Publikationen

Einschätzung zu den Parlamentswahlen 2020 in Jordanien

Die Studie befasst sich mit den Wahlergebnissen der 19. Parlamentswahlen in Jordanien, die inmitten der COVID-19-Pandemie durchgeführt wurden. Der Fokus der Studie liegt auf den politischen Parteien und der Beteiligung von Frauen. Die Studie liegt nur in englischer Sprache vor.

Jordaniens Parlamentswahlen 2020

Dieser Artikel beschreibt die Bedeutung der Parlamentswahlen 2020 für Jordanien zu einer Zeit, in der das Land große Herausforderungen, die von der COVID-19 Pandemie noch verstärkt wurden, meistern muss.

Demokratische Nominierung von Parteikandidaten für die bevorstehenden Wahlen

Policy Paper

Im Anschluss an den Workshop "Demokratische Nominierung von Parteikandidaten für die bevorstehenden Wahlen", der mit unserem Partner Al-Quds Center for Political Studies durchgeführt wurde, wurde ein Policy Paper zur vertieften Untersuchung und Analyse des Themas veröffentlicht. Das Policy Paper ist nur in arabischer Sprache verfügbar.

Parlamentswahlen in Jordanien - Zukunftsszenarien

Policy Paper

Im Anschluss an den Workshop "Parlamentswahlen in Jordanien - Zukunftsszenarien", den wir mit unserem Partner Al-Quds Center for Political Studies durchgeführt haben, wurde ein Policy Paper zur vertieften Untersuchung und Analyse des Themas veröffentlicht. Das Policy Paper ist nur in arabischer Sprache verfügbar.

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Jordaniens Parlamentswahlen in Krisenzeiten

Stagnation des demokratischen Prozesses

Inmitten einer zweiten Corona-Welle hat Jordanien am 10. November 2020 regulär Parlamentswahlen abgehalten. 100 der 130 Parlamentarier ziehen neu in das jordanische Unterhaus ein. Bei historisch niedriger Wahlbeteiligung sank der Anteil von Parteipolitikern und Frauen im Parlament, das stattdessen von Vertretern der Stämme und Familienverbünde, regierungsfreundlichen Geschäftsleuten und ehemaligen Offizieren geprägt sein wird. Reformakteure vor allem aus der urbanen Mittelschicht haben das Vertrauen in das Parlament verloren. Politischer Protest wird damit weiterhin eher in Berufsverbänden, auf der Straße oder in den sozialen Medien seinen Ausdruck finden. Weder in der Innen- noch der Außenpolitik Jordaniens sind als Folge der Wahlen größere Veränderungen zu erwarten.

Umfrage zu den Parlamentswahlen 2020

Umfrage

Nama Strategic Intelligence Solutions, in cooperation with the KAS Jordan Office, conducted a nationally representative survey to explore Jordanians’ perceptions towards the upcoming Parliamentary Elections.

Jordanien und die Annexionsdebatte

Zwischen öffentlicher Meinung und internationaler wirtschaftlicher Abhängigkeit

Die von der israelischen Regierung geplante und der Trump-Administration unterstützte Annexion von Teilen des Westjordanlands hat das Potential, Deutschlands wichtigen Partner in der Region – das Haschemitische Königreich Jordanien – zu destabilisieren. Denn: sie stellt das regierende Königshaus vor ein kaum aufzulösendes Dilemma. Innenpolitisch steht es unter Druck, sich auf die Seite der Palästinenser zu stellen, kann sich gleichzeitig aber nicht leisten, die USA als seinen wichtigsten Verbündeten zu verärgern. König Abdullah hat sich bisher vehement gegen die Annexionspläne ausgesprochen und vor einer Destabilisierung der Region gewarnt. Dabei hat er nicht ausgeschlossen, den seit 1994 bestehenden historischen und in Jordanien sehr unbeliebten Friedensvertrag zwischen Jordanien und Israel aufzukündigen. Der Besuch von Außenminister Heiko Maas in Israel und Jordanien am 10. Juni – seine erste Reise seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie – zeigt die hohe Bedeutung dieser Entwicklungen für Deutschland. Als zweitgrößter bilateraler Geldgeber für Jordanien unterstützt die Bundesrepublik das Königreich mit rund einer halben Milliarde Euro jährlich. Jordanien gilt als stabiler und moderater Partner in der Region, der nicht nur von hoher Bedeutung für die Sicherheit Israels ist, sondern auch eine Oase der Stabilität in einer von Krisen geplagten Region darstellt. Die folgende Analyse stellt zuerst die Meinung der Bevölkerung dar, und warum diese von Bedeutung für Jordaniens Stabilität ist. Danach wird die Abhängigkeit Jordaniens von seinen internationalen Verbündeten aufgezeigt und inwiefern dies den König unter Druck setzt.

Dezentralisierung in Jordanien

In diesem Artikel beschreibt Wael Al Khatib den Dezentralisierungsprozess in Jordanien sowie die Probleme die ihn hindern.

reuters/Muhammad Hamed

Covid-19 in Nahost und Nordafrika

Belastungsprobe für eine instabile Region

Die globale Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird für den Nahen Osten und Nordafrika zu einer zusätzlichen Belastungsprobe. Vielerorts bestimmten politische und wirtschaftliche Krisen bereits den Alltag, sind staatliche Strukturen und Legitimität nur schwach ausgeprägt. In den fortwährenden Transformationsprozessen der Region könnte die Pandemie als Katalysator wirken. Die Corona-Krise wirft damit nicht nur Fragen zur Krisenreaktions- und Widerstandsfähigkeit der betroffenen Staaten und ihre Gesundheitssystemen auf, sondern auch zu den politischen und sozioökonomischen Folgen in einer Region, deren Entwicklung immer auch Folgen für Europa nach sich zieht.

Das Versagen der Mikrokredite für jordanische Frauen

In diesem Artikel erläutert Rana Sweis die Folgen der Mikrokredite für jordanische Frauen.