Publications

Die Universität im Zentrum der religiösen Identitätskrise Tunesiens

Ein Hintergrundbericht

Am Abend des 05.01.2012 ging eine Episode zu Ende, die in den letzten Monaten zum Symbol für Tunesiens Identitätskampf zwischen Säkularität und Islam geworden war. Seit dem 28.11.2011 hatten Salafisten die Universität von Manuba nahe bei Tunis besetzt und Unterricht unmöglich gemacht. Salafisten repräsentieren Islamismus in seiner radikalsten Form und möchten die bisher relativ moderne tunesische Gesellschaft nach dem Vorbild Saudi-Arabiens und dessen Moralität umkrempeln.

Premierminister Beji Caid el Sebsi eröffnet Africa Media Leadership Forum (AMLF) in Tunis

Mit Lob für die Arbeit der KAS hat der tunesische Premierminister Beji Caid el Sebsi (Foto) das von der Stiftung mitveranstaltete African Media Leaders Forum in Tunis eröffnet. Der führende Medien-Marktplatz des Kontinents fand dort in der vergangenen Woche statt. Lesen Sie dazu den Bericht von Markus Brauckmann, Leiter des Medienprogramms Subsahara-Afrika.

Wahlsieg der islamistischen ENNAHDHA

Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung in Tunesien

Als sich am Wahlsonntag weltweit Meldungen verbreiteten, die Wahlbeteiligung betrage fast 90 Prozent, war aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit für die ersten Wahlen in einem nordafrikanischen Land der Arabellion ein weiteres Markenzeichen für die Vorreiterrolle Tunesiens gesetzt. Dass sich dieser hohe Wert später als Ente erwies, ging in der medialen Wahrnehmung indessen unter.

„Es fehlt noch immer die politische Kultur“

Interview mit Klaus D. Lötzer, Leiter des KAS-Büros in Tunis, zur Wahl in Tunesien

Zwei Tage vor der ersten demokratischen Wahl in Tunesien seit über 50 Jahren zieht Klaus D. Lötzer, Leiter des KAS-Büros in Tunis, im Interview mit kas.de ein positives Fazit aus den Vorbereitungen: „Die Wahlvorbereitung war mit sieben Monaten relativ kurz, die Zeit ist aber gut genutzt worden. Wir sind alle sehr optimistisch, dass die Wahl am Sonntag gut verläuft und gewaltfrei bleibt“, sagte er.

Tunesien vor den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung

Verhaltener Optimismus

Zunächst wird ein eher kursorischer Überblick der gegenwärtigen politisch-wirtschaftlichen Situation Tunesiens vorgenommen, der aufgrund der Schwere der Veränderungen und Umwälzungen trotz der derzeit teilweise chaotischen Lage verhalten optimistisch ausfällt.

Colloque international « les religions dans les democraties »

Un temoignage personnel

A la fin de cette manifestation de deux jours une jeune Tunisienne qui avait répon-du favorablement à l’invitation publique à ce colloque, déclarait publiquement de-vant dans la plénière : « C’est le meilleur colloque auquel j’aie assisté à ce jour ».

Discours (en arabe) de S.E. Taieb Bacchouche à l'occasion de sa visite à Berlin

Voici le discours qui a eu lieu à l'occasion de la visite du ministre de l’éducation tunisien, S.E. Monsieur Taieb Bacchouche, à Berlin à l'Académie de la KAS

Umbruch in Nahost begleiten

Thesenpapier zur politischen Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens/Nordafrika

Das Thesenpapier zur Politischen Zusammenarbeit mit dem Nahen Osten ist zum einen als Positionierung der Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in dieser wichtigen Weltregion zu verstehen, auf dessen Grundlage in den nächsten Jahren die Gesamtstrategie der Stiftungsarbeit weiter entwickelt werden soll. Zum anderen verbindet sich mit dem Thesenpapier das Anliegen, die aktuelle Diskussion um eine vertiefte strategische Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens zu begleiten und hierfür Anstöße zu vermitteln.

Tunesien im Wandel?

Seit Wochen befindet sich Tunesien im Aufruhr. Landesweit demonstrieren vor allem junge Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Vetternwirtschaft und fehlende Perspektiven, aber auch für die Freiheit und für einen grundlegenden Wandel.

Consensus social : discours et pratiques

Avec la présentation de la publication « Consensus social : Discours et pratiques », qui a eu lieu à Tunis le 3 mai 2007, le programme régional Proche Orient / Méditerranée de la Konrad-Adenauer-Stiftung et son partenaire ARFORGHE ont intensifié la discussion, largement répandue au Maghreb, sur les bases d’ordre politique de l’économie sociale de marché à l’exemple du consensus social et du partenariat social. La publication contribue à promouvoir une nouvelle gestion du partenariat social au Maghreb et à adapter celle-ci aux conditions cadres politico-économiques.

Affichage des résultats 61 - 70 parmi 79.