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Gesellschaften im Wandel

Wirtschaft und Politik im Angesicht der demografischen Alterung Deutschlands und Europas

Europas Bevölkerung geht einem Trend der Überalterung entgegen. Allein die Anzahl von Menschen in der EU im Alter von über 80 Jahren wird bis zum Jahr 2030 von heute 19 Millionen auf 34 Millionen ansteigen. Diese Alterungstendenz betrifft alle Bereiche der Gesellschaft, insbesondere den Bereich des Arbeitslebens und der sozialen Sicherung. Folglich wird die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter (15-64 Jahre) bis zum Jahr 2030 um 20 Millionen zurückgehen, während gleichzeitig in den meisten EU-Ländern die Zahl der über 50- jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf 55 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung ansteigt.

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Online-Event
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Europas Bevölkerung geht einem Trend der Überalterung entgegen. Allein die Anzahl von Menschen in der EU im Alter von über 80 Jahren wird bis zum Jahr 2030 von heute 19 Millionen auf 34 Millionen ansteigen. Diese Alterungstendenz betrifft alle Bereiche der Gesellschaft, insbesondere den Bereich des Arbeitslebens und der sozialen Sicherung. Folglich wird die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter (15-64 Jahre) bis zum Jahr 2030 um 20 Millionen zurückgehen, während gleichzeitig in den meisten EU-Ländern die Zahl der über 50- jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf 55 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung ansteigt. Standen im Jahr 2008 jeder Person über 65 Jahren jeweils vier Menschen im arbeitsfähigen Alter in Europa gegenüber, so müssen im Jahr 2050 jeweils zwei Erwerbsfähige für je einen Vertreter der Generation 65+ aufkommen. Naturgemäß werden die Ausgaben für Renten, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege stark ansteigen. Die Europäische Kommission rechnet bis zum Jahr 2060 insgesamt „mit einem Anstieg der alterungsbedingten öffentlichen Ausgaben um durchschnittlich etwa 4 3⁄4 Prozentpunkte des BIP in der EU und um mehr als 5 Prozentpunkte in der Eurozone“ .

Diese Bevölkerungsalterung wird starke Auswirkungen auf die Produktivität und das Wirtschaftswachstum der EU-Staaten haben. Die Bundesrepublik Deutschland wird dabei aktuell von den Experten der Kommis- sion im Mittelfeld der betroffenen Staaten eingeordnet. Will man diese Herausforderungen meistern, so benötigt man eine robuste und entscheidungsfreudige Wirtschaft. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist eine qualifizierte, motivierte und effiziente Arbeitnehmerschaft, die zu Recht auf angemessene Arbeitsbe- dingungen und ihr Einkommen pocht.

Wie die Beziehungen zwischen den öffentlichen und privaten Arbeitgebern auf lokaler Ebene vor diesem Hintergrund geregelt werden können, welche Herausforderungen beide Seiten quantitativ und qualitativ gegenüberstehen und welche Rolle eine aktive Europäische Politik spielen kann, soll Gegenstand der online Veranstaltung am 28. Oktober 2021 von 17.00 – 18.30 Uhr sein. Das Europabüro der Konrad-Adenauer- Stiftung und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) freuen sich, dazu Experten aus den einzelnen Bereichen zu einer Diskussion gewonnen zu haben.

 

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Veranstaltungsort

Online via Zoom

Referenten

  • Dr. Klaus Nutzenberger
    • Direktor des Europabüros des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB)
  • Egbert Holthuis
    • Stellvertretender Generaldirektor für Beschäftigung
    • Kompetenzen und Sozialpo- litik
    • Europäischen Kommission
  • Marc Elxnat
    • Referatsleiter Gesetzgebung
    • Verfassung
    • Sicherheit
    • Ordnung und Flüchtlingspolitk beim DStGB
  • Prof. Dr. Martin Wortmann
    • Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstandes
  • Dr. Heiko Schäffer
    • Prof. Dr. Martin Wortmann.