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Für tausende deutsche Schülerinnen und Schüler ist der Rapper Ben Salomo der erste Jude, den sie in ihrem Leben treffen. Der Berliner ist seit Jahren auf Tour durch Schulen überall in Deutschland.
Jedes Jahr hält er rund 150 Vorträge zu den Themen: Was sind Juden? Was ist Antisemitismus? Wie konnte der Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 passieren? Und wie daraufhin der Hass auf Juden eskalieren?
In seinem Vortrag berichtet er, wie er über diese Fragen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert, was er dabei erlebt, was ihm Hoffnung macht und was ihn alarmiert. Er spricht über die Verblassung der Erinnerung an den Holocaust, was jeder tun kann, damit sich Geschichte nicht durch Zeitablauf erledigt - wohlwissend, dass die Schülerinnen und Schüler von heute die Gesellschaft von morgen sind.
Von 18.00 bis 19.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit einer Führung durch die Synagoge. Um Anmeldung wird gebeten.
Unser Gast
Ben Salomo wurde 1977 in Rechovot (Israel) geboren und wuchs in Berlin auf. Er gründete die Konzertreihe "Rap am Mittwoch" und wurde bekannt durch sein Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus. 2016 erschien sein Album Es gibt nur einen, 2019 im Europa Verlag sein Buch Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
Programm
18.00 bis 19.00 Uhr
Führung durch die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf (um Anmeldung wird gebeten)
19.00 bis 20.30 Uhr
Begrüßung
Simone Gerhards
Referentin Demokratiebildung, Antisemitismus
und Frauenförderung
Vortrag
Ben Salomo
Diskussion
Moderatorin: Vivianne Dörne, Quartiersdemokraten - NRWeltoffen Dortmund