Lima, 13. Juli 2026. – Das Institut für Christlich-Soziale Studien (IESC) veranstaltete am 13. Juli in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru (KAS) im Hotel Sol de Oro in Miraflores das Christlich-Soziale Forum zum Thema: „Die Enzyklika von Papst Leo XIV.: Menschenwürde, Frieden, Polarisierung und KI“. Die Veranstaltung brachte namhafte Intellektuelle und Fachleute zusammen, um den Inhalt und die Relevanz des ersten Enzyklika-Schreibens des Papstes mit dem Titel „Magnifica Humanitas“ eingehend zu reflektieren und zu diskutieren, in dem die Soziallehre der Kirche angesichts des rasanten Fortschritts der digitalen Technologien analysiert wird.
Die Eröffnung erfolgte durch Annette Schwarzbauer, Vertreterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru, die die Bedeutung des päpstlichen Schreibens anlässlich des 135. Jahrestags der historischen Enzyklika „Rerum Novarum“ von Papst Leo XIII. kontextualisierte. Schwarzbauer hob hervor, dass im Gegensatz zur ersten industriellen Revolution, die sich mit der Situation der Arbeiter befasste, der aktuelle digitale Wandel beispiellose existenzielle Herausforderungen für die menschliche Existenz in allen Gesellschaften mit sich bringt.