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Veranstaltungsberichte

Zweiter Fachkurs „Humanismus und indigene Führer“.

von Eduardo Walsh
Dieser Kurs soll die Fähigkeit indigener Führungspersönlichkeiten stärken, ihre Umweltrechte zu verteidigen und die interkulturelle Gesundheit in ihren Gemeinschaften zu fördern. Dieser Kurs soll die Fähigkeit indigener Führungspersönlichkeiten stärken, ihre Umweltrechte zu verteidigen und die interkulturelle Gesundheit in ihren Gemeinschaften zu fördern.

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Vom 29. November bis zum 1. Dezember 2024 fand in der Stadt Chetumal, Quintana Roo, der zweite spezialisierte Kurs „Klimagerechtigkeit, Umweltrechte und interkulturelle Gesundheit“ mit indigenen Führungspersönlichkeiten aus Campeche, Yucatán, Quintana Roo, Oaxaca, Puebla, Veracruz, dem Bundesstaat Mexiko und Michoacán statt.

Im Verlauf des Programms wurden Strategien zur Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels aus der Perspektive der Klimagerechtigkeit behandelt, mit besonderem Fokus darauf, wie indigene Gemeinschaften ihre Territorien und natürlichen Ressourcen schützen und die Umsetzung öffentlicher Politiken einfordern können, die ihre Umweltrechte respektieren. Es wurden Fälle der Verteidigung von Territorien sowie der Zugang zu nationalen und internationalen Mechanismen zum Umweltschutz analysiert.

Darüber hinaus befasste sich der Kurs vertieft mit dem Thema der interkulturellen Gesundheit als zentraler Achse für das Wohlergehen indigener Gemeinschaften. Die Teilnehmenden untersuchten Gesundheitsmodelle, die traditionelle Medizin mit konventionellen Gesundheitssystemen integrieren und dabei einen Ansatz fördern, der das angestammte Wissen respektiert und wertschätzt. Ebenso wurden kritische Gesundheitsprobleme in indigenen Gemeinschaften identifiziert und deren interkulturelle Bearbeitung zur Stärkung der kulturellen Identität thematisiert.

Zusätzlich wurden die Zusammenhänge zwischen Klimagerechtigkeit und interkultureller Gesundheit erforscht, wobei hervorgehoben wurde, wie Umweltveränderungen die Gesundheit indigener Gemeinschaften beeinflussen und wie die Bewahrung natürlicher Ressourcen für das kollektive Wohlbefinden unerlässlich ist. Die Teilnehmenden erhielten zudem Werkzeuge zur Bündelung gemeinschaftlicher Anstrengungen und zur Entwicklung wirksamer Reaktionen auf diese komplexen Herausforderungen.

Im Rahmen des Kurses wurden auch einige Modelle des gemeinschaftsbasierten Tourismus sowie Umwelt- und Naturschutzprojekte im Bezirk Bacalar besucht, um die Bemühungen der dortigen Gemeinschaften zum Schutz der Umwelt und ihrer Territorien aus erster Hand kennenzulernen.

Diese Besuche wurden dank der Organisation und Koordination von Katya Andreina Alcocer Cuxim, einer Teilnehmerin aus Quintana Roo, ermöglicht.

 

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Kontakt

Eduardo Walsh

EWALSH
Projektmanager
eduardo.walsh@kas.de +52 55 5566 4599

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