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Solidarität mit Gilad Shalit und seiner Familie

von Michael Mertes
Heute jährt sich zum fünften Mal die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit – damals 19 Jahre alt – durch militante Palästinensergruppen. Seither befindet er sich in der Gewalt der Hamas, die auch in diesem Fall elementare Gebote der Humanität missachtet. Sie unterbindet jegliche Kommunikation ihres Entführungsopfers mit der eigenen Familie. Nicht einmal dem Roten Kreuz gewährt sie Zugang zu ihm. Letztmals wurde ein Lebenszeichen von Gilad Shalit Ende September 2009 israelischen Behörden übermittelt.

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Das Schicksal von Gilad Shalit bewegt wie kaum ein zweites Thema die Menschen in Israel. Das zeigt sich erneut am fünften Jahrestag seiner Verschleppung. Auch die internationale Öffentlichkeit schaut nicht gleichgültig zu, sondern wendet sich immer wieder mit eindringlichen Appellen an die Hamas. In Deutschland waren dies – neben Privatpersonen und zivilgesellschaftlichen Initiativen – der Deutsche Bundestag (siehe hier), die Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff. Auch die Europäische Union – so das Europäische Parlament (siehe hier) und erst kürzlich der Europäische Rat, also die versammelten Staats- und Regierungschefs der EU (siehe hier) – fordert die sofortige Freilassung von Gilad Shalit.

Hierzu erklärt Michael Mertes, der Leiter des Auslandsbüros Israel der Konrad Adenauer-Stiftung: „Wir werden das uns Mögliche tun, um die deutsche und die europäische Öffentlichkeit immer wieder für das Schicksal von Gilad Shalit zu sensibilisieren. Das gebietet zu allererst die menschliche Solidarität mit Gilad Shalit und seiner Familie. Zugleich ist es ein Zeichen unserer tiefen Verbundenheit mit Israel.“

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