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Annegret Kramp-Karrenbauer
Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Bundesministerin a. D.,
Ministerpräsidentin a. D.,
Ehem. Vorsitzende der CDU Deutschlands
Annegret Kramp-Karrenbauer wurde am 9. August 1962 in Völklingen geboren und wuchs in Püttlingen mit fünf Geschwistern auf. Sie ist verheiratet, römisch-katholisch und hat drei Kinder.
Nach ihrem Abitur 1982 studierte sie Politik- und Rechtswissenschaften an den Universitäten in Trier und Saarbrücken. 1990 beendete sie ihr Studium mit dem akademischen Grad Magistra Artium in den Fächern Politikwissenschaft und Öffentliches Recht.
Noch vor ihrem Abitur trat Annegret Kramp 1981 in die CDU. Von 1985 bis 1988 gehörte sie dem Landesvorstand der Jungen Union im Saarland an und war stellvertretende Landesvorsitzende.
Von 1984 bis 2000 und erneut von 2009 bis 2011 war sie Mitglied im Stadtrat Püttlingen. In dieser Zeit war sie von 1989 bis 1994 und noch einmal von 1999 bis 2000 Beigeordnete der Stadt Püttlingen. Von 1998 bis 2011 führte sie den CDU-Stadtverband Püttlingen.
Von 1991 bis 1998 war Annegret Kramp-Karrenbauer Grundsatz- und Planungsreferentin der CDU Saar. 1999 war sie persönliche Referentin des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Peter Müller. Im März 1998 rückte sie für Klaus Töpfer in den 13. Deutschen Bundestag nach. Bei der Bundestagswahl im September 1998 zog sie nicht in das Parlament ein.
Von 1999 bis 2012 war sie Landesvorsitzende der Frauen-Union Saar. 2001 wurde sie zu einer der fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Frauen-Union gewählt.
Bei der Landtagswahl im September 1999 zog Annegret Kramp-Karrenbauer erstmals in den Saarländischen Landtag ein, dessen Mitglied sie bis März 2018 blieb. Von 1999 bis 2000 war sie parlamentarische Geschäftsführerin der CDU-Fraktion. Vom Dezember 2000 bis Oktober 2004 war sie Ministerin für Inneres und Sport im Kabinett Müller I – und damit erste Innenministerin in der Geschichte Deutschlands. 2004 wurde sie Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport im Saarland. Nach einer Kabinettsumbildung übernahm sie im September 2007 das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur und war in dieser Funktion 2008 turnusgemäß Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Im Rahmen der Bildung der Jamaika-Koalition im Saarland wurde sie im November 2009 Landesministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport im Kabinett Müller III.
Im Mai 2011 wurde Annegret Kramp-Karrenbauer zunächst zur neuen Vorsitzenden der CDU Saar und im August 2011 zur Ministerpräsidentin des Saarlandes gewählt – beides in der Nachfolge von Peter Müller. Bei den Landtagswahlen 2012 und 2017 wurde sie in ihrem Amt bestätigt.
Im Anschluss an ihre Wahl zur CDU-Generalsekretärin im Februar 2018 erklärte sie ihren Rücktritt als Ministerpräsidentin mit Wirkung zum 28. Februar 2018. Im Dezember 2018 wurde sie vom Bundesparteitag in Hamburg zur Nachfolgerin Angela Merkels in das Amt der CDU-Bundesvorsitzenden gewählt. Im Juli 2019 übernahm sie zudem das Amt der Bundesministerin für Verteidigung von Ursula von der Leyen.
Im Januar 2021 gab sie den Parteivorsitz ab und schied nach der Bundestagswahl im September 2021 aus dem Amt der Bundesverteidigungsministerin aus. Über die Landesliste der Saar-CDU zog sie – zum zweiten Mal nach 1998 – in den Bundestag ein, verzichtete aber – zusammen mit Peter Altmeier – auf das Mandat, um jüngeren CDU-Politikern Platz zu machen.
Neben ihren zahlreichen Ämtern und Funktionen in Politik und Partei war und ist Annegret Kramp-Karrenbauer in zahlreichen Organisationen, Vereinen und Initiativen engagiert – unter anderem ist sie: Schirmherrin der Jugendbewegung der Talat-Alaiyan-Stiftung (seit 2011); Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (seit 2015); Stiftungsbotschafterin der Stiftung pro missio (seit 2017); Vorsitzende der Erwerbslosen-Selbsthilfe Püttlingen (seit 2022); Vizepräsidentin im Senat der Deutschen Nationalstiftung (seit 2023); Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (seit 2024); Schirmherrin der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehr-Sozialwerks“ (seit 2024).
Darüber hinaus ist sie Mitglied des Aktionsrats von Renovabis e. V., Mitglied im Advisory Board von GLOBSEC sowie Co-Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats (International Leadership Council) der US-amerikanischen Denkfabrik Center for European Policy Analysis (CEPA) in Washington, D.C.
Von 2011 bis 2014 war sie ferner Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Von 2018 bis 2025 gehörte sie als zugewähltes Mitglied dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken an.
Im Juli 2011 wurde Annegret Kramp-Karrenbauer Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung und im Oktober 2025 in das Kuratorium der Stiftung gewählt. Am 19. Dezember 2025 wählte die Mitgliederversammlung sie zur Vorsitzenden der Stiftung.