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Veranstaltungsberichte

Offizielle Eröffnung des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika

Besuchsreise des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Uganda

Am 04. Mai 2023 eröffneten Rt. Hon. Thomas Tayebwa, der Stellvertretende Sprecher des Parlaments von Uganda und Prof. Dr. Norbert Lammert, der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., im Rahmen einer Podiumsdiskussion das Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika (RP SIPODI Ostafrika) in Kampala, Uganda. Das Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika wurde unter der Leitung von Nils Wörmer ab August 2022 als zweites Programm der Stiftung neben dem seit 1986 bestehenden Auslandsbüro Uganda und Südsudan aufgebaut.

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Das offizielle Programm anlässlich der Büroeröffnung des RP SIPODI Ostafrika begann mit einer Willkommensrede von Thomas Tayebwa und einer Eröffnungsrede von Prof. Dr. Lammert. Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der in Begleitung des Leiters der Abteilung Subsahara-Afrika der KAS, Dr. Stefan Friedrich, nach Uganda gereist war, betonte: „Die Arbeit der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung setzt auf Kooperation und Austausch. Kein Land der Welt kann die großen Herausforderungen, die sich ihm im 21 Jahrhundert stellen, alleine bewältigen. Doch ebenso muss jedes Land seinen eigenen Weg finden. Der Wohlstand Deutschlands und vieler europäischer Länder ist das Ergebnis der neuen Formen der Zusammenarbeit, die wir für uns gefunden haben. Unser Angebot ist es, diese Erfahrungen zu teilen und so gemeinsam zu Lösungen zu kommen.“

Dem schloss sich eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „East African Perspectives on Great Power Rivalry and Block-Building in International Affairs“ an, bei der Experten aus Uganda, Äthiopien und Somalia diskutierten. In seiner anschließenden Schlussrede dankte Nils Wörmer den ugandischen Partnern und insbesondere dem Team des Auslandsbüros Uganda und Südsudan und dessen Leiterin Anna Reismann für die hervorragende Unterstützung in der Aufbauphase. Ferner betonte er die geopolitische Bedeutung der Region Ostafrika in der internationalen Politik und nannte als Ziele der Arbeit des Programms: „Wir wollen zu einem besseren Verständnis der komplexen Dynamiken hier in Ostafrika und der Narrative sowohl hier als auch in Europa beitragen. Erreichen wollen wir dies durch akademische Konferenzen, unterschiedliche Diskussionsformate, Forschungsprojekte, Besuchsprogramme innerhalb der Region, aber natürlich auch zwischen Europa, insbesondere Deutschland, und Ostafrika.“ Das Team des RP SIPODI Ostafrika besteht neun Monate nach Ankunft von Nils Wörmer in Uganda aus neun Ortskräften und ist bereits mit Projekten in fünf Ländern tätig, darunter neben Uganda auch Äthiopien und Somalia. Nach dem Schlusswort folgte der Gartenempfang mit hochrangigen Gästen, darunter ugandische Minister und Parlamentarier sowie Botschafter ostafrikanischer und europäischer Länder und etlichen Vertretern aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die zweitägige Besuchsreise nach Uganda begann für Prof. Lammert und Dr. Friedrich mit politischen Gesprächen, unter anderem mit Vertretern des akademischen Bereichs, mit einer Gruppe von Abgeordneten im Parlament von Uganda sowie mit dem Deutschen Botschafter, Matthias Schauer. Ebenso gab es eine Diskussion mit Altstipendiaten der KAS in Uganda sowie ugandischen und äthiopischen Ortskräften über die geopolitische Komplexität Ostafrikas und politische Herausforderungen in der Region. Dem folgte die Büroeröffnung des RP SIPODI Ostafrikas. Für Prof. Lammert und Dr. Friedrich ging es am Folgetag zu weiteren Gesprächen und Besuchsterminen, die durch das seit langem etablierte Länderprojekt Uganda und Südsudan organisiert wurden. Unter anderem diskutierten sie mit dem Premierminister des Königreichs Buganda, Charles Peter Mayiga, dem Minister für Justiz und Verfassungsangelegenheiten, Norbert Mao, mit Vertretern unterschiedlicher StartUps und später mit ugandischen Journalisten. In den Gesprächen mit politischen Vertretern ging es vor allem auch um den Gesetzgebungsprozess des „Anti-Homosexuellen-Gesetzes“ und die grundlegend unterschiedlichen Auffassungen beider Seiten bezüglich dessen Inhalte. Abgeschlossen wurde das Programm mit einem Abendessen mit Vertretern der Oppositionspartei „Alliance for National Transformation“ bevor es zum Flughafen nach Entebbe und von dort aus zurück nach Deutschland ging.

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Kontakt

Anna Reismann

Anna Reismann Final
Landesvertreterin, Uganda & Südsudan
anna.reismann@kas.de

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