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Ein besonderer Fokus lag auf den aktuellen politischen Entwicklungen nach der Unterzeichnung der historischen Friedenserklärung zwischen Armenien und Aserbaidschan. In den Beiträgen und Paneldiskussionen wurde erörtert, wie Armenien seine Rolle als regionaler Knotenpunkt für Handel, Dialog und Entwicklung neu definieren kann. Dabei wurden auch jüngste diplomatische Initiativen, darunter internationale Vermittlungsbemühungen und neue Vorschläge zur Förderung regionaler Konnektivität, als Chancen für nachhaltigen Frieden und Zusammenarbeit diskutiert.
Die Teilnehmenden befassten sich unter anderem mit der Frage, wie regionale Infrastrukturprojekte als Instrumente zur Friedenssicherung und Stabilität beitragen können, wie demokratische Resilienz parallel zu einem Friedensprozess gestärkt werden kann und welche Rolle die Europäische Union bei der Unterstützung positiver Entwicklungen in Armenien und im Südkaukasus spielen kann.
Die Konferenz bot eine Plattform für offenen Austausch und unterstrich die Bedeutung von Dialog, regionaler Kooperation und internationaler Unterstützung für eine friedliche und stabile Zukunft des Südkaukasus.