Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)

Mediathek

70 Jahre Ring Christlich-Demokratischer Studenten
Gesprächsrunde mit Grußwort von Dr. Wolfgang Schäuble
Nach einem einleitenden Grußwort von Dr. Wolfgang Schäuble sprechen Vorsitzende aus fünf Jahrzehnten über ihre Zeit beim RCDS.
70 Jahre Ring Christlich-Demokratischer Studenten
Was war Ihr prägendstes RCDS-Erlebnis?
Anlässlich des 70-jährigen Bestehens erzählen Vorsitzende aus fünf Jahrzehnten von ihren prägendsten Erlebnissen im RCDS.
70 Jahre Ring Christlich-Demokratischer Studenten
Der RCDS galt zu meiner Zeit als ...
Mit welchen Vorurteilen sie konfrontiert wurden und welche Themen sie begleitet haben, erzählen Vorsitzende aus fünf Jahrzehnten anlässlich des 70-jährigen Bestehens des RCDS.

 

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) ist der Bundesverband lokaler christlich-demokratischer Hochschulgruppen. Heute gehören ihm knapp 100 Hochschulgruppen an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien mit insgesamt fast 8.000 Mitgliedern an. Er ist der größte und auch älteste bestehende politische Studentenverband in Deutschland.

 

Gründung: Für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte

Die Entstehungsgeschichte der Union fand in der Bildung christlich-demokratischer Studentengruppen ihr Pendant in den Hochschulen. Programmatischer Kerngedanke ist das christliche Menschenbild. Es geht von der unveräußerlichen Würde, der Gleichwertigkeit, Verschiedenheit und Unvollkommenheit des Menschen aus. Aus letzterem folgt, dass menschliche Erkenntnisse nicht als sicher und endgültig betrachtet werden können und daher alle politischen und wissenschaftlichen Absolutheitsansprüche abzulehnen sind. Im Mittelpunkt steht der einzelne Mensch, das Individuum, nicht das marxistische Kollektiv.

Die offizielle Gründung des RCDS ist auf das Wochenende der ersten Bundesdelegiertenversammlung vom 25. bis 27. August 1951 in Bonn zu datieren. Doch die ersten christlich-demokratischen Hochschulgruppen entstanden bereits 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, vorneweg im Oktober an der Friedrich-Schiller-Universität zu Jena, aber auch in Berlin, Leipzig, Halle, Rostock. Seit 1946 folgten Gründungen in der amerikanischen (München, Würzburg, Erlangen, Eichstätt, Heidelberg, Stuttgart, Marburg), der britischen (Bonn, Köln, Münster, Göttingen, Aachen) und ab 1949 in der französischen Zone (Freiburg, Mainz).

In der sowjetischen Besatzungszone entwickelten sich die Hochschulgruppen rasch zu Zentren des Widerstands gegen die Hochschulpolitik der SED. Mit Verhaftungswellen und der Durchsetzung der Freien Deutschen Jugend als alleinige Interessenvertretung waren auch die Studentenräte in der DDR abgeschafft, und die Gruppen konzentrierten ihre Arbeit zunehmend auf die Bundesrepublik Deutschland und Berlin. Zahlreiche aus der SBZ bzw. DDR geflohene Mitglieder gründeten dort neue Hochschulgruppen.

Aufgrund der unterschiedlichen Vorgaben der Besatzungsmächte verlief auch die Koordination der politischen Studentengruppen in den drei westlichen Besatzungszonen nicht reibungslos: In der französischen Zone war eine Betätigung außerhalb der Parteien z.B. nicht möglich. In der britischen Zone wiederum bestand die Militärregierung auf der parteipolitischen Unabhängigkeit der Hochschulgruppen. In der amerikanischen Zone wurden solche Bedingungen nur teilweise gestellt.

 

Die Kräfte bündeln sich

Am 20. Januar 1947 wurde in Königstein im Taunus die Junge Union gegründet. Seitens der studentischen Initiativen gab es vom 7. bis 10. März 1947 bei einer Tagung in Marburg den Versuch, den „Arbeitsausschuss der Studenten der Union Deutschlands“ ins Leben zu rufen – mit dem Ziel, die Arbeit in studentischen Kreisen im Sinne des christlich-demokratischen Gedankenguts sowie die Koordinierung auf gesamtdeutscher Ebene zu übernehmen. Anwesend waren Vertreter aus Jena, Leipzig, Marburg, Münster, Bonn, Köln, Kiel, Göttingen, Heidelberg, Würzburg, Erlangen, München und möglicherweise Rostock und Berlin. Doch die Forderung mancher Hochschulgruppen nach strikter parteipolitischer Unabhängigkeit, bzw. der gegenteilige, insbesondere in Bayern vorgetragene Anspruch, einen unionsnahen gesamtdeutschen Studentenverband zu gründen sowie die unterschiedlichen Organisationsstrukturen und nicht zuletzt die schwierige politische Betätigung in der SBZ ließen das Vorhaben zunächst scheitern.

Ab Mai 1948 entwickelte sich aus dem Kreis ein Netzwerk zwischen dem Christlich-Demokratischen Hochschulring (CDH) an der Philips-Universität zu Marburg/Lahn und dem CDH an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. So sollte in kleinerem Rahmen ein Ersatz für den nicht zustande gekommenen gesamtdeutschen Zusammenschluss geschaffen werden. Die weiterhin ausbleibende Konzentration der studentischen Kräfte veranlasste wiederum die Junge Union zum Beschluss vom 27./28. Januar 1951, die Arbeit an den Hochschulen wieder zu aktivieren. Daraufhin tagte am 23./24. Februar 1951 in Bonn eine „Konferenz christlich-demokratischer Studenten“. Vertreter aus Bonn und Köln beschlossen den Zusammenschluss der „christlich-demokratischen Hochschulringe“ sowie der „Studentengruppen der Jungen Union“ und weiterer Arbeitsgemeinschaften zum „Bund Christlich-Demokratischer Studenten Deutschlands“ (BCDS). Gleichzeitig wurde die Einrichtung eines vorläufigen Vorstands („Ausschuss“) und die Einberufung einer Konferenz Christlich-Demokratischer Studenten am Anfang des Sommersemesters 1951 beschlossen. 

Erleichtert wurde die Gründung durch finanzielle Mittel für politische Studentengruppen aus dem Bundesjugendplan. Eine Delegation des RCDS beteiligte sich an der Gründung des „Ringes freier und politischer Studentengruppen und Gemeinschaften“ am 24. Februar 1951 in Bonn. Anfang Mai 1951 zählte der „Bund christlich-demokratischer Studenten Deutschlands“ im gesamten Bundesgebiet und in Westberlin bereits sechs Gruppen.

 

Erste Delegiertenversammlung

Die erste ordentliche Delegiertenversammlung, die so genannte „erste Bundesarbeitstagung“ fand vom 25. bis 27. August 1951 im Bundeshaus in Bonn statt. Hier schlossen sich die 20 lokal gegründeten westdeutschen und Berliner Gruppen zusammen: Berlin (FU, TU, DHfP), Bonn, Braunschweig, Clausthal-Zellerfeld, Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Köln, Mainz, Marburg, München, Münster, Stuttgart und Würzburg. Sie gaben dem Verband eine Ordnung – und einen neuen Namen: „Ring Christlich-Demokratischer Studenten“. Erster Bundesvorsitzender wurde Fritz Flick (Bonn), sein Stellvertreter Ernst Benda (Berlin). In das „Bundeskuratorium des RCDS“ wurden Ernst Majonica, Kurt-Georg Kiesinger, Friedrich-August von der Heydte und Ernst Bach berufen.

Ziel des Verbandes war die Vertiefung der geistigen Grundlagen einer Politik aus christlich-sozialer Verantwortung und die Gewinnung von Akademikern für die christlich-demokratische Bewegung.

 

Programmatische Schärfung durch „68“

Mit den „Leitsätzen des RCDS zur Hochschulreform und Studienförderung“ verabschiedete der RCDS 1957 sein erstes Grundsatzprogramm. Doch seine politische Schlagkraft gestaltete sich weiterhin schwierig. Die Studenten hatten kein Interesse an „Parteipolitik“, die konservativen Interessenten und potentiellen Wähler wurden mehrheitlich von vorwiegend katholischen Studentenverbindungen, -gemeinden und Fachschaften repräsentiert. Erst als ab Mitte der 1960er Jahre die Universitäten in den Mittelpunkt ideologischer Auseinandersetzungen gerieten, gewann der RCDS in den Studentenparlamenten an Einfluss, wurde im Rahmen der Studentenbewegung schließlich Zielscheibe und Kristallisationspunkt. Der RCDS wurde zum Gegenspieler des neomarxistischen Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS), dem Wortführer der Protestbewegung und der außerparlamentarischen Opposition. Dieser profilierte sich durch mediengerecht inszenierte Demonstrationen und Sit-Ins. Auch der moskautreue Marxistische Studentenbund (MSB) Spartakus dominierte viele Studentenparlamente. Maoistische K-Gruppen nutzten Hochschulen als Operationsbasis und die terroristische RAF fand hier manchen Sympathisanten. ​​​​​​​

Die Delegiertenversammlung 1967 in Heidelberg führte zu einer Neubesinnung des Verbandes: stärkere Aktivitäten an den Hochschulen, intensiverer Dialog mit der CDU, Einführung des politischen Beirats des Bundesvorstandes 1968, der erstmals ein Grundsatzprogramm ausarbeitete. Verabschiedet wurde es bereits im Oktober 1969 auf der außerordentlichen Delegiertenversammlung in Marburg. Der RCDS stellte sich deutlich als politische Alternative zu den neomarxistischen und sozialistischen Studentenverbänden heraus. Die Mitglieder bekannten sich zur Verbindung des christlichen Menschenbildes mit den Prinzipien der Demokratie und forderten die ständige Reflexion über die Grundlagen, Programmatik und Praxis von Politik, um der Weiterentwicklung nicht ideologisch im Wege zu stehen. Der RCDS verweigerte sich nicht Reformen, wohl aber der Revolution und Gewaltanwendung. Während sich der RCDS vor der Zeit der Studentenrevolte um die politische Bildung der Studentenschaft bemüht hatte, war er nun dazu gezwungen, sich mit den Gegnern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in den Universitäten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig engagierte er sich für die Behebung sozialer Probleme der Studenten vor Ort und arbeitete an einer konstruktiven Vertretung studentischer Interessen in Politik und Gesellschaft.

In Streitgesprächen, Flugblättern, Broschüren und Büchern kritisierte der RCDS den totalitären Ansatz des SDS, seine Feindlichkeit gegenüber gesellschaftlichem Pluralismus, parlamentarisch-repräsentativer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Privateigentum und Marktwirtschaft. In der Jungen Union, in der CDU – zum Beispiel im Beirat der CDU für Hochschul- und Forschungspolitik sowie im Kulturpolitischen Ausschuss der CDU/CSU –, auch bei einigen Kultusministern fand der RCDS politisches Gehör als sachkundiger und selbstbewusster Gesprächspartner. Er rief nicht zur Zerschlagung aller bestehenden Formen auf, sondern wollte Bewährtes an die aktuellen Erfordernisse angepasst wissen.

Zwischen 1969 und 1974 kam es unter den Bundesvorsitzenden Gerd Langguth und Ulrich Schröder zur Reorganisation im Gefolge der „68er-Bewegung“, wobei man sich dem kritischen Rationalismus annäherte (Programm „39 Thesen zur Reform und zu den Zukunftsaufgaben deutscher Politik“). Seit Mitte der 1970er Jahre erfolgte eine Rückbesinnung auf die christliche Soziallehre. Im Grundsatzprogramm von 1976 wurde deutlich herausgestellt, dass die Arbeit des Verbands auf dem christlichen Menschenbild, den Prinzipien der christlichen Soziallehre mit ihren Grundwerten Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit und Subsidiarität sowie auf dem aufklärerisch-liberalen Prinzip der Toleranz basiert.

Der RCDS steht dem Gedankengut von CDU und CSU nahe, ist jedoch als „Sonderorganisation“ unabhängig und keine Parteigliederung. Entsprechend hieß es in dem Programm von 1976: 

„Im RCDS haben sich demokratische Studenten zusammengeschlossen, um studentische Interessen in Hochschule und Gesellschaft wirksam zu vertreten und politische Konzeptionen zur Gestaltung einer offenen solidarischen Gesellschaft zu entwickeln. [...] Aufgrund der Übereinstimmungen in den wesentlichen politischen Grundwerten ist der Hauptansprechpartner unter den Parteien die CDU bzw. die CSU.“

Aufgrund der organisatorischen Trennung war es eine besondere Geste des 1973 neu gewählten CDU-Parteivorsitzenden Helmut Kohl, den Vorsitzenden des RCDS im CDU-Bundesvorstand zu kooptieren, was seitdem die Regel geworden ist. Zudem konnte der RCDS fortan seine bildungspolitische Sachkenntnis in den Fachgremien der CDU aktiv mit einbringen. Seine Unabhängigkeit blieb gleichwohl gewahrt. Der damalige RCDS-Bundesvorsitzende Hans Reckers bezeichnete das Verhältnis zur CDU 1976 als „kritisch-konstruktiv“.    

Kontinuität in den Themen

Seit der Gründungszeit stellten die Grundsatzarbeit, die Hochschul- und Bildungspolitik, die Gesamtdeutsche Arbeit und die Europaidee, die Auslands- und Menschenrechtsarbeit die Hauptfelder der politischen Arbeit des RCDS dar. Er war stets im Einsatz für den freiheitlich-demokratischen Staat und gegen rechts- und linksextreme Tendenzen in den Hochschulen. Ein allgemeinpolitisches Mandat in den Gremien der Hochschulen lehnte er jedoch aufgrund des Charakters der Verfassten Studentenschaft als Zwangskörperschaft stets ab.

Der RCDS war stets europäisch orientiert. Bereits 1958 lud er zu seiner Delegiertenversammlung ausländische Studenten ein und beteiligte sich zwei Jahre später an einer ersten studentischen Europa-Konferenz in Stockholm und richtete die Folgekonferenz im selben Jahr in Bonn aus. Am 14 Mai 1961 gehörte der RCDS zu den Gründungsmitgliedern der International Christian Democratic and Conservative Student Union (ICCS), die sich 1975 in European Democratic Students (EDS) umbenannte. Der RCDS setzte sich bereits in den 1960er Jahren für eine vertiefte Integration Europas ein, forderte entsprechende Studiengänge, die Koordination der Forschung und die Anerkennung der akademischen Grade und Vergleichbarkeit der Studienzeiten und -inhalte.

Im Jahr 2008 gründete der RCDS gemeinsam mit acht anderen Organisationen aus dem universitären Umfeld – darunter das Deutsche Studentenwerk und der Hochschullehrerverband – die „Hochschulallianz“, um die Interessen in der Wissenschaftspolitik zu bündeln.

 

Organisation

Das Schicksal insbesondere der jungen Menschen in der DDR und das Festhalten am Ziel der Wiedervereinigung besaßen für den RCDS große Bedeutung. Bereits im November 1989 wurde ein Beratungstelefon für Studierende angeboten, die ihr Studium unter demokratischen Rahmenbedingungen in Westdeutschland beginnen oder fortsetzen wollten. Mit der Deutschen Einheit 1990 kam es dann zur Wiedergründung des Verbandes in den neuen Ländern. Heute setzt sich der RCDS-Bundesverband aus knapp 100 selbständigen Gruppen im ganzen Bundesgebiet zusammen. Jedes einzelne Mitglied gehört der Gruppe am Hochschulort an. Jede Gruppe ist Mitglied in einem der 14 Landesverbände sowie im Bundesverband. Auf der jährlichen Bundesdelegiertenversammlung wählen die Delegierten der Gruppen den Bundesvorstand. Gehörten ihm früher nur ein Vorsitzender und zwei Stellvertreter an, so wird er mittlerweile durch bis zu vier Beisitzer ergänzt und besteht aktuell aus sechs Personen. Zur Bearbeitung spezifischer Politikfelder ernennt der Bundesvorstand zusätzlich einen Politischen Beirat.

Die Arbeit des RCDS ist von einer sehr hohen Fluktuation geprägt. Jedes Semester kommen neue Personen und Ideen in die Hochschulgruppen, die das Herzstück des RCDS darstellen und die Hauptarbeit leisten: Sie erkämpfen Sitze in Studentenparlamenten und akademischen Gremien. Die Hauptaufgabe des Bundesvorstands (und auch der Landesverbände) besteht darin, die Arbeit der Gruppen vor Ort zu unterstützen. Er führt aber auch eigene Aktionen durch, wie etwa die Kampagne „Studenten für Merkel“ begleitend zur Bundestagswahl 2013.

Seit seiner Gründung wird der RCDS aus öffentlichen Mitteln, Zuschüssen der CDU und sonstigen Spenden finanziert. Die Gründung des Freundes- und Fördererkreises 1975 stabilisierte die finanzielle Lage und sicherte eine größere Unabhängigkeit. Mit der Schaffung des Bildungs- und Sozialwerks für Sozialpolitische Projekte des RCDS 1982 wurden Hilfsangebote für den studentischen Alltag wie eine Praktikumsbörse und Informationen zum Studienplatztausch geschaffen. In dem 1991 gegründeten Ring Christlich-Demokratischer Akademiker (RCDA) sind ehemalige Mitglieder organisiert.

Im März 2021 hat der RCDS-Bundesverband einen „Promotionsbeirat“ gegründet, dem Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen aus dem Umfeld des RCDS angehören. Sie sollen den Bundesvorstand in Fragen rund um das Thema Promotion beraten und auch Aspekte akademischer Karrierewege und des Arbeitsrechts im Wissenschaftsbetrieb in den Blick nehmen. Hierdurch werde, in den Worten des RCDS-Bundesvorsitzenden Sebastian Mathes, „eine fachliche Lücke [geschlossen], die wir in den letzten Jahren im Bundesverband hatten. Mit dem Rat decken wir zukünftig auch die Belange der Doktoranden in Deutschland ab.“   

Sowohl das Studium selbst als auch die Arbeit des RCDS haben sich durch die Digitalisierung in den letzten Jahren verändert. Der RCDS hat seine Online-Präsenz daher stark erweitert und stellt seine Zeitschrift „Civis mit Sonde“ auch als e-Paper zur Verfügung. Sichtbares Zeichen der Erneuerung war darüber hinaus 2013 die Einführung des neuen, nun runden weiß-blauen RCDS-Logos.

 

Ulrike Hospes, aktualisiert von Philip Rosin

Bundesvorsitzende des RCDS

1951-1952 Fritz Flick
1952-1953 Wolfgang Brüggemann
1953-1956 Konrad Kraske
1956-1958 Willfried Gaddum
1958-1959 Walter Konrad
1959-1961 Dieter Ibielski
1961-1962 Martin Ratmann
1962-1963 Hans-Jürgen Vogt
1963-1965 Kurt Struppek
1965-1967 Gert Hammer
1967-1968 Wulf Schönbohm
1968-1970 Uwe-Rainer Simon
1970-1974 Gerd Langguth
1974-1975 Ulrich Schröder
1975-1977 Hans Reckers
1977-1978 Friedbert Pflüger
1978-1979 Günther Heckelmann
1979-1980 Stephan Eisel
1980-1981 Stefan Dingerkus
1981-1983 Johannes Weberling
1983-1985 Franz Dormann
1985-1987 Christoph-Matthias Brand
1987-1989 Jürgen Hardt
1989-1990 Christian Schede
1990-1991 Marcel Kaufmann
1991-1992 Christian Schneller
1992-1993 Eckhard Wälzholz
1993-1994 Tamara Zieschang
1994-1995 Oliver Röseler
1995-1996 Wichard von der Heyden
1996-1997 Rasmus Tenbergen
1997-1998 Oliver Nölken
1998-1999 Fabian Magerl
1999-2000 Mario Voigt
2000-2001 Carsten Schwarz
2001-2002 Lars Kasischke
2002-2004 Barbara von Wnuk-Lipinski
2004-2006 Dorlies Last
2006-2007 Tim Küsters
2007-2008 Matthias Kutsch
2008-2010 Gottfried Ludewig
2010 Stefan Holz
2010-2011 Dennis Kahle
2011-2012 Frederik Ferreau
2012-2013 Erik Bertram
2013-2015 Martin Röckert
2015-2017 Jenovan Krishnan
2017-2019 Henrik Wärner
seit 2019 Sebastian Mathes

   

Zeitschriften

  • „Civis“ (1954–1969, 1983–1995)
  • „Sonde“ (1968–1994)
  • „Demokratische Blätter“ (1971–1992)
  • „Campus“ (1990–2005)
  • „Civis mit Sonde“ (seit 1995, auch unter www.civis-mit-sonde.de)

Literatur

  • Weberling, Johannes: Für Freiheit und Menschenrechte. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) 1945-1986, Düsseldorf 1990.
  • Last, Dorlies: „Für eine offene und solidarische Gesellschaft“. Helmut Kohl und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten, in: Die Politische Meinung, Nr. 424, 2005, S. 64-68.

Jubiläumsbroschüren

  • RCDS (Hg.): RCDS – entschieden demokratisch. Geschichte, Programm und Politik, zusammengestellt von Wolfgang Kirsch, RCDS-Schriftenreihe Nr. 8, Bonn 1971.
  • RCDS (Hg.): 1951 1981. 30 Jahre RCDS. 30 Jahre Einsatz für Meinungspluralismus, Studentische Interessenvertretung, Menschenrechte überall, o.O. 1981.
  • RCDS-Bundesvereinigung Freundes- und Fördererkreis e.V. (Hg.): RCDS. Verantwortung wagen. 40 Jahre Bundesverband Ring Christlich-Demokratischer Studenten, Krefeld 1991.
  • RCDS Bundesvorstand (Hg.): Der RCDS – Fünf Jahrzehnte gelebte Studentenpolitik, Erlangen 2001.
  • Stephan Convent und RCDS (Hg.): Agenda 2030. Wider die Apologeten. Eine Aufsatzsammlung über Rahmenbedingungen der Zukunft und Reformbedarfe der Gegenwart, 2. Auflage (erschienen als Festschrift zum 60. Jubiläum des RCDS-Bundesverbandes), Berlin/Brüssel 2012.
  • RCDS-Bundesvorstand (Hg.): Zukunftsperspektiven konservativer Politik. 65 Jahre Ring Christlich-Demokratischer Studenten, Berlin 2016.