Event Reports

Die Rolle der jungen Generation für die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen

by Evelyn Gaiser
Vom 29. Januar bis zum 5. Februar besuchten 25 Mitglieder der Jungen Union Nordrhein-Westfalen das Heilige Land. Auf ihrer Reise wurden sie durch die Kollegen der KAS Israel und KAS Palästinensische Gebiete begleitet. Hierbei absolvierte die Delegation ein umfangreiches Programm und traf mit Politikern, jungen Entscheidungsträgern sowie religiösen Führungspersönlichkeiten zusammen.

Israel-Teil des Studien- und Informationsprogramms:

Bei einer Veranstaltung im Interdisciplinary Center Herzliya hörten die jungen Politiker einen Vortrag von Dr. Amichai Magen über die sicherheitspolitischen Herausforderungen Israels drei Jahre nach dem „Arabischen Erwachen“.

Anschließend setzte sich die Gruppe in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem mit der Erinnerungskultur in Deutschland und Israel auseinander und lernte, wie stark die schrecklichen Erlebnisse der Shoa auch heute im kollektiven Bewusstsein der Israelis verankert sind.

Im Rahmen eines Besuchs der Knesset und des Obersten Gerichtshofs in Jerusalem erhielten die Christdemokraten einen Einblick in das Funktionieren der israelischen Demokratie. Außerdem gab es in Tel Aviv die Gelegenheit, Mitglieder des Jungen Likuds kennen zu lernen und mit ihnen über die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen zu diskutieren. Letztere war auch das Thema einer Diskussion mit dem deutschen Botschafter in Israel, Herrn Andreas Michaelis.

Bei einem Gespräch mit Vertretern der Organisation „Education for Peace“ erläuterten diese die israelische Position in den Friedensverhandlungen und stellten Friedensinitiativen der israelischen Zivilgesellschaft vor. Abschließend wurden bei einem Besuch der Auslandshandelskammer die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen thematisiert.

Beeindruckt von der Vielfältigkeit des Landes, die sich auch in den verschiedenen politischen Meinungen wiederspiegelte, erklärten die die jungen Politiker, sie hätten viele neue Einblicke erhalten und versprachen sich auch zukünftig für das deutsch-israelische Verhältnis einzusetzen.