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Regionalwahlen im Irak

Säkulare Kräfte verlieren weiter an Unterstützung

Bei den Regionalwahlen im Irak, die am 20.April 2013 stattfanden, waren die zuletzt 2009 gewählten Regionalvertretungen neu zu wählen. Die Regionalwahlen sollten zu- nächst in 141 – nach anderen Quellen 15 – der insgesamt 18 Regierungsbezirke statt- finden. Tatsächlich fanden die Wahlen nur in 12 der 18 Regierungsbezirke des Irak statt.

Parlamentswahlen in Jordanien

Stillstand oder Fortschritt?

Am 23. Januar 2013 fanden in Jordanien Parlamentswahlen statt. Es waren die ersten Wahlen, bei denen das in 2012 geänderte Wahlgesetz angewandt wurde. Danach wird ein gewisser Sitzanteil im Parlament auf Basis des Verhältniswahlrechts vergeben. Vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings und den Entwicklungen in der Region wurden große Erwartungen in diese Wahl gesetzt. Der Ausgang zeigt jedoch, dass die Wahl zwar ein Schritt in Richtung Demokratisierung war, sich das System bislang aber noch kaum geändert hat.

Papstbesuch im Libanon

Benedikt XVI. ruft zu Frieden und religiöser Koexistenz auf

Vom 14. bis 16. September 2012 besuchte Papst Benedikt XVI. den Libanon. Insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Bürgerkrieges in Syrien und den gewaltsamen Protesten muslimischer Extremisten gegen westliche Institutionen in Nordafrika, im Zusammenhang mit dem in den USA veröffentlichten anti-islamischen Video, setze Papst Benedikt XVI. mit seinem Besuch ein Zeichen. Der Besuch endete mit einer öffentlichen Messe am Sonntag den 16. September, an der mehr als 300.000 Menschen verschiedener Religionen teilnahmen.

Jordanien im Angesicht der Syrien-Krise

Ein schwieriger Balance-Akt

Der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien wirkt sich zunehmend auf die innen- und regionalpolitische Haltung des Haschemitischen Königreiches aus. Während Jordanien lange Zeit versuchte, in der Syrien-Krise eine neutrale Position einzunehmen, zwingen der andauernde Flüchtlingsstrom und zunehmende Spannungen im syrisch-jordanischen Grenzgebiet das Land, sich verstärkt vom Regime Bashar al-Assads zu distanzieren. Die regionale Krise trifft Jordanien zudem in einer innenpolitisch schwierigen Zeit.

50 Years For Democracy And Freedom Worldwide

European and International Cooperation Of The Konrad-Adenauer-Stiftung

This year the Konrad-Adenauer-Stiftung celebrates its 50th anniversary of European and International Cooperation. Hence it publishes a report explaining the development from the beginning in 1962 to the present day. The Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) was and still is committed to fostering democracy and the rule of law, to implementing social and market-economic structures and to promoting human rights. With its worldwide networks to the political and social elites and with its long-term partner structures, it participates in shaping policy in developing and emerging countries.

Syria and the Arab Spring

Current situation and future prospects of the Assad Regime

While Tunisians, Egyptians and Libyans have overthrown their autocratic rulers, the issue of the political survival of Bashar al-Assad, whose regime represents one of the most repressive in the region, remains unsettled. This situation raises the question of how Assad could hold on to power in spite of overt political resistance that lasted over several months. What are similarities, but also differences between the case of Syria and other states of the Arab spring?

Dr. Martin Beck at the Summer School held at the German-Jordanian University

Martin Beck taught a modul on Regional Relations of the Arab World at a Summer School organized by the Freie Universität Berlin at the German-Jordanian University in Amman on September 11, 2011. He lectured and discussed with students from Jordan, Syria, Morocco, Germany, Switzerland and Canada on theoritical tools of International Relations, the history of regional affairs and the Arab Spring and its meaning in general and for Jordan in particular.

KAS Amman Newsletter Fifth Edition

The fifth edition of our quarterly newsletter is now available. Please subscribe for free by kindly sending us an email at info.jordan@kas.de, subject: “Newsletter”.

Lebenslange Zugehörigkeit

Arabischer Frühling

Tunesien und Ägypten zeichnet ein ausgeprägtes nationales Selbstverständnis aus, während in den meisten anderen arabischen Ländern religiöse, ethnische und Stammesidentitäten vorherrschen. Manche Beobachter meinen, deshalb wären dort weitgehend friedliche Revolutionen nach dem Vorbild von Tunis und Kairo unmöglich. Martin Beck, Leiter des Auslandsbüros in Jordanien, widerspricht.

Jordan and Climate Change

Effects, Perceptions and Adjustment

Dr. Martin Beck and Léa Collet wrote an article on "Jordan and Climate Change: Effects, Perceptions and Adjustment Measures in Jordan"