und die Kooperation zu vertiefen.

Die Konrad-Adenauer Stiftung organisiert in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Verteidigungsministerium sowie dem Außenministerium, der Delegation der Europäischen Union in Brasilien, der Botschaften Belgiens und Frankreichs, der Stiftung Alexandre de Gusmão und dem Egmont Royal Institute for International Relations das 6. Symposium zur Regionalen Sicherheit in Europa und Südamerika. Das Event wird als Online-Veranstaltung am 9. und 10. November 2020 stattfinden Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, den europäisch-südamerikanischen Austausch zu sicherheitspolitischen Fragestellungen zu verstetigen und die Kooperation zwischen beiden Regionen zu vertiefen. Auch bei der diesjährigen Ausgabe werden wieder hochrangige Regierungsvertreter, Diplomaten, Militärs, Journalisten, Forscher und Professoren aus Europa und Südamerika miteinander diskutieren und Themen von fundamentaler Bedeutung für die Sicherheitsarchitektur beider Regionen besprechen. Die vollständige Programmversion und der Anmeldelink folgen in Kürze.

Online-Seminar

I. Seminar zu evidenzbasierten Ansätzen öffentlicher Ordnungspolitik im brasilianischen Justizsystem

Die Veranstaltung hat das Ziel, zu einer Vertiefung der Debatten zwischen akademischen Kreisen und Vertretern der Sicherheits- bzw. Justizbehörden beizutragen.

Das Seminar gibt einer Vielzahl von Experten die Möglichkeit, ihre auf wissenschaftlicher, evidenzbasierter Methodologie fußenden Forschungsergebnisse zur Thematik zu präsentieren. Für den 25. und 26. November 2020 sind insgesamt 12 Präsentationen von je 40minütiger Dauer vorgesehen, welche inhaltlich vier Themenbereichen zugeordnet sind. Das I. Seminar zu evidenzbasierten Ansätzen öffentlicher Ordnungspolitik im brasilianischen Justizsystem wird von der KAS Brasilien in Zusammenarbeit mit der Universidade Federal do Ceará organisiert. Für die Dauer der gesamten Veranstaltung wird eine Simultandolmetschung Portugiesisch/Englisch bzw. Englisch/Portugiesisch angeboten werden. Anmeldelink: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_rf9BcBgvQIyLe8bawp3vww

Online-Seminar

XII. Jahreskonferenz der Vereinigung der brasilianischen Politikwissenschaftler

Zwischen dem 19. und 23. Oktober wird mit Unterstützung der KAS Brasil die XII. Jahreskonferenz der Vereinigung der ABCP unter dem Titel „Demokratie und Entwicklung“ stattfinden.

Die aktuelle Krise der Wirtschaft und der Demokratie stellt gegenwärtige Entwicklungsmodelle in Frage. Das diesjährige Treffen behandelt insbesondere die Verbindung zwischen der Schwächung von Demokratien und regionalen Disparitäten. Bei dem Event mit bereits 1500 Anmeldungen werden über 900 Vorschläge zu politikwissenschaftlicher Arbeiten aus verschiedenen Fachbereichen der Disziplin vorgestellt werden. Die Übertragung per Zoom-Plattform ist angemeldeten Teilnehmern vorbehalten. Hier die vollständige Programmübersicht: Die aktuelle Krise der Wirtschaft und der Demokratie stellt gegenwärtige Entwicklungsmodelle in Frage. Das diesjährige Treffen behandelt insbesondere die Verbindung zwischen der Schwächung von Demokratien und regionalen Disparitäten. Bei dem Event mit bereits 1500 Anmeldungen werden über 900 Vorschläge zu politikwissenschaftlicher Arbeiten aus verschiedenen Fachbereichen der Disziplin vorgestellt werden. Die Übertragung per Zoom-Plattform ist angemeldeten Teilnehmern vorbehalten. Hier die vollständige Programmübersicht: https://www.abcp2020.sinteseeventos.com.br/programacao

Online-Seminar

Online-Seminar: Aktuelle Entwicklungen und Risiken im Bereich der brasilianischen Umweltpolitik

Datenbasierte Analyse aktueller umweltpolitischer Entwicklungen und Politikvorhaben in Brasilien

Das Projekt “Política Por Inteiro” wurde 2019 ins Leben gerufen und hat das Ziel, umweltpolitische Entwicklungen und Signale (policy signals) zu „tracken“, die sich abzeichnen oder durch Gesetzesvorhaben bereits realisiert wurden. Das erste virtuelle Seminar zu dieser Thematik soll auf der Grundlage datenbasierter Analyse einen Überblick des Status quo der brasilianischen Umweltpolitik vermitteln. Jeden Monat werden verschiedene Experten ihre erhobenen Daten mit der Hauptquelle des Diário Oficial da União und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse präsentieren und über umweltokonomische sowie umweltpolitische Themen diskutieren. Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen: https://mailchi.mp/b26eb8c4c905/politicaporinteiro

Online-Seminar

Fortbildungskurs für Journalisten: Journalismus, Covid-19 und Korruption

Der Kurs dient der Weiterbildung von Journalisten und behandelt grundlegende Aspekte zum Thema Korruption in Zeiten der Covid-19-Pandemie.

Die aktuelle Gesundheitskrise veranlasst öffentliche Stellen dazu, Maßnahmen zu treffen, um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie zu verlangsamen oder zu stoppen. Zugleich wecken diese Maßnahmen und weitreichenden Eingriffe von staatlicher Seite ein erhöhtes Interesse nach Transparenz. An dieser Stelle wird die Rolle des investigativen Journalismus äußerst wichtig, weshalb das Seminar darauf abzielt, Journalisten weiterzubilden und zu qualifizieren. Der Kurs wird in virtueller Form vom 5. bis 23. Oktober stattfinden und beinhaltet 15 Lektionen. Aufgeteilt in zwei Module werden diese über die Plattform Google Meets gestreamt.

Online-Seminar

Forum für Kommunale Verwaltungsangestellte

Erste Auflage des Forums für Verwaltungsangestellte der Kommunen organisiert von der KAS Brasilien und dem Instituto Rio 21

In diesem Kommunalwahljahr 2020 werden in über 5000 brasilianischen Kommunen neue Bürgermeister und Stadträte gewählt. Das erste Forum für Verwaltungsangestellte der Kommunen zielt darauf ab, Debatten zu ermöglichen, den Austausch von best practices zwischen den Kommunen zu fördern und Angestellte der öffentlichen Verwaltung weiterzuqualifizieren. Das Forum wird am 1. und 2. Oktober jeweils via Zoom stattfinden. Angeboten werden u.a. Vorträge über das Personalwesen, den Aspekt der Nachhaltigkeit im öffentlichen Dienst, zur sozialen Teilhabe sowie zu entwicklungspolitischen Themen. Insgesamt werden sechs Panels mit Live-Vorträgen stattfinden, an denen maximal 100 Personen teilnehmen können. Dazu wird die Veranstaltung in den sozialen Medien der KAS und des Instituto Rio 21 ebenfalls live übertragen.

Online-Seminar

XVII Forte de Copacabana - Internationale Sicherheitskonferenz

New Frontiers and Sovereignity on the brink of Global Challenges

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien fördert den Dialog zwischen Brasilien un der Europäischen Union sowie die Diskussion über Brasiliens Rolle in der Region und in der Welt. Seit 2004 veranstaltet die KAS mit ihren Partnern CEBRI (Brasilianisches Zentrum für Internationale Beziehungen und der EU Delegation in Brasilien, die größte sicherheitspolitische Konferenz Lateinamerikas "Forte de Copacabana". In diesem Jahr findet die Veranstaltet aufgrund der besonderen Umstände virtuell statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich jetzt für die XVII. Ausgabe der Internationalen Sicherheitskonferenz Forte de Copacabana anzumelden!

Online-Seminar

Menschenrechte und Sozialdoktrin

Kurs für Laienrechtsberater

Live-Stream

Neuausrichtung einer multilateralen Politik: eine europäische Perspektive

Panel Diskussion

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der KAS Brasilien und CEBRI.

Live-Stream

Buchpräsentation zum EU-Mercosul-Abkommen

Online Debatte

Am Donnerstag, 27. August 2020, findet die virtuelle Debatte zum Start des neuen Bandes der Reihe Brasilien-Europa statt. Thema: Das Mercosur-Europa-Abkommen Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien (KAS Brasil) statt. Bitte melden Sie sich über den untenstehenden Link an: forms.gle/aXpD6T2FFuLRLzLd7 Weitere Informationen bei Aline Soares in der KAS Brasilien: Aline.Soares@kas.de

Live-Stream

Die Umweltdezernenten der brasilianischen Landeshauptstädte gemeinsam gegen Covid-19

Treffen des Forum CB 27

Im Juli 2020, einige Monate nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zur globalen Pandemie erklärt hat, stehen die Regierungen von Bundesstaaten und Regionen in der ganzen Welt nun vor einem neuen Szenario. Trotz der fehlenden Möglichkeit direkter Verhandlungen in Präsenzform und der Verschiebung zentraler internationaler Konferenzen zum Thema Klimawandel, kann die aktuelle Krise nicht nur dazu dienen, 2020 als Jahr der Biodiversität zu unterstreichen, sondern auch um die Klima- und Umweltagenda 2020 generell voranzubringen. Bei aller weiterhin gebotenen Vorsicht im Umgang mit den gesundheitlichen Folgen der Pandemie und dem Wohlbefinden der Bevölkerung als Priorität, bietet sich für Amts- und Mandatsträger auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene auch die Gelegenheit, die Auswirkungen der Pandemie auf Klima und Umwelt wieder verstärkt in den Blick zu nehmen. Die Bewältigung der verschiedenen, gleichzeitigen Krisen, von denen die Kommunalverwaltungen heute betroffen sind, hängt von der Förderung der Schaffung Arbeitsplätzen und von Maßnahmen ab, die die CO2-Emissionen reduzieren, die Widerstandsfähigkeit stärken und eine nachhaltige Wirtschaft auf der Grundlage intelligenter und integrierter Lösungen entwickeln. Vor diesem Hintergrund realisiert das Forum der Umweltdezernenten der brasilianischen Hauptstädte - CB27 als Partner der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien und von ICLEI Südamerika – ein virtuelles Treffen der Umweltdezernenten der brasilianischen Hauptstädte mit dem Ziel, den verschiedenen Repräsentanten der brasilianischen Umweltdezernate sowie deren Partnerorganisationen einige internationale best practice Beispiele im Kampf gegen den Klimawandel sowie zum Erhalt der Biodiversität zu präsentieren.

Online-Seminar

Kurs internationales Recht

Der Winterkurs findet in seiner sechzehnten Ausgabe statt und im Gegensatz zu den fünfzehn früheren Versionen wird der Kurs im Jahr 2020 vollständig online abgehalten, mit Live-Übertragung der Klassen von Lehrern und Gästen. In dieser XVI. Ausgabe sind die meisten Referenten internationale renommierte Juristen und der Kurs wird zu 100% auf Englisch abgehalten, mit Ausnahme eventueller brasilianischer und lusophoner Gäste. Die einzelnen Kursteile finden vom 13. bis 24. Juli 2020 statt und beginnen um 08:00 Uhr (Brasília, GMT-3) und enden um 13:30 Uhr (Brasília, GMT-3) an den Tagen mit Vorträgen am Vormittag und enden sie um 16:30 Uhr (Brasília, GMT-3) an den Tagen mit Vorträgen am Nachmittag. Die Anmeldung für den XVI. Winterkurs für Internationales Recht beginnt am 1. Juni 2020 und endet am 12. Juli 2020. Die Anmeldung kann auf der Seite von CEDIN gemacht werden: www.centrodireitointernacional.com.br/

Die Vierte Revolution in der Internationalen Sicherheitspolitik

XVI. Internationale Sicherheitskonferenz "Forte de Copacabana"

Die 16. Ausgabe der Internationalen Sicherheitskonferenz "Forte de Copacabana" hat am 19. und 20. September zu dem Thema "Die vierte industrielle Revolution: Auswirkungen auf die internationale Sicherheit und die Neugestaltung der globalen Ordnung" in der Schule der brasilianischen Marine in Rio de Janeiro stattgefunden. Als Hauptredner zu der Thematik der Konferenz traten der brasilianische Verteidigungsminister Fernando Azevedo e Silva und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium MdB Thomas Bareiß auf. Die Konferenz hat mit 1.750 Anmeldungen und fast 600 Teilnehmern im 16. Jahr ihres Bestehens einen Rekord aufgestellt und zeigte, wie groß das Interesse an dieser Thematik ist.

Brasilien direkt

Eine Frage der Wahrnehmung? – Blick aus Brasilien

Die Berichterstattung zu Brasilien hat seit den Wahlen und dem Amtsantritt von Präsident Jair Bolsonaro deutlich zugenommen, und wegen Zuspitzungen in der Darstellung ist eine sachliche Beurteilung häufig schwierig. Daher luden die Deutsch-Brasilianische Gesellschaft und die Konrad-Adenauer-Stiftung am 9. September zu einem Fachgespräch mit dem Botschafter Brasiliens Roberto Jaguaribe und mit Dr. Jan Woischnik, bis Juli 2019 Leiter des KAS-Auslandsbüros in Rio de Janeiro, und zum Austausch ein.

„Eine Zusammenarbeit mit der neuen brasilianischen Regierung ist möglich“

Stellvertretender Generalsekretär Dr. Gerhard Wahlers besucht Brasilien

Drei Monate nach Amtsantritt der neuen Regierung ist der stv. Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers, in Brasilien mit hochrangigen Vertretern von Regierung, Parlament, Judikative, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft zu Gesprächen zusammengetroffen. Zum Abschluss seines Besuchs warb er für einen konstruktiven Umgang mit der Bolsonaro-Administration.

„An der Grenze“: Migration aus Venezuela im Norden von Brasilien

Expertengespräch

Flucht und Migration sind derzeit auch in Lateinamerika eine große Herausforderung. Insbesondere die tiefe politische, wirtschaftliche und soziale Krise in Venezuela macht sich in den Ländern der Region bemerkbar. In den vergangenen Jahren haben mehr als 2,5 Millionen Venezolaner ihr Land verlassen. Seit 2015 sind etwa 175.000 davon nach Brasilien eingereist. Die Botschaft der Föderativen Republik Brasilien und die Konrad-Adenauer-Stiftung luden zum Expertengespräch mit Vertretern der interministeriellen Gruppe, die sich um die Erstaufnahme und Versorgung dieser Flüchtlinge kümmert.

„Lassen Sie uns diese Gelegenheit nicht verpassen!“

Botschafter der MERCOSUR-Staaten und Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion setzen sich für EU-MERCOSUR ein

Seit fast zwei Jahrzehnten wird über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Wirtschaftsbündnis MERCOSUR (Gemeinsamer Markt des Südens mit den Vollmitgliedern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) verhandelt. Ein Abkommen mit dem MERCOSUR hätte angesichts der derzeitigen protektionistisch ausgerichteten Politik der USA nicht nur eine handelspolitische sondern auch eine hohe strategische Bedeutung. Der Wert dieses Handelsabkommens würde das Achtfache des mit Kanada geschlossenen Handelsabkommens CETA und das Vierfache des Volumens des jüngsten Abkommens mit Japan betragen.

Der Talanoa Dialog der brasilianischen Zivilgesellschaft

Ideenaustausch über den Klimawandel und die Rolle Brasiliens

Vetreter der brasilianischen Zivilgesellschaft diskutierten am 27. September über den Klimawandel und seine Auswirkungen. Die Veranstaltung wurde von ICLEI (Kommunalregierungen für Nachhaltigkeit), der brasilianischen Klimabeobachtungsstelle, dem WWF Brasilien und Vereinigung der nationalen Bürgermeister mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert.

15. Internationale Sicherheitskonferenz "Forte de Copacabana"

International Crisis Management

Bereits zum 15. Mal stand Rio de Janeiro auch dieses Jahr wieder ganz im Zeichen der Internationalen Sicherheitskonferenz “Forte de Copacabana”. Zu diesem Anlass kamen am 21. September Politiker, Militärs, Diplomaten und Akademiker aus Europa und Lateinamerika zusammen, um über sicherheitspolitische Herausforderungen zu diskutieren. Organisiert wurde die größte internationale Sicherheitskonferenz Lateinamerikas von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und dem Brasilianischen Zentrum für Internationale Beziehungen (CEBRI) mit Unterstützung der Delegation der Europäischen Union in Brasilien.

2. Vorbereitungstreffen für die XV. Internationale Sicherheitskonferenz “Forte de Copacabana”

Perspektiven und Herausforderungen für das internationale Krisenmanagement

Experten und Vertreter verschiedener Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen diskutierten internationale Sicherheitsfragen speziell im Hinblick auf das internationale Krisenmanagement als Vorbereitung für die XV. Internationale Sicherheitskonferenz „Forte de Copacabana“, die am 21. September 2018 in Rio de Janeiro stattfinden wird

„Ein Fenster, das sich geöffnet hat“ – Korruptionsbekämpfung in Brasilien

Brasiliens Superwahljahr 2018

Brasilien, das größte Land Lateinamerikas, erlebt nicht nur die stärkste Wirtschaftskrise seiner Geschichte, sondern auch eine massive politische Vertrauenskrise. Die Aufklärung des „Lava Jato“-Korruptionsskandals zieht immer weitere Kreise in Brasiliens Wirtschaft und Politik. 2014 begann die Staatsanwaltschaft der Stadt Curitiba im Süden Brasiliens, das größte Korruptionsnetzwerk der Geschichte des Landes aufzudecken, das nach einem Geldwäschelokal „Lava Jato“ (dt. Autowäsche) benannt wurde.

Studien- und Dialogprogramm zur Korruptionsprävention und –bekämpfung: Brasilianische Korruptionsermittler in Berlin

Infolge des größten Korruptionsskandals in der brasilianischen Geschichte, bekannt unter dem Namen Lava-Jato (dt. Autowäsche), befindet sich die größte Demokratie Südamerikas in einer massiven politischen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise. Seit nunmehr vier Jahren ermitteln couragierte und mutige Strafverfolger bis in höchste Kreise in Brasiliens Politik und Wirtschaft. In den Anklageschriften beziffert die Staatsanwaltschaft die Höhe der Schmiergeldzahlungen auf umgerechnet fast 2 Mrd. Euro. 125 Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt.