Publikationen

Kriegsschadensbilanz und Kritik der deutschen Medien

Zur politischen Instrumentalisierung der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung"

__Die polnische Regierung und ihr Deutschlandbeauftragter nutzen die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" zur Verbreitung ihrer Verschwörungstheorien und deutschlandkritischer Ressentiments.__%%%Mit zwei Publikationen macht die Stiftung für „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ unter ihrem Vorsitzenden Dr. Mariusz Muszyński, der zugleich Beauftragter der polnischen Regierung für die deutsch-polnischen Beziehungen ist, auf sich aufmerksam: Anfang September veröffentlichte die Stiftung eine Neuauflage des „Berichts über Polens Verluste und Kriegsschäden in den Jahren 1939 – 1945“, der 1946 erarbeitet wurde; zudem versandte Muszyński jüngst die von der Stiftung erstellte Studie "Die Deutschen über Polen und die Polen. Polen in den deutschen Medien in den Jahren 2006 - 2007". Auf den Homepages der Stiftung sowie des Polnischen Außenministeriums sind beide Publikationen in polnischer, englischer und deutscher Sprache zugänglich und wird für sie geworben.%%%Der Bericht beschreibt die Vorgänge und ordnet sie ein.

Journalistenreise entlang der Westgrenze Polens

III. Folge der Reportagereihe

Reportagen des katholischen Wochenmagazins „Tygodnik Powszechny” über den gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Wandel im westlichen Grenzraum Polens

Johannes Paul II. - Auch als Sozialethiker seiner Zeit weit voraus

Ein Gespräch mit dem CDU-Politiker Christoph Böhr über die Studien Johannes Pauls II.

Interview in "Die Tagespost" über das neue Buch "Eine neue Ordnung der Freiheit. Die Sozialethik Johannes Pauls II. - Eine Vision für das vereinigte Europa".

Journalistenreise entlang der Westgrenze Polens

I. und II. Folge der Reportagereihe

Reportagen des katholischen Wochenmagazins „Tygodnik Powszechny” über den gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Wandel im westlichen Grenzraum Polens

Rechtlicher Hintergrund der Debatte über die EU-Verfassungsreform

Kompendium der charakteristischen Begriffe des Verfassungsvertrags und der neuesten Entwicklungen in der europäischen Integration

„Historische Gerechtigkeit“

Polens Deutschlandbeauftragter wirft der Bundesregierung massive Versäumnisse vor

Mit zwei Beiträgen in der deutschen Presse hat der Deutschlandbeauftragte der polnischen Regierung, Muszynski, sich in den letzten Tagen zu Wort gemeldet. Er nimmt darin eine Generalabrechnung mit der deutschen Europapolitik vor, beschuldigt die deutsche Regierung, die Kooperation mit Polen nicht ernst zu nehmen und Polen isolieren zu wollen. Schließlisch fordert er die endgültige Lösung der aus dem Zweiten Weltkrieg übrig gebliebenen Probleme, insbesondere der deutschen Restitutionsforderungen. Mit seinen aggressiven publizistischen Einlassungen schürt der Regierungsbeauftragte seit geraumer Zeit antideutsche Ressentiments in Polen und propagiert eine einseitige nationale Doktrin. Der Bericht setzt sich mit den Thesen Muszynskis und der deutschlandpolitischen Strategie der Regierung Kaczynski vor dem Hintergrund der von der polnischen Regierung reklamierten historischen Gerechtigkeit auseinander.

Raketenabwehr in Europa

Die Diskussion in den USA, Tschechien, Polen und Russland

Das Projekt der Stationierung eines amerikanischen Ground-Based Midcourse Defense (GMD)Raketenabwehrsystems in Europa hat in den vergangenen Wochen und Monaten einen Teil der außen- und sicherheitspolitischen Debatte geprägt. Durch die heftige Attacke von Präsident Putin während der Sicherheitskonferenz in München wurde das Thema „Missile Defense“, bis dato vorwiegend Insidern geläufig, auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In der Folge entwickeltesich das Thema gar zum Stoff für heftige Diskussionen innerhalb der deutschen Politik. Kritikerwarnten vor einem neuen Wettrüsten, Russland sei nicht rechtzeitig informiert worden. DieFrage der potentiellen Bedrohung durch Raketen des Iran rückte dabei in den Hintergrund. Letztlich ging und geht es wieder einmal um die Frage des Verhältnisses Westeuropas zu den USA einerseits und Russland andererseits.

Neuwahlen in Polen

Die konservativ-populistische Koalition ist am Ende und flüchtet sich in deutschlandkritische Rhetorik

In Polen wird es im Herbst zu vorgezogenen Wahlen kommen. Das kündigte Premier Jarosław Kaczyński am 10. August an. Als wahrscheinlichen Termin nannte er den 21. Oktober. Bereits am 7.September soll das Parlament über seine Selbstauflösung abstimmen.Sollte dies scheitern, wird die Regierung zurücktreten, um PräsidentLech Kaczyński die Einleitung von Neuwahlen zu ermöglichen.

War es das mit er IV. Republik in Polen?

Die Regierung Kaczynski bröckelt und kompromittiert die polnische Demokratie

In der polnischen Regierung geht es derzeit politisch drunter und drüber. Seit dem 9. Juli, der Entlassung des Vizepremiers, Landwirtschaftsministers und Füh-rers der sozialpopulistischen Bauernpartei „Selbstverteidigung“, Andrzej Lepper, wegen bis heute nicht belegter Korruptionsvorwür-fe, schwelt wieder mal eine handfeste Regierungskrise.

Polen und die EU

Erklärungsversuche nach dem Gipfel-Streit

Erst nach zähen Verhandlungen hatte Polens Regierung Kaczyński dem EU-Reformprozess von Brüssel zugestimmt. Gründe für die ambivalente und leidenschaftliche Einstellung gegenüber Europa lassen sich u.a. im Traumata des polnischen historischen Gedächtnisses erkennen.