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Veranstaltungsberichte

Überreichung der Vorschläge

Seminar

Migration ist ein historisches Phänomen, das überall auf der Welt vorkommt. Migranten wurden immer wieder als eine Gefahr für die Nationalstaaten bezeichnet. Um die Stereotypen aufzubrechen und das Migrationsphänomen als Teil der menschlichen Entwicklung wieder aufzugreifen, haben die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Mexiko, Nada Nos Detiene, México Joven und das Red Latinoamericana de Jóvenes por la Democracia das Seminar "Migration für Entwicklung" entwickelt, das am 20. Oktober 2020 begann.

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Inauguración Migración para el Desarrollo

Sechs Sitzungen bilden dieses Seminar, das Themen wie Migration, Migrationsströme und Menschenrechte, Sicherheit und Migration, erzwungene Migration in der Hemisphäre, Gender und Migration sowie internationale Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Migration behandeln wird.

Hans Blomeier, Leiter des Auslandsbüros der KAS in Mexiko, lobte die Jugendlichen für ihr Interesse an der Thematik und die Organisatoren dafür, dass sie die Aufmerksamkeit auf solche Themen lenken. Er reflektierte, dass Migration, einerseits ein historisches Phänomen ist, andererseits aber auch ein Thema der Zukunft. Er betonte, dass Migranten Menschen seien und dass dies im Mittelpunkt jeder öffentlichen Politik stehen müsse.

Auch Fernando Torres von México Joven und Ricardo Kuhn vom Red Latinoamericana de Jóvenes por la Democracia hießen die Teilnehmer willkommen. Sie waren sich einig, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft Schutz brauchen, da dies ein Menschenrecht ist. Beide verwiesen auf die Konsequenzen, die die Pandemie in Bezug auf die Migration mit sich bringen wird, und kamen zu dem Schluss, dass es jetzt an der Zeit ist, dieses Thema wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte zu rücken.

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Kontakt

Natalia Arriaga

NA

Projektmanagerin

natalia.arriaga@kas.de +52 55 5566 4599

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