Details
Angesicht der aktuellen Häufung von internationalen Krisen und Herausforderungen fällt immer wieder der Begriff der Zeitenwende. Damit einher geht auch die Wahrnehmung, dass lang geglaubte Gewissheiten auf dem Prüfstand stehen. So herrscht 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder Krieg in Europa, der nicht nur mit unglaublichem Leid und Verlust von Menschenleben verbunden ist, sondern auch mit dem Bruch der europäischen und regelbasierten Friedensordnung. Darüber hinaus ist auch die Verlässlichkeit des militärischen Schutzschirms durch die USA seit der erneuten Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten mehr als fraglich.
Neben den externen Herausforderungen wird der demokratische Rechtsstaat in Deutschland auch von innen bedroht. Erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sitzt mit der Alternativen für Deutschland (AfD) wieder eine in Teilen verfassungsfeindliche Partei mit rund einem Viertel der Sitze im Deutschen Bundestag. Zudem verfügt die Partei und ihre Mitglieder über gute Verbindungen in das extremistische Milieu.
Angesichts dieser Unsicherheiten ist es unerlässlich, die Sicherheitslage in Deutschland kritisch zu beleuchten und die Anforderungen an eine zukunftsfähige Sicherheitsstrategie zu diskutieren. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns auf spannende Vorträge und einen intensiven Austausch.
Programm
Die transatlantischen Beziehungen im Vorfeld des NATO-Gipfels in Den Haag
Dr. Udo Metzinger (Dozent für politische Bildung)
Europäische Sicherheit und Strategien gegenüber Russland
Dr. habil. Cornelius Friesendorf (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg)
Die deutsche Russlandpolitik zwischen Vergangenheit und Gegenwart
PD Dr. Bastian Matteo Scianna (Historisches Institut, Universität Potsdam)
Extremismuslage in Mecklenburg-Vorpommern und Herausforderungen für den Verfassungsschutz
Thomas Krense (Abteilungsleiter Verfassungsschutz, Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern)
Hybride Bedrohungen im Ostseeraum
Matthias Hespe (Referent Maritime Sicherheit, Konrad-Adenauer-Stiftung)
Das ausführliche Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang.
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Teilnahme:
Die Tagung richtet sich gezielt an junge politisch interessierte Menschen.
Der Tagungsbeitrag beträgt 70,00 € pro Person im Doppelzimmer; für Schülerinnen, Schüler und Studierende 40,00 € p.P. / DZ.
Bei einem Einzelzimmer wird ein Zuschlag von 20,00 € erhoben.
Der Tagungsbeitrag für Tagesgäste (Teilnahme ohne Übernachtung) beträgt 20,00 €.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung über den Anmeldereiter möglich.
Veranstaltungsort:
Fürstenzimmer Hauptbahnhof Schwerin
Grunthalplatz 2, 19053 Schwerin
Übernachtungsort:
Hotel Am Hauptbahnhof
Grunthalplatz 11/12, 19053 Schwerin