Veranstaltungsberichte

Kommunistische Invasionen von 1953 und 1956

von Bence Bauer, LL.M

IV. Symposium von Konrad-Adenauer-Stiftung und AK Verbrechen des Kommunismus am 6.11.2012 mit über 100 Teilnehmern

Am Dienstag, 6. November 2012 fand im Hotel Gellért in Budapest das nunmehr vierte Symposium des KDNP Arbeitskreises in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Auslandsbüro Ungarn, statt.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Péter Eötvös und dem Leiter des KAS-Auslandsbüros Frank Spengler folgte das Grußwort des Staatssekretärs aus dem Verwaltungs- und Justizministerium, Dr. Bence Rétvári. Er betonte die Bedeutung der aufklärerischen Arbeit, der sich die Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit dem Arbeitskreis angenommen habe und bedankte sich für das diesbezügliche Wirken der Stiftung. Er forderte dazu auf, die verschiedenen Aspekte des menschenverachtenden kommunistischen Systems zu analysieren und die entsprechenden Lehren daraus zu ziehen.

Frank Spengler erklärte, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung ihre Aktivitäten im Bereich Vergangenheitsbewältigung und Erinnerungskultur fortführen werde. Dabei sollen gerade junge Leute angesprochen werden. Er unterstrich die wichtige Rolle der KDNP im Sinne dieser gemeinsamen Zielsetzung.

Zahlreiche renommierte Wissenschaftler referierten, u.a. Dr. Attila Horváth (Dozent an der ELTE), Dr. Frigyes Káhler (Vorsitzender Richter i.R.), Prof. Dr. Gábor Jobbágyi (Lehrstuhlinhaber Bürgerliches Recht, Katholische Pázmány Péter Universität Budapest), PD Dr. Hendrik Hansen (Lehrstuhlinhaber, Lehrstuhl für Politikwissenschaften, Andrássy Gyula Universität Budapest), Prof. Dr. Manfred Wilke (Projektleiter Institut für Zeitgeschichte München) und auch Prof. Dr. Miklós Horváth (Professor an der Pázmany Péter Katholische Universität). Die Diskussion wurde bis in die frühen Abendstunden fortgeführt.