Am Forum nahmen u.a. Staatssekretär Branko Hrg, Beauftragter des Verteidigungsministers und Vizepremiers der Republik Kroatien Ivan Anušić, die Vertreter der Universität für Verteidigung und Sicherheit „Dr. Franjo Tuđman“ sowie General a.D. Erhard Bühler, ehemaliger Kommandeur der KFOR und des Joint Warfare Centers, teil. In seiner analytischen Keynote sprach General Bühler über hybride Bedrohungen und die Herausforderungen, denen NATO und EU im 21. Jahrhundert gegenüberstehen.
Inhaltlich bestand das Forum aus mehreren zentralen Panels. Eines davon war der russischen Aggression gegen die Ukraine gewidmet, bei dem die Teilnehmer Erfahrungen über langfristige und psychologische Kriegsführung sowie die Verteidigung besetzter Gebiete austauschten. Weitere Panels befassten sich mit dem Schutz der Energie- und Unterwasserinfrastruktur sowie mit der Analyse russischer Geheimdienst- und Desinformationskampagnen innerhalb der EU und der NATO. Die Teilnehmer diskutierten auch über die Auswirkungen von Desinformation auf Wahlprozesse, die Sicherheit kritischer Infrastrukturen und die Gefahren von Cyberangriffen.
Besonderes Augenmerk richtete sich auf die Stärkung der Demokratie sowie den Schutz von Freiheit und Gesellschaft im Kontext moderner Sicherheitsherausforderungen. Das Forum bestätigte die Bedeutung einer koordinierten Zusammenarbeit von NATO und EU als zentrales Instrument zum Aufbau eines widerstandsfähigen euroatlantischen Raums und zur effektiven Reaktion auf umfassende Sicherheitsbedrohungen des 21. Jahrhunderts. Das KAS-Büro Kroatien-Slowenien unterstrich durch seine Teilnahme sein Engagement für die Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit und die Förderung des Dialogs über die Herausforderungen, denen NATO und EU im modernen Sicherheitsumfeld gegenüberstehen.