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Fachkonferenz Soziale Marktwirtschaft in Lateinamerika

od Hans-Hartwig Blomeier
Vom 6. bis 9. April 2008 fand in Rio de Janeiro, Brasilien eine KAS-interne Fachkonferenz zum Thema „Soziale Marktwirtschaft in Lateinamerika“ statt.

Die Auslandsmitarbeiterinnen und Auslandsmitarbeiter aller Länderprogramme und Regionalprojekte in Lateinamerika diskutierten dabei sowohl die wirtschafts- und sozialpolitische Realität der Länder des Kontinentes, als auch die ordnungspolitischen Projektansätze der KAS auf nationaler und regionaler Ebene.

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Unter Leitung des Teamleiters Lateinamerika, Hans-Hartwig Blomeier und mit fachlicher Unterstützung von Prof. Jörg Winterberg von der Fachhochschule Wolfsburg, der ja im Auftrag der KAS nicht nur eine Querschnittsevaluierung aller diesbezüglichen Projektaktivitäten der KAS weltweit im Jahr 2006 durchgeführt und mit einer konkreten Handreichung ergänzt hat, lag der Schwerpunkt der Debatte darin, wie die zahlreichen Einzelmaßnahmen in den Ländern stärker und wirkungsvoller mit dem Regionalprojekt SOPLA (Sozialordnungspolitik Lateinamerika) unter der Leitung von Dr. Peter Fischer-Bollin mit Sitz in Rio vernetzt werden können.

Diese systematische Aufarbeitung der diversen Projektansätze der KAS im Bereich der Sozialen Marktwirtschaft wird gebündelt im Rahmen der Projektstelle „Globale Ordnungspolitik“ unter der Leitung von Frau Susanna Vogt, die sich durch die Teilnahme an dieser Konferenz nicht nur einen intensiven Überblick über die Aktivitäten in Lateinamerika verschaffen konnte, sondern auch wertvolle Anregungen für die Implementierung eines vergleichbaren Regionalprojektes in Asien mitnehmen konnte.

Fazit der Konferenz nach den Vorträgen und Diskussionen in Arbeitsgruppen und im Plenum war die Feststellung, dass die „Marke“ Soziale Marktwirtschaft in den zahlreichen ordnungspolitischen Maßnahmen noch stärker betont werden soll, um so auch eine klarere Positionierung gegenüber anderen ordnungspolitischen Ansätzen zu erreichen.

Dabei geht es auch darum die Deutungshoheit zu gewinnen und die öffentliche Debatte im Kontext der Frage zu beeinflussen, wie die Armut und ungleiche Einkommensverteilung in Lateinamerika wirkungsvoll und nachhaltig verringert werden kann. Dabei muss auch die KAS, so die einhellige Meinung, offensiver in die Öffentlichkeit gehen und sich auch stärker mit der Frage befassen, wie die einzelnen Argumente und Handlungsansätze besser erläutert und dargestellt werden können.

Allerdings ist eine Fokussierung auf wenige zentrale Themenbereiche notwendig, die dann synchron von den Länderprogrammen und dem Regionalprogramm SOPLA behandelt werden müssen, um die möglichen Synergieeffekte optimal zu nutzen.

Vereinbart wurde ferner eine intensivere Verschränkung der nationalen und regionalen Maßnahmen im Bereich der Forschungsarbeiten und Publikationen sowie die Überlegungen im Hinblick auf einen Index „Soziale Marktwirtschaft“ weiter voran zu treiben.

Kontakt

Markus Rosenberger

Markus Rosenberger bild

Leiter Arbeitsstab Standortverlagerung / Leiter Personal Inland

Markus.Rosenberger@kas.de +49 30 26996- 3664 +49 30 26996-53664

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Berlin Deutschland