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Nach dem EU- und Lateinamerika-Gipfel

Weiter auf der Suche nach der „Strategischen Partnerschaft“

Auch der dritte, ganz im Zeichen von sozialer Kohäsion, Multilateralismus und biregionaler Kooperation stehende EU-Lateinamerika-Gipfel hat, von einigen ermutigenden Signalen abgesehen, die Erwartungen nicht erfüllt, die angesichts der historischen Gemeinsamkeiten sowie des Wertekonsenses zwischen beiden Regionen an ihn hätten gestellt werden können.

„Hummer oder Hamburger“ – Die Medien in Lateinamerika in der Produktivitätsfalle

Rückläufige Werbe- und Anzeigeneinnahmen, der Zwang zu Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung sowie sich rapide verschlechternde Rahmenbedingungen für Reporter und andere Mitarbeiter – dies sind die Eckdaten einer seit Jahren miserablen Mediensituation in Lateinamerika, in der solider journalistischer Arbeit und seriöser Berichterstattung der Boden zunehmend entzogen ist.

BÜCHER ÜBER KRISENHERDE

„Knochen zum Sprechen bringen!“ Zu drei aktuellen Büchern: Bosnien, Afghanistan, Nordkorea

Die Analyse der Knochen von Bürgerkriegsopfern in Bosnien und anderswo, der nach wie vor traurige Alltag von Frauen in der Macho-Gesellschaft Afghanistans sowie der Blick hinter die Kulissen der kommunistischen Diktatur in Nordkorea sind die Themen dreier engagiert geschriebener Bücher, die den Leser an Schicksalsorte führen, die zu den bewegendsten der Gegenwart zählen.

Demnächst vielleicht bis Mitternacht

Zehn Jahre nach dem Ende der Apartheid ist Südafrika in der Realität angekommen.

Zehn Jahre nach dem Fall des Apartheid-Regimes zeigt sich Südafrika als ein Land, das zwar nicht mehr unter rassisch bedingter Diskriminierung leidet, in dem jedoch Arbeitslosigkeit und Kriminalität den Alltag prägen – ein Umstand, der indes den Optimismus seiner Einwohner durchaus nicht zu trüben scheint.

Der Kampf des islamischen Fundamentalismus

Der Antisemitismus im heutigen Europa ist vielfach das Resultat eines besonderen Hasses von Moslems auf das Judentum – eines Hasses, dessen Geschichte seit dem siebten Jahrhundert deutliche Stationen erkennen lässt und zu dem sich in neuerer Zeit ein nicht minder starker Hass auf das Christentum bzw., im weiteren Sinne, auf die westliche Zivilisation als solche gesellt.

Der orientierungslose Riese –

Probleme des PRI in Mexiko nach 71 Jahren Regierung und vier Jahren Opposition

Auch vier Jahre nach dem Verlust der Macht in Mexiko hat die ehemalige Staatspartei PRI, die 71 Jahre lang die Geschicke des nordamerikanischen Landes quasidiktatorisch lenkte, erhebliche Schwierigkeiten, die dringend überfällige demokratische Reform im Innern durchzuführen und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Oppositionsrolle zu finden.

Die deutschen Christdemokraten und Chile

Die Beziehungen zwischen den deutschen und den chilenischen Christdemokraten schauen auf eine lange Tradition zurück, die 1959 unter den Parteivorsitzenden Adenauer und Frei begann, die zur Zeit der Pinochet-Diktatur ihre besondere Qualität erhielt und die auch in kritischen Zeiten, etwa denen der DDR-Anerkennung und der Aufnahme Honeckers durch das südamerikanische Land, nicht ernsthaft in Frage gestellt werden konnte.

Die Wahlen in Indien 2004

Ein Rückschlag für die Ausgrenzungspolitik

Mit ihrem unerwarteten und deutlichen Votum für die von Sonia Gandhi geführte Kongresspartei haben die Inder ein klares Signal für mehr Demokratie, Säkularismus und Verteilungsgerechtigkeit gesetzt – Werte also, die von der bisherigen Regierungspartei BJP mit ihren extremistisch-nationalistischen Attitüden sowie ihrer lediglich die Oberschicht begünstigenden Wirtschaftspolitik zunehmend mit Füßen getreten wurden.

Mythos Castro verblassend

Die UN-Menschenrechtskommission prangert Unterdrückung der Opposition auf Kuba an

Mit der jüngsten kubakritischen Resolution der UN-Menschenrechtskommission ist der Blick der Welt erneut auf die diktatorisch regierte Karibikinsel gelenkt worden, auf der trotz weniger positiver Aspekte schwerste Menschenrechtsverletzungen wie Massenverfolgungen regimekritischer Journalisten und die Misshandlung von Strafgefangenen nach wie vor an der Tagesordnung sind.

Balkan-Konflikt und SFOR-Einsatz

Angesichts der Komplexität, der Persistenz und der tiefen historischen Wurzeln des Balkankonflikts, den zu lösen sowohl die UNO als auch die EU lange Zeit vergebens bestrebt waren, darf auch ein längerfristiger Einsatz deutscher Soldaten und Zivilhelfer nicht ernsthaft in Frage gestellt werden.

About this series

This periodical responds to questions concerning international issues, foreign policy and development cooperation. It is aimed at access of information about the international work for public and experts.

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