In den letzten Jahren hat die Präsenz Taiwans für die japanische Außenund Sicherheitspolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Beziehungen
zu den USA und China sind für Japan eine diplomatische Angelegenheit von höchster Priorität, und die TaiwanFrage stellt in diesem Zusammenhang den größten destabilisierenden Faktor dar. Taiwan ist ein unverzichtbarer Bestandteil der „umfassenden und fortschrittlichen Vereinbarung für eine Trans-Pazifische Partnerschaft“ (TPP11) und des „Freien und Offenen Indopazifiks“ (FOIP). Während die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Taiwan sehr gut sind, bestehen keinerlei diplomatische und so gut wie keine direkten Sicherheitsbeziehungen.
Dieser Beitrag soll einen Überblick über die japanische Taiwan-Politik geben und analysieren, wie Japan seine Beziehungen zu Taiwan vor dem Hintergrund der Einschränkungen, die sich aus dem japanisch-chinesischen Verhältnis ergeben haben, bisher gehandhabt hat. Zum Abschluss möchte ich darüber hinaus aufzeigen, mit welchen politischen Fragen die japanische Regierung derzeit konfrontiert ist.
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Die in diesem Bericht geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht die Ansichten der Konrad-Adenauer-Stiftung oder ihrer Beschäftigten wider.
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