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Event

EU-Republik Moldau Beziehungen zwischen Beitrittsperspektive und innenpolitischen Spannungen

KAS Europe Talks

Das Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung freut sich sehr, Sie zum nächsten Event unseres Veranstaltungsformates ,,KAS Europe Talks” einladen zu dürfen. In regelmäßigen Abständen organisiert das Europabüro in diesem Format eine Diskussion mit der Leiterin/dem Leiter eines anderen KAS-Auslandsbüros, in der sowohl die jüngsten Entwicklungen in den jeweiligen Ländern bzw. Regionen als auch der Status Quo der Beziehungen zur Europäischen Union thematisiert werden. Diese Veranstaltung wirft einen Blick auf die Republik Moldau und ihre Bezie-hungen zur EU ein Jahr nach Verleihung des Beitrittskandidaten-Status.

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Details

Die Republik Moldau steht aktuell im Zentrum der politischen und medialen Aufmerksamkeit. Das kleine Land zwischen Rumänien und der Ukraine steht vor großen Herausforderungen: einerseits möchte die pro-europäische Regierung unter Staatspräsidentin Maia Sandu den Integrationsprozess vorantreiben, andererseits versuchen anti-westliche Kräfte dieses Ziel zu verhindern und Verbindungen nach Russland zu vertiefen. Der Überfall auf die Ukraine hat Moldau zum Frontstaat gemacht und viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert, vor allem weil zu Beginn des Krieges spekuliert worden war, dass russische Truppen die Südukraine besetzen und damit einen Landkorridor nach Transnistrien etablieren könnten. Diese Provinz ist völkerrechtlich Teil der Republik Moldau, entzieht sich jedoch seit den 1990er Jahren – unter anderem durch „Friedenstruppen“ aus Russland – dem Zugriff des moldauischen Staates und betrachtet sich selbst als unabhängig. Obwohl dieses Szenario vorerst verhindert werden konnte, führt Russland weiterhin einen hybriden Krieg und versucht Moldau unter anderem durch Desinformationskampagnen zu destabilisieren. Am 22. Juni 2022 verlieh die EU Moldau, gleichzeitig mit der Ukraine, den Beitrittskandidaten-Status. Seitdem haben mehrere Großveranstaltungen den pro-europäischen Pfad des Landes unterstrichen, so etwa das erst zweite Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG), welches am 1. Juni 2023 stattfand, und eine EU-Großkundgebung mit mehreren zehntausend Teilnehmern, bei der EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola auftrat.

 

Ist das moldauische Ziel, bis 2030 Mitglied der Europäischen Union zu sein, realistisch? Wird Russland seinen hybriden Krieg weiterführen und so die anti-europäische Stimmung weiter anfachen? Kann die Regierung mit ihrem Versprechen einer besseren, europäischen Zukunft die Menschen trotz der zahlreichen Herausforderungen überzeugen?

 

Die Veranstaltung „KAS Europe Talks: EU-Republik Moldau-Beziehungen zwischen Beitrittsperspektive und innenpolitischen Spannungen“ findet am Mittwoch, dem 05. Juli 2023 von 11:00 – 12:00 Uhr MEZ via Zoom statt. Wir freuen uns darauf, die oben genannten Fragen mit unserer Kollegin Dr. Brigitta Triebel, Leiterin des KAS-Auslandsbüros in der Republik Moldau, zu diskutieren. Im Anschluss an das Gespräch zwischen Frau Dr. Triebel und Dr. Hardy Ostry, Leiter des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen in die Diskussion einzubringen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch stattfinden und zudem simultan ins Englische übersetzt werden. Registrierung unter diesem Link!

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hier finden Sie das Programm zum Download: Programm 23-07-05 KAS Europe Talks (Republik Moldau).pdf

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Veranstaltungsort

Online via Zoom

Referenten

  • Hardy Ostry
    • Leiter des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Brigitta Triebel
    • Leiterin des KAS-Auslandsbüros in der Republik Moldau

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Bereitgestellt von

Europabüro Brüssel